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MTA GermanyDeutsche Übersetzung
In der Freitagsansprache vom 02. Oktober 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:
Unbeugsames Beharren auf der Wahrheit im Gerichtsverfahren
Selbst Außenstehende anerkannten sein Vertrauen auf Allah und sein Beharren auf der Wahrheit. Dazu berichtet Malik Salahuddin Sahib: „Als eine Person in einer Versammlung anfing, Seine Heiligkeit anzugehen, ergriff Maulawi Fazal Din Sahib – ein Nicht-Ahmadi-Anwalt, der der Rechtsvertreter Seiner Heiligkeit im Verfahren wegen versuchten Mordes war – voller Inbrunst das Wort und sagte: ‚Ich bin von der grandiosen Persönlichkeit und der moralischen Vollkommenheit von Mirza Sahib absolut überzeugt. Ich habe überaus fromme Menschen gesehen, die aufgrund rechtlicher Ratschläge ihre Aussage geändert haben. Einzig und allein Mirza Sahib habe ich als jemanden erlebt, der keinen einzigen Schritt vom Pfad der Wahrheit gewichen ist. Im Fall von Martin Clarke bereitete ich eine juristische Erklärung vor und sagte ihm, dass die Aussage des Angeklagten nicht unter Eid stehe. Nachdem Mirza Sahib die Erklärung gelesen hatte, sagte er: »Darin ist doch eine Lüge enthalten; Gott hat nicht die Erlaubnis erteilt, dass ein Angeklagter lügen darf.« Ich erwiderte: »Sie stürzen sich sehenden Auges in eine Misere.« Darauf antwortete Mirza Sahib: »Sich sehenden Auges in eine Misere stürzen bedeutet vielmehr, dass ich durch eine juristische Erklärung meinen Gott unzufrieden machen, nur um einen unrechtmäßigen Vorteil zu erlangen. Dies werde ich niemals tun, ganz gleich, was geschieht.«‘“
Zu diesem Zeitpunkt lag auf dem Gesicht von Mirza Sahib – dieser Nicht-Ahmadi-Anwalt erzählt dies –, zu diesem Zeitpunkt lag auf dem Gesicht von Mirza Sahib eine ganz besondere Majestät und Leidenschaft. Er berichtet weiter: „Mirza Sahib sagte: ‚Ich habe mir nicht einmal eingebildet, dass mir Ihre anwaltliche Vertretung irgendeinen Nutzen bringen wird. Mein Vertrauen ruht allein auf Gott, Der in mein Herz blickt. Auf Ihn setze ich mein Vertrauen, Er weiß alles.‘ Ferner sagte er: ‚Meine Aussage wird weitaus wirkungsvoller sein als Ihre juristische Stellungnahme. Merken Sie sich auch das gut. Da ich mein Vertrauen auf Allah gesetzt habe, merken Sie sich nun, dass die Aussage, die ich abgeben werde, viel mehr Wirkung entfalten wird als Ihre juristische Stellungnahme.‘ Angenommen, und weiter fügte er hinzu, dass selbst wenn ‚der Ausgang in den Augen der Welt kein guter sein sollte, ich also bestraft werden sollte, werde ich dennoch glücklich sein, dass ich meinem Herrn nicht ungehorsam war.‘ Es war die wundersame Macht Gottes, dass Mirza Sahib aufgrund seiner eigenen Aussage freigesprochen wurde.“
Dieser Anwalt resümiert: „Ich halte ihn für einen vollkommen Wahrhaftigen, und er genießt in meinem Herzen eine außerordentlich hohe Wertschätzung.“ Er stellte also unmissverständlich klar, dass die anwaltliche Vertretung lediglich ein weltliches Mittel sei. Man solle davon zwar Gebrauch machen, aber sein Vertrauen liege einzig bei seinem Gott. Aus diesem Grund könne er keinem Gebot Allahs zuwiderhandeln. Und er sprach mit der festen Überzeugung aus, dass die Entscheidung zu seinen Gunsten ausfallen werde. Sogar ein Nicht-Jamaat-Mitglied konnte sich dieser beeindruckenden Wirkung nicht entziehen.
Das Ableben des Vaters und göttliche Beileidsbekundung
Der Verheißene MessiasAS spricht über die Huld Allahs, Seinen Umgang mit ihm und sein eigenes Vertrauen auf Allah von seiner frühen Jugend an und sagt: „Vor etwa dreißig Jahren erkrankte mein geehrter Vater – möge Gott ihn mit Seiner Barmherzigkeit segnen – am Ende seines Lebens. An jenem Tag, an dem er dazu bestimmt war, seinen letzten Atemzug zu machen, erhielt ich gegen Mittag folgende Offenbarung:
وَالسَّمَاءِ وَالطَّارِقِ.“
Die Übersetzung hiervon ist: Beim Himmel und bei dem, der in der Nacht auftritt. Dies erläutert er mit den Worten: „Zeitgleich wurde ich zu dem Gedanken getragen, dass sie auf sein Ableben hinweist und dass ihre Bedeutung lautet: ‚Ich schwöre bei den Himmeln und ich schwöre bei dem tragischen Ereignis, das nach Sonnenuntergang geschehen wird.‘
Es war eine Beileidsbekundung von Gott, dem Allmächtigen, an Seinen demütigen Diener. Ich verstand dabei, dass mein Vater nach Sonnenuntergang sterben würde. Viele Menschen wurden von dieser Offenbarung in Kenntnis gesetzt. Ich schwöre bei Allah, dem Allmächtigen, in Dessen Händen mein Leben ruht und gegen Den zu lügen ein Akt Satans und der eines Verfluchten ist, dass es genauso geschah.
An diesem Tag war die eigentliche Krankheit meines Vaters, die Nierenkolik, ausgeheilt. Er litt nur unter einer leichten Ruhr (also Durchfall) und konnte aus eigener Kraft und ohne Hilfe die Notdurft verrichten. Als die Sonne unterging, bei der Rückkehr aus dem Badezimmer, setzte, nachdem er sich auf das Bettgestell platzierte, das Todesröcheln ein.“ Er sagt: „In ebenjenem Zustand sagte er zu mir: ‚Sieh, was das ist.‘ Dann legte er sich hin. Zuvor hatte ich niemals erlebt, wie jemand während des Todesröcheln sprach und in jenem Zustand sich klar und deutlich artikulierte. Hernach verließ er, genau als die Sonne unterging, diese vergängliche Welt. Dies war die erste all der Offenbarungen und die erste Prophezeiung, die Gott mir enthüllte. Gott teilte mir mittags mit, was geschehen würde, und dass es sich nach dem Sonnenuntergang ereignen sollte. Es erwies sich mir als eine Ehre und ich werde nicht vergessen, dass Gott, der allmächtige Gott, mir zum Zeitpunkt des Ablebens meines Vaters Beileid bekundete, ja bei seinem Tod auf eine Weise geschworen hatte, wie er beim Himmel geschworen hat. Diejenigen, in denen ein satanischer Geist wütet, fragen sich, wie es sein kann, dass Gott, der Allmächtige, jemandem eine solche Ehre erweist, dass er, den Tod seines Vaters für eine große Erschütterung erklärend, auch noch darauf schwört. Indes schwöre ich noch einmal beim Gott der Ehre und Herrlichkeit, dass dieses Ereignis wahr ist und dass es in der Tat Gott war, Der mich darüber in Form einer Beileidsbekundung in Kenntnis gesetzt und Folgendes gesagt hat: والسماء والطارق. Und exakt dementsprechend trat es ein.“
Die Verheißung göttlicher Fürsorge und der Siegelring
Er sagt: „Da ich ein Mensch bin, war ich, wie soeben geschrieben, bekümmert, als ich die Kunde vernahm, dass mein Vater nach Sonnenuntergang sterben würde. Zudem waren die meisten Mittel unseres Lebensunterhalts gebunden an sein Leben. Er erhielt eine Rente von der britischen Regierung sowie einen beträchtlichen Ehrensold, welcher davon abhängig war, dass er am Leben sein würde. Insofern kam mir der Gedanke auf, was nach seinem Tod passieren würde. Angst machte sich in mir breit, dass wir womöglich Tage der Entbehrung und Not erleiden müssten. All diese Sorgen gingen mir blitzartig im Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf. Just in diesem Moment fühlte ich mich schläfrig und folgende zweite Offenbarung wurde empfangen: الیس اللہ بکاف عبدہ. Das heißt, genügt Gott nicht für Seinen Diener? Mein Herz wurde durch diese Offenbarung Allahs gestärkt, so wie eine stark schmerzende Wunde sofort durch eine Salbe geheilt wird. Tatsache ist, es wurde wiederholt bestätigt, dass der göttlichen Offenbarung die Qualität innewohnt, Trost zu spenden, und an der Wurzel dieser Qualität liegt die Gewissheit, die man hinsichtlich der Offenbarung Gottes gewinnt.“
Er erklärt, dass er die Gewissheit hatte, dass es Allahs Worte waren, und diese klarstellten, dass Er genügt, sodass der Verheißene Messias danach überzeugt war, dass er nichts anderes braucht, sich um nichts sorgen muss, und er nur auf Allah vertrauen wird.
Er sagt: „Kurzum, als ich die Offenbarung الیس اللہ بکاف عبدہ erhielt, realisierte ich sofort, dass Gott mich nicht zu Grunde gehen lassen würde. Hernach schrieb ich die Offenbarung auf und übergab sie Malawamal, einem noch lebenden Hindu aus Qadian, von der Kaste der Khatri. Ich erzählte ihm den gesamten Vorfall und entsandte ihn nach Amritsar, damit er dort durch die guten Dienste von Hakim Maulawi Muhammad Sharif von Kalanaur die Offenbarung in einen Stein eingravieren und daraus einen Stempel machen lassen konnte. Ich habe diesen Hindu allein deswegen für diese Aufgabe ausgewählt, damit er zu einem Zeugen dieser großen Prophezeiung werde, so wie auch Maulawi Muhammad Sharif zu einem Zeugen werden sollte. Als Ergebnis wurde durch die Vermittlung des angesehenen Maulawi für fünf Rupien ein Siegelring gefertigt und an mich geliefert. Ich besitze ihn noch immer.“ Und durch die Gnade Allahs wird er bis in die jetzige Zeit weitergegeben.
„Diese Offenbarung erhielt ich zu einer Zeit, als unser Lebensunterhalt und Behagen ganz und gar von dem spärlichen Einkommen meines Vaters abhängig waren. Kein einziger Mensch von außerhalb kannte mich, da ich unbekannt war, weilend im Verborgenen in einem verlassenen Dorf wie Qadian. Hernach hat Gott in Übereinstimmung mit Seiner Prophezeiung eine Welt zu mir gebracht und mit solch aufeinanderfolgenden Siegen mir finanziell geholfen, dass ich nicht die Worte habe, um meine Dankbarkeit auszudrücken. In Anbetracht meines Zustands hatte ich nicht erwartet, dass pro Monat selbst zehn Rupien eingehen würden. Aber Gott, der Allmächtige, der die Armen aus dem Staub erhebt und die Hochmütigen zu Staube macht, half mir so sehr, dass ich mit Gewissheit sagen kann, dass bis dato in etwa 300.000 Rupien oder gar noch mehr eingegangen sind. Dieses Einkommen lässt sich aus der Tatsache ableiten, dass die monatlichen Ausgaben für die langar ḫāna [öffentliche Küche] seit vielen Jahren schon bei durchschnittlich 1.500 Rupien liegen und dazu noch andere Posten von Ausgaben wie die Schule etc. und der Druck von Büchern bestehen. Insofern ist es lohnenswert zu beachten, mit welcher Klarheit, Kraft und Herrlichkeit sich diese Prophezeiung erfüllt hat: الیس اللہ بکاف عبدہ.“
Die rechte Balance zwischen weltlichen Mitteln und Gottvertrauen
Hadhrat Mufti Muhammad Sadiq Sahib schreibt, dass der Verheißene MessiasAS sagte: „Nach Ansicht der Menschen von heute bedeutet Kultiviertheit, dass der Mensch zu einem Wurm dieser Welt verkommt, Gott vergisst und sich der Anbetung der äußerlichen weltlichen Mittel hingibt. In den Augen Allahs jedoch besteht wahre Kultiviertheit darin, dass man ein vollkommenes Vertrauen auf Allah erlangt, Seine Erhabenheit und Ehrfurcht sich tief im Herzen verankern und das Herz wahre Reinheit erlangt.“ Und für eben dieses Vertrauen und diese wahre Reinheit nennt er ein Beispiel, wonach der Verheißene MessiasAS selbst dies praktizierte, wenn er von den einfachen Menschen das Bai’at abnahm. Er pflegte jenen, die das Bai’at ablegten, folgenden Rat zu erteilen. Einmal sagte er – vielmehr betonte er dies zumeist, wenn er die Ahmadis ermahnte –, dass „man nach dem Eintritt in diese Jamaat als Erstes einen Wandel in seinem Leben vollziehen müsse.
„Bringt eine Veränderung in eurem Inneren hervor, dass der Glaube an Gott wahrhaftig wird und Er euch in jeder Not beisteht. Darüber hinaus dürfen Seine Gebote niemals geringschätzig betrachtet werden.“ Betrachtet die Gebote Allahs nicht als unbedeutend, sondern bringt jedem einzelnen Gebot Ehrerbietung entgegen und dies muss praktisch bewiesen werden. Was ist der praktische Beweis? Dass nach den Geboten Allahs gehandelt wird. „Das Vertrauen in Gott in allen Angelegenheiten aufzugeben, dies ist Schirk und kommt einer Leugnung der Existenz Gottes gleich.“ Er gab jedem, der das Bai’at ablegte, diesen Rat. Er sagte: „Man sollte zumindest berücksichtigen, dass es keinesfalls zu Schirk kommt. Unser Glaube ist, dass wir die Inanspruchnahme weltlicher Mittel nicht verbieten, jedoch verbieten wir, sich allein darauf zu verlassen. ‚Die Hand am Werk, das Herz beim Geliebten.‘ Das heißt, die Hände mögen der Arbeit nachgehen, aber das Herz soll in das Gedenken an Allah vertieft bleiben. So sollte es sein.
Weiter sagt der Verheißene MessiasAS: „Es ist euch nicht verboten, vorhandene Heilmittel und menschliche Bemühungen zu benutzen, aber verboten ist es, dass ihr euer ganzes Vertrauen auf sie setzt. Unter allen Umständen soll der Wille Gottes geschehen; und für einen, der die Kraft hat, sich auf diesen Standpunkt zu stellen, für den ist der Standort des Glaubens an Gott und des Vertrauens auf Gott immer noch der beste von allen Standorten.“ Weiter sagte er: „Gott hat dem Gebet spezifische Eigenschaften zur Heilung von Krankheiten verliehen.“ In Gebeten sind Heilkräfte für Krankheiten verborgen, und auch in einem Hadith wird erwähnt, dass Gebete einen Einfluss haben und dass sie als Behandlungsmethode für Krankheiten wirken. „Sich jedoch gänzlich auf diese weltlichen Mittel zu verlassen und dem Irrglauben zu verfallen, dass durch sie allein Rettung und Erfolg möglich seien, das ist schwerwiegender Schirk und Unglaube. Niemals darf man sich auf weltliche Mittel verlassen. Vielmehr sollte man so verfahren, dass man zwar Mittel einsetzt, dann aber sein Vertrauen auf Gott setzt, auf dass Er, wenn Er es wünscht, diese Mittel wirksam mache. Und man sollte nur zu Ihm beten, denn aus den Mitteln Ergebnisse hervorzubringen ist allein Sein Werk. Und eben dies ist wahres Gottvertrauen.“
Die Kraft des Gebets bei Krankheiten
In einer Zusammenkunft war von einigen Krankheiten die Rede. Er sagte: „Mein Glaube hinsichtlich der Heilung von Krankheiten durch das Gebet ist ein solcher, dass ich nicht in Worte fassen kann, was ich in meinem Herzen darüber fühle.“ Welche Gedanken ich hege und was ich in meinem Herzen trage, kann ich gar nicht in ausdrücken. Er sagte: „Der Arzt geht bis zu einer gewissen Grenze und bleibt dann stehen.“ Ein Behandelnder, ein Arzt, geht bis zu einer gewissen Grenze, hält dann an und verliert die Hoffnung. Viele Menschen schreiben mir heutzutage in Briefen, dass sie hoffnungslos geworden sind und der Arzt sie aufgegeben hat. Doch genau dort öffnet Gott durch das Gebet einen Weg. „Gotteserkenntnis und das Vertrauen auf Gott bedeuten genau das: Über jene Grenzen hinauszuschreiten, die die Menschen festgelegt haben, und Hoffnung zu schöpfen. Andernfalls stirbt der Mensch doch schon im lebendigen Zustand. Genau an diesem Punkt nimmt die Erkenntnis Allahs ihren Anfang.“ Die Zusammenkunft, von der die Rede ist, wurde in der Zeitung ‚Al-Hakam‘ festgehalten. In der Zeitung ‚Badr‘ findet sich ein zusätzlicher Satz, dass er sagte: „Unser eigentlicher Glaube ist der, dass selbst wenn die Ärzte der ganzen Welt die Hoffnung aufgeben und eine Todeserklärung aussprechen, durch spirituelle Mittel und hinlängliche Konzentration das Gebet dennoch Erhörung finden und eine Heilung eintreten kann.“
In Bezug auf die Krankheit von Hadhrat Maulawi Abdul Karim Sahib Sialkoti schildert Sheikh Yaqub Ali Sahib Irfani das erhabene Gottvertrauen des Verheißenen MessiasAS und berichtet: „In Wirklichkeit ist dies die Zeit, um die wahre Liebe und Aufrichtigkeit eines Menschen auf die Probe zu stellen. Ebenso zeigt sich daran, von welcher Art sein Glaube an die Allmacht Gottes ist und wie sich seine Beziehung zu Gott gestaltet. Denn in einem derart kritischen Zustand, insbesondere dann, wenn selbst die behandelnden Ärzte und Mediziner von Verzweiflung erfasst sind, vermag niemand standhaft zu bleiben, außer jenen Menschen, die Allah mit Seiner eigenen Hand geläutert hat.” Niemand kann standhaft bleiben. „Und jenes Beispiel von vollkommener Liebe, Aufopferung sowie absolutem Vertrauen auf Allah, das Seine Heiligkeit während der Krankheit von Maulawi Sahib an den Tag legte, ist für einen einsichtigen Menschen Beweis genug. Ein Beweis dafür, dass Seine Heiligkeit von Gott gesandt wurde und eine wahrhaftige Beziehung zu Ihm pflegte. Wenn heute jemand das vollkommene Vorbild des Gesandten AllahsSAW in dieser Umma erblicken möchte, so gibt es absolut niemanden, der Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Sahib aus Qadian darin übertreffen könnte, möge man auch die ganze Welt absuchen.“ Obschon Hadhrat Maulawi Abdul Karim Sahib verstarb, betete der Verheißene MessiasAS bis zum allerletzten Augenblick für ihn. Und als seine Zeit schließlich gekommen war, fügte er sich vollkommen in das Wohlgefallen Allahs.
Einheit Gottes und Vorkehrungen zur Zeit der Pest
Der Verheißene MessiasAS sagt: „Gottvertrauen bedeutet genau dies: Jene Mittel, die Allah für das Erreichen einer bestimmten Angelegenheit festgelegt hat, nach bestem Vermögen zu bündeln und sich sodann selbst in Gebete zu vertiefen und anzuflehen: ‚Oh Gott, gewähre Du dieser Sache einen guten Ausgang. Hunderte von Gefahren und Tausende von Plagen existieren, die eben diese Mittel völlig zunichtemachen und auf den Kopf stellen können. Bewahre uns vor deren Übergriffen und führe uns zum wahren Erfolg und an das gewünschte Ziel.‘“ Er sagt: „In Wirklichkeit sind die Menschen in Zweifel verfallen, aus diesem Grund enthalten sie sich der Sünde nicht. In jedem verbleibt ein gewisser Anteil an Nachlässigkeit. Auf ebendiese Weise wünscht Gott nun, dass diese Leute begreifen. So wie der Sohn Noahs in dessen Zeit gesagt hatte, dass er auf dem Berg Schutz gefunden habe, so behaupten auch diese Leute“ – er spricht über die Zeit der Pest –, „dass sie durch den Schutz der Impfung vor der Pest bewahrt bleiben. Die allerwichtigste Sache überhaupt ist die Gewissheit über die Existenz Gottes. Ohne diese Gewissheit können in den Taten niemals Segnungen entstehen.“
Er sagte: „Wenn die Menschen noch am heutigen Tage fest zur Einheit Gottes stehen würden, würde auch diese Plage noch heute verschwinden. Gott blickt auf die Taten des Menschen, ob er an der Einheit Gottes festhält oder nicht. Es gibt unzählige Taten, die dem Gottesvertrauen und der Einheit Gottes entgegenstehen. Mag ein solcher Mensch auf jedwede Weise لَا إِلٰهَ إِلَّا اللّٰهُ [niemand ist anbetungswürdig außer Allah] rufen, er bleibt darin ein Lügner, und eben dies ist Frevel. Derart stark, wie heutzutage auf weltliche Mittel vertraut wird, sucht in der Vergangenheit seinesgleichen. Zwar gab es auch in jenen Epochen Frevel und Ausschweifungen, doch die Furcht vor Gott war noch in den Herzen vorhanden.“
Hadhrat Syed Zain-ul-Abideen Shah Sahib berichtet: „Ich erinnere mich noch sehr gut, dass, sobald die Pest in der Gegend oder der Stadt ausbrach, Hudhur nicht nur die Reinigung seines eigenen Hauses anordnete“ – hier findet die Nutzung weltlicher Mittel statt –, „sondern er veranlasste auch die Reinigung des Internats und wies ebenso alle Freunde an, in ihren Häusern Schwefel, Ak-Pflanze, Phenyl und Gugal einzusetzen.“ Das ist der Name eines Baumes, der Harz absondert, welches dann zur Räucherung verwendet wird und keimtötend wirkt. „Es sollte dafür Sorge getragen werden, dass durch die Nutzung solcher und ähnlicher Mittel die Keime vernichtet werden.“ Das heißt, nutzt diese Dinge und trefft Vorkehrungen, um durch sie die Keime abzutöten. Räuchert aus und desinfiziert, nutzt Phenyl und sprüht es.
„Hudhur pflegte zu sagen, dass die Inanspruchnahme weltlicher Mittel gleichbedeutend damit ist, für die Segnungen Allahs Dank zu erweisen, und dass dies der Befolgung Seines Gebotes entspricht. Und die weltlichen Mittel aufzugeben, widerspricht der Scharia. Der Rang des Gottvertrauens folgt erst im Anschluss. Das heißt, dass man die Mittel zwar nutzt, aber sein Vertrauen nicht einzig in sie setzt. Vielmehr besteht die wahre Erkenntnis darin, hinter den weltlichen Mitteln die Hand Gottes zu erblicken.“ Es sollen alle Methoden ausgeschöpft werden, doch dann muss man sehen, dass Allah dahintersteht. Dies sollte die Denkweise sein, dies sollte der Glaube sein.
Hadhrat Mirza Bashir Sahib berichtet, dass Dr. Mir Muhammad Ismail Sahib ihm erzählte: „Der Verheißene MessiasAS legte allergrößten Wert auf Sauberkeit. Besonders in den Tagen der Pest war er so darauf bedacht, dass er persönlich Phenyl in einem Gefäß auflöste, umherging und es eigenhändig in die Toiletten und Abflüsse des Hauses schüttete. Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet: „Gelegentlich ließ der Verheißene MessiasAS im Haus einen großen Haufen Brennholz aufschichten und ein Feuer entzünden, damit die schädlichen Keime abgetötet werden. Zudem hatte er einen sehr großen eisernen Ofen anfertigen lassen, der mit Kohle und Schwefel gefüllt und in den Zimmern angezündet wurde. Zu jenem Zeitpunkt wurden die Türen fest verschlossen. Die Hitze, die er ausstrahlte, war derart immens, dass es im Inneren – wenn das Zimmer geraume Zeit nach dem Auskühlen des Ofens wieder geöffnet wurde – immer noch wie in einem Glutofen loderte.“
Des Weiteren sagt er: „Ich möchte anmerken, dass die Propheten eine geradezu wundersame Erhabenheit aufweisen. Auf der einen Seite schenken sie den weltlichen Mitteln dermaßen große Beachtung, dass dem Beobachter der Verdacht aufkommen könnte, in ihren Augen läge die gesamte Fügung von Vorherbestimmung und Schicksal allein in den Händen dieser Mittel, und ohne deren Berücksichtigung könne das Ziel niemals erreicht werden. Andererseits besitzen sie jedoch ein derart immenses Vertrauen in die Existenz Gottes, dass sie diese Mittel wie ein totes Insekt betrachten. Ein Mensch mit einer bloß oberflächlichen Sichtweise gerät, wenn er diesen Zustand beobachtet, zutiefst in Erstaunen. In Wahrheit verhält es sich jedoch so: Ganz gleich, wie sehr sie diese Mittel achten, tun sie dies nicht etwa in dem Glauben, dass diese Mittel die Schlüssel zur Bestimmung und zum Schicksal besäßen, sondern vielmehr aus dem Grunde, dass diese Mittel von Gott geschaffen worden sind. Die Ehrerbietung gegenüber Gott erfordert es – ja, es ist das ausdrückliche Gebot Gottes –, dass den von Ihm erschaffenen Mitteln Rechnung getragen wird.“
Da die Propheten im Gehorsam gegenüber den Geboten Allahs auf der höchsten Stufe stehen, scheinen sie auch bei der Nutzung weltlicher Mittel anderen überlegen zu sein. Ihr wahres Vertrauen ruht jedoch auf nichts anderem als dem Wesen Allahs. Genau dies ist der Kern der Einheit Gottes, zu dessen Etablierung Propheten entsandt werden. Wenn man darüber nachdenkt, ist dies kein leichter Zustand, sondern erfordert ständige Anstrengung und äußerst festen Glauben. Wenn Menschen im Allgemeinen weltliche Mittel nutzen, vergessen sie oft, dass jede Kraft und Wirkung, die diesen Mitteln innewohnt, von Allah verliehen wurde und dass sie aus sich heraus nicht mehr Wert haben als ein totes Insekt. Diese Schwäche ist bis zu einem gewissen Grad auch bei jenen zu finden, die behaupten, dass sie nicht nur formell an Allah glauben, sondern wahrhaftig und mit innerer Einsicht des Herzens an Ihn glauben. Mit dem Mund behaupten sie das zwar, doch in ihrem Glaubenszustand herrscht eine Schwäche. Jeder Mensch sollte in sein eigenes Herz blicken; dann wird er erkennen, ob ein wahrhaftiger Glaube vorhanden ist oder eben diese Schwäche. Verlassen wir uns in Schwierigkeiten auf weltliche Mittel oder haben wir vollkommenes Vertrauen auf Allah, wobei die Nutzung der Mittel lediglich eine äußerliche Anstrengung gemäß dem Befehl Allahs darstellt? Dies ist es, worauf jeder Gläubige achten muss.
Hadhrat Mirza Bashir Ahmad schreibt, dass sich der Glaube theoretisch im Herzen jedes Gläubigen befindet, aber es gibt nur wenige, sehr wenige, deren Herzen in der Praxis von der lebendigen Realität dieses Glaubens erleuchtet sind. Meistens ist es so, dass einige Menschen die Mittel gänzlich aufgeben mit dem Gedanken, dass ohnehin das geschehen werde, was vorherbestimmt sei. Auf diese Weise missachten sie die von Allah erschaffenen Mittel, ziehen Sein Missfallen auf sich und erleiden Schaden. Andere wiederum stürzen sich derart auf die weltlichen Mittel, als wäre Allah nichts und als ob alles, was geschieht, allein durch diese Mittel bewirkt würde. Beide Gruppen sind weit entfernt vom rechten Weg und in den Schleiern der Finsternis verborgen. Im Recht ist nur jener, der der Sunna der Propheten folgt und die weltlichen Mittel in vollem Umfang berücksichtigt, während sein Herz zugleich von dem lebendigen Glauben erfüllt ist, dass hinter diesen Mitteln eine andere Macht steht, auf deren Wink dieses gesamte System läuft, und ohne die all diese Mittel völlig tot und wirkungslos sind. Dieser Zustand des Glaubens wird jedoch erst nach großer Anstrengung erreicht, und ihn aufrechtzuerhalten, erfordert ebenfalls ständiges Bemühen. Das Gottvertrauen der auserwählten Diener Allahs hat eine ganz wundersame Ausstrahlung. Einerseits nutzen sie die weltlichen Mittel in einer Weise, dass ein weltlich gesinnter Mensch denken könnte, ihr gesamtes Vertrauen ruhe allein auf diesen Mitteln. Andererseits geben sie diese Mittel mitunter so auf, als ob überhaupt kein Bedarf an ihnen bestünde.
Göttliches Eingreifen: Die Heilung des Hustenleidens
Diese erhabene Form des Gottvertrauens können wir auch im Charakter des Verheißenen MessiasAS beobachten. So berichtet Hadhrat Musleh Mau’ud, dass der Verheißene MessiasAS zwei bis drei Jahre vor seinem Ableben an starkem Husten litt. Hadhrat Musleh Mau’ud erzählt: „Ich war damals etwa siebzehn Jahre alt, und mir war die Aufgabe anvertraut worden, ihm seine Medizin zu verabreichen. Wer mit einer Aufgabe betraut wird, betrachtet es naturgemäß auch als sein Recht, sich in die Sache einzumischen; wenn ich schon für die Medikamentengabe zuständig bin, sollte ich auch bei anderen Angelegenheiten mitreden.“ Er berichtet weiter: „Auch ich sah es als mein Recht als ‚Apotheker‘ an, mich ein wenig in seine Ernährung einzumischen. Daher gab ich ihm oft den Rat und bat ihn: ‚Essen Sie dies nicht, essen Sie jenes nicht.‘“ Die Pflicht bestand darin, Medizin zu verabreichen, doch gelegentlich mischte er sich auch in andere Dinge ein, mit der Begründung, dass die Krankheit dadurch schlimmer oder besser würde.
Es wurden sowohl die Rezepturen von Hadhrat Khalifatul Masih I. zubereitet und angewendet als auch englische Medikamente, doch der Husten nahm stetig zu. Dies geschah im Jahr 1907, und der Apostat Abdul Hakim hatte von diesem Hustenleiden gelesen und geschrieben, dass Mirza Sahib – Gott bewahre – an Schwindsucht erkranken und daran sterben werde; das heißt, er würde Lungenläsionen, also Tuberkulose, bekommen und daran sterben. Deshalb, so Hadhrat Musleh Mau’ud, dachten sie auch, man dürfe ihm selbst fälschlicherweise keinen Vorwand zur Freude bieten. Aus diesem Grund war er extrem vorsichtig und sprach stets über Vorsichtsmaßnahmen. Doch das Hustenleiden war sehr intensiv, und manchmal kam es zu solch langen Hustenanfällen, dass es schien, als würde der Atem stocken. In diesem Zustand – dies war der Zustand des Leidens und der Krankheit des Verheißenen MessiasAS – kam ein Freund von außerhalb. Hadhrat Musleh Mau’ud schreibt, dass in seiner Gegenwart ein Freund von außerhalb kam und Obst als Geschenk mitbrachte. Die Menschen pflegten Obst als Geschenk für den Patienten mitzubringen.
Er erzählt: „Ich legte es Hudhur vor und sagte, wer es gebracht hatte. Er sah es an und sagte: ‚Sag ihm JazakAllah.‘ Dann nahm er etwas davon, es war wahrscheinlich eine Banane. Da ich für die Medikamente zuständig war, wollte er mir wohl eine Lektion erteilen und fragte mich: ‚Wie wirkt sich das bei Husten aus?‘ Er hob die Banane auf, um sie zu essen, und fragte mich zugleich: ‚Ich leide an Husten, wie ist es, bei Husten eine Banane zu essen?‘ Ich antwortete: ‚Das ist nicht gut.‘ Doch er lächelte, gab keine Antwort, sondern lächelte nur, schälte sie und begann zu essen. Ich bat ihn und sagte: ‚Der Husten ist sehr stark, und dies ist bei Husten nicht gut.‘ Er lächelte erneut und aß weiter. In meiner Unwissenheit beharrte ich darauf: ‚Sie sollten das nicht essen.‘ Daraufhin lächelte er abermals und sagte: ‚Mir wurde gerade offenbart, dass der Husten verschwunden ist.‘“ Und tatsächlich verschwand der Husten von diesem Moment an, obwohl weder Medizin eingenommen noch eine Diät eingehalten wurde; vielmehr wurde gegen die Diätvorschriften verstoßen, und der Husten war dennoch weg.
Obwohl er zuvor einen Monat lang behandelt worden war, ohne dass der Husten verging, ist dies ein klares göttliches Eingreifen. Gewiss führen Diätfehler auch zu Krankheiten und medizinische Behandlungen zur Genesung, doch wenn Allah will, greift Er ebenfalls ein. Genau aus diesem Grund hat Allah den Menschen die Waffe des Gebets gelehrt: damit der Mensch vor Allah tritt und spricht: „Ich möchte keine Unabhängigkeit, ich bin meiner Umstände überdrüssig. Bitte greife Du in meine Angelegenheiten ein.“ Wenn Allah dann sieht, dass der Diener vollkommenes Vertrauen entwickelt hat und wünscht, dass Er in seine Angelegenheiten eingreift, dann tut Er dies. Dies geschieht, wenn man sein völliges Vertrauen in Allah setzt. Zu diesem Thema werde ich, InshaAllah, in der Zukunft noch mehr berichten. Jetzt möchte ich einige Verstorbene erwähnen, deren Totengebet ich nach den Gebeten leiten werde.
Totengebet: Muhammad Ataur Rahman Sahib (Westbengalen, Indien)
Die erste Erwähnung gilt dem geehrten Muhammad Ataur Rahman aus Bharatpur, Westbengalen, Indien, der vor wenigen Tagen im Alter von 76 Jahren verstorben ist.
اِنَّا لِلّٰہِ وَاِنَّاۤ اِلَیۡہِ رٰجِعُوۡنَ
„Wahrlich, Allahs sind wir und zu Ihm kehren wir heim.“
Der Verstorbene war durch die Gnade Allahs ein Musi. Zu den Hinterbliebenen gehören neben seiner Frau eine Tochter und drei Söhne. Einer seiner Söhne, Mufeez-ur-Rahman, ist Murabbi in Bosnien, und ein weiterer Sohn, Shah Noor Rahman, ist Muallim in Indien. Ebenso ist einer seiner Schwiegersöhne, Sabir Ali, ein Murabbi. Man kann sagen, dass dies eine Familie von Waqifeen ist. Sein Sohn Mufeez-ur-Rahman, Murabbi, konnte aufgrund seiner Arbeitsverpflichtungen nicht am Totengebet und der Beerdigung seines Vaters teilnehmen.
Er schreibt, dass Ahmadiyyat während der Khilafat-Zeit von Hadhrat Khalifatul Masih I. in ihre Familie kam, als sein Großvater, Mu'awiz Qasid, das Bai’at ablegte und der Ahmadiyya beitrat. Er war eine einflussreiche und angesehene Persönlichkeit in seiner Region, aber nach seinem Übertritt zur Ahmadiyya opferte er um des Glaubens willen seine soziale Stellung und seine alten Beziehungen. Er hatte eine Zentralmoschee unter seiner Verwaltung; diese überließ er den Nicht-Ahmadis und ließ eine separate Moschee bauen, die als erste Ahmadiyya-Moschee Westbengalens unter dem Namen Bait-ul-Awal bekannt ist.
Nach seinem Übertritt zur Ahmadiyya sah sich seine Familie auch mit großem Widerstand konfrontiert. Der Verstorbene – also der Vater von Mufeez-ur-Rahman – berichtete selbst, dass die Menschen in der Umgebung davon abgehalten wurden, Güter des täglichen Bedarfs an unsere Familie zu verkaufen. Er schrieb, dass der Widerstand so groß wurde, dass den Leuten der Handel mit uns untersagt wurde. Ahmadis wurden auf verschiedene Weise schikaniert. Aus der Not heraus mussten sie, um notwendige Güter zu beschaffen, mit dem Boot eine Flussstrecke von etwa vierzig bis fünfzig Kilometern zurücklegen und von dort Einkäufe holen. Trotz dieser schweren Prüfungen hielt Allah unsere Familie standhaft im Glauben.
Er war auch in einer politischen Partei aktiv, doch als ihm schließlich der Gedanke kam, gab er diese weltlichen Aktivitäten auf und reiste nach Qadian, um dem Glauben zu dienen. Dort erhielt er einige Jahre lang Bildung und Tarbiyyat und hatte die Gelegenheit, mehrere Monate in der Masjid Mubarak zu dienen. Während seines Dienstes im Dar-ul-Masih und in der Masjid Mubarak erlebte er auch einige gesegnete Träume. Seit seinen Tagen in Qadian wurden die tiefe Liebe zum Qur’an, Hingabe im Gebet, das regelmäßige Verrichten des Tahajjud-Gebets und die Gewohnheit des Bittgebets zu einem festen Bestandteil seines Lebens, an dem er bis zu seinem letzten Atemzug festhielt. Er verrichtete jede Aufgabe für die Jamaat mit Gottvertrauen, Gebet und vollkommener Einsatzbereitschaft, ohne sich von Reisen, dem Wetter oder anderen Schwierigkeiten aufhalten zu lassen.
Allah schenkte ihm beim Tabligh außergewöhnlichen Segen. Durch seine Bemühungen wurden zahlreiche neue Gemeinden gegründet. Viele Jugendliche widmeten ihr Leben [dem Dienst an der Gemeinde]. Manchmal kümmerte er sich auf eigene Kosten um Fahrkarten und die Bedürfnisse ihrer Familienangehörigen. Viele Menschen, denen er Tarbiyyat zuteilwerden ließ, sind bis heute im Dienst der Jamaat tätig. Das Geld, das ihm die Jamaat während seiner Tabligh-Reisen für Unterkunft oder Fahrtkosten zur Verfügung stellte, sparte er ein, indem er seine persönlichen Ausgaben reduzierte. Dieses Geld gab er dann für arme Personen, denen er predigte, oder für neu konvertierte Ahmadi-Familien aus. Wenn er auf weiten Reisen mehrere Nächte auswärts verbringen musste, übernachtete er manchmal nicht in Herbergen oder Hotels, sondern verbrachte die Nacht auf den Bänken am Bahnhof oder Busbahnhof, um Geld zu sparen, das er dann für Bedürftige ausgab.
Hadhrat Khalifatul Masih IV.RH erwähnte in einem seiner Briefe dessen Tabligh-Dienste und schrieb: „Mascha’Allah, Sie sind mit großer Hingabe, Aufmerksamkeit, Weisheit und auf vorbildliche Weise in dieses edle Werk vertieft und fügen der Geschichte des Rufs zu Allah der Ahmadiyya goldene Kapitel hinzu.“ Der Respekt gegenüber der Jamaat und dem Verheißenen MessiasAS war ihm ein sehr großes Anliegen.
Einmal führte er auf einer Tabligh-Reise ein Gespräch mit jemandem. Bei der Vorstellung stellte sich heraus, dass sein verstorbener Großvater der Familie dieses Mannes einst einen besonderen Gefallen erwiesen hatte. Dieser Mann lud ihn zu sich nach Hause ein und bereitete ein großzügiges Mahl vor. Im Gespräch wurden auch alte familiäre Beziehungen und erwiesene Gefälligkeiten erwähnt. Er berichtet, dass er gerade erst den ersten Bissen genommen hatte, als der Gastgeber den Verheißenen MessiasAS in spöttischem Ton erwähnte. Daraufhin legte er den Bissen wieder nieder und verließ, ohne auf irgendjemanden Rücksicht zu nehmen, augenblicklich den Ort.
Anlässlich des Besuchs von Hadhrat Khalifatul Masih IV.RH in Qadian im Jahr 1991 nahm er mit seiner Familie an der Jalsa Salana teil. Damals bot er Hadhrat Khalifatul Masih IV. auch einen Teil seines ererbten Grundstücks für die Zwecke der Jamaat an, wo heute das Murabbi-Haus steht.
Murabbi Sahib [der Sohn] berichtet weiter: "Wenn wir nach einem Besuch bei ihm wieder abreisten – er war für seine Arbeit im Ausland –, sagte er immer zu mir: „Ich habe euch auf dem Weg Allahs geopfert. Macht euch um uns keine Sorgen, konzentriert euch einfach auf eure Arbeit und euren Dienst.“ Auch nachdem er nach Bosnien gekommen war, rief sein Vater ihn oft an und sagte: „Ich bete für dich. Verrichte deine Arbeit fleißig und versuche, die Aufgabe, die Allah dir anvertraut hat, bestmöglich zu erfüllen.“
Er [der Sohn] berichtet: „Ich sah meinen Vater als einen Menschen, der auf Allah vertraute, der für die Mission des Gesandten AllahsSAW und seines wahrhaftigen Liebenden, des Verheißenen MessiasAS, jegliche Opfer brachte. Er war jemand, der versuchte, jedem Befehl des Khilafat so zu folgen, als wäre es im wahrsten Sinne des Wortes ein Befehl Gottes. Er war jemand, der sein Leben wahrhaftig so führte, dass er dem Glauben Vorrang vor weltlichen Dingen gab. Er war reinen Herzens, pflegte so gut wie möglich die Verwandtschaftsbande, war gastfreundlich und half jedem, ob Verwandten oder Fremden. Er liebte jedes Mitglied der Ahmadiyya aufrichtig, war scharfsinnig und ein Mensch des Gebets.“ Möge Allah ihn mit Vergebung und Barmherzigkeit behandeln.
Totengebet: Khadija Siddiqa Ponto Sahiba (Indonesien)
Die nächste Erwähnung gilt der geehrten Khadija Siddiqa Ponto aus Indonesien. Auch sie ist vor einigen Tagen im Alter von 81 Jahren verstorben.
اِنَّا لِلّٰہِ وَاِنَّاۤ اِلَیۡہِ رٰجِعُوۡنَ
„Wahrlich, Allahs sind wir und zu Ihm kehren wir heim.“
Durch die Gnade Allahs war sie Musia. Allah segnete sie mit fünf Kindern – drei Söhnen und zwei Töchtern. Ihr wurde die Möglichkeit zuteil, dreimal als nationale Sadr Lajna Imaillah von Indonesien zu dienen. Von jungen Jahren bis zu ihren letzten Lebensmomenten diente sie der Jamaat mit ganzem Herzen und voller Seele. Sie hegte eine tiefe Liebe zum Khilafat. Sie war für ihre Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Loyalität bekannt. Ihr Enthusiasmus und ihre Leidenschaft für den Dienst an der Jamaat ließen niemals nach. Auch wuchs sie in einer Familie auf, die vom Geist des Dienens durchdrungen war; ihre gesamte Familie bestand aus Menschen, die der Jamaat dienten. Ihr Vater, der verehrte Sadr-ud-Din Yahya Ponto, war ein frommer und dienender Mensch. Obwohl er ein indonesischer Diplomat war und somit eine weltliche Aufgabe hatte, gab er dem Glauben stets den Vorrang. Die Verstorbene selbst war immer an vorderster Front, wenn es darum ging, die Gäste der Jamaat zu bedienen. Als Hadhrat Khalifatul Masih IV. Indonesien besuchte, hatte sie die Gelegenheit, der gesamten Reisegruppe zu dienen.
Eine ehemalige Sadr Lajna von dort namens Hajjia Sharifat-un-Nisa, berichtet ebenfalls dasselbe: Sie hegte eine sehr tiefe Liebe zum Khilafat, leistete stets vollkommenen Gehorsam und brachte ihm größten Respekt entgegen. Sie war bescheiden, von gutem Charakter, gesellig und behandelte jeden gleich. Wenn sie bemerkte, dass Mitglieder der Jamaat, insbesondere die Lajna-Mitglieder, zu sehr in Gespräche vertieft waren, erinnerte sie diese sanft daran, Istighfar zu rezitieren. Wenn Frauen auf Jalsas oder Sitzungen manchmal anfingen, sich zu unterhalten, ging sie liebevoll zu ihnen und bat sie, statt zu reden lieber Istighfar zu sprechen und Allahs zu gedenken. Wann immer jemand ihr von einem Problem erzählte, wies sie die Person sofort an, einen Brief für Gebete an Khalifatul Masih zu schreiben. Ob sie als Sadr Lajna diente oder ein anderes Amt innehatte, legte sie stets großen Wert auf Beratungen und traf Entscheidungen nie allein. Sie gab anderen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu teilen, und forderte weitere Personen auf, von diesen Erfahrungen zu lernen.
Zafarullah Ponto, ein Murabbi, erzählt: „Die Verstorbene war meine Cousine, aber ich betrachte sie wie meine leibliche Schwester. Sie war sehr gütig zu ihren Verwandten. Sie legte großen Wert auf Disziplin und war äußerst liebevoll. Sie bemühte sich nach besten Kräften, nicht nur an Jamaat-Programmen, sondern auch an öffentlichen Veranstaltungen und Feierlichkeiten von Verwandten teilzunehmen.“ Sie war dort sehr präsent und führte ein reges gesellschaftliches Leben.
Ein Freund erzählte mir, dass sie sie einmal fragte, warum sie einen mit ihr verwandten Murabbi – Mansoor Ahmad Baman – „Maulana“ nenne. Da er ein Verwandter sei, könne sie ihn doch auch Onkel oder Ähnliches nennen. Sie antwortete: Wenn man so denkt, ist es so, dass bei uns einige Leute die Murabbis nur respektieren, weil sie eben Murabbis sind – was nicht richtig ist –, aber wie war ihre Denkweise? Sie erklärte: „Ich nenne ihn deshalb Maulana, weil es erstens unsere Pflicht ist, das System der Jamaat zu respektieren. Aus Respekt vor dem Nizam spreche ich ihn so an, nicht aufgrund seiner persönlichen Eigenschaften. Zweitens geschieht dies, damit ihnen ihr Status und ihre Pflichten bewusst bleiben. Ich möchte ihnen stets das Gefühl vermitteln, wenn ich sie Maulana nenne, dass sie nicht denken sollen, wir würden sie nur persönlich würdigen, sondern dass wir sie deshalb respektieren, weil Allah ihnen einen besonderen Rang verliehen hat. Sie tragen Verantwortlichkeiten. Die Verantwortung, dem Glauben zu dienen, die ihnen von der Jamaat übertragen wurde, müssen sie erfüllen und sich dieser Pflicht bewusst sein.“ So sagte sie: „Um ihnen dieses Bewusstsein zu vermitteln, spreche ich sie so an.“ Dies war ihre Denkweise.
Ich habe ebenfalls gesehen, dass sie eine sehr aufrichtige Frau war, die eine besondere Bindung zum Khilafat und zur Jamaat besaß. Sie kam mehrmals hierher zur Jalsa und zeigte stets große Aufrichtigkeit. Möge Allah sie in Seine Barmherzigkeit hüllen.
Totengebet: Abdul Jalil Sahib (Indonesien)
Die nächste Erwähnung gilt dem geehrten Abdul Jalil aus Indonesien. Auch er ist vor einigen Tagen im Alter von 76 Jahren verstorben.
اِنَّا لِلّٰہِ وَاِنَّاۤ اِلَیۡہِ رٰجِعُوۡنَ
„Wahrlich, Allahs sind wir und zu Ihm kehren wir heim.“
Durch die Gnade Allahs war er ein Musi. Zu seinen Hinterbliebenen gehören zwei Söhne und zwei Töchter. Sein ältester Sohn, Danang Andiyana, ist regionaler Amir von West-Java. Er erzählt, dass sein Vater eine große Leidenschaft für Tabligh hegte. In Süd-Sumatra legte er höchstpersönlich das Fundament für die Gemeinde Burnai Mulya. Er war ein Pionier dieser Gemeinde. Bevor eine lokale Gemeinde gegründet wurde, verrichtete er fünfzehn Jahre lang das Freitagsgebet nur mit seiner Ehefrau und seinem kleinen Kind zu Hause.
Seine Bemühungen um die Gründung der Jamaat in Burnai Mulya waren nicht einfach. Einmal reichten ein christlicher Schulleiter und ein Pfarrer eine Beschwerde gegen ihn bei den Behörden ein. In dieser Region ist das Christentum weit verbreitet. Daraufhin wurde er verhaftet, öffentlich vorgeführt und auf der Polizeistation Krojon – so heißt der Ort oder die Polizeistation dort – inhaftiert, wo er zusammen mit zwei Kriminellen in einer Zelle untergebracht wurde. Während der Haft hatte er Schwierigkeiten, seine Gebete zu verrichten, da der militärische Bezirkskommandant Christ war und Widerstand leistete. Diese Feindseligkeit hatte nach einem religiösen Gespräch begonnen, das zuvor zwischen den beiden über das Thema des Todes von Hadhrat IsaAS stattgefunden hatte. Dennoch reichte ihm ein sympathisierender Militäroffizier – es gab auch einen wohlgesonnenen Militäroffizier – heimlich einige Zeitungen, damit er sie in der Zelle ausbreiten und darauf beten konnte.
Trotz Krankheit behielt der Verstorbene seinen Enthusiasmus und seine Leidenschaft für Tabligh aufrecht. Er war stets bemüht, den Gästen zu dienen, und brachte den Murabbian großen Respekt entgegen. Er legte besonderen Wert auf die moralische und spirituelle Tarbiyyat seiner Familie. Er kümmerte sich nicht nur um die Tarbiyyat anderer, sondern ermahnte auch seine eigenen Kinder sehr häufig. Sein ganzes Leben lang wurde er in seiner Gesellschaft als eine vorbildliche Persönlichkeit angesehen, und die Menschen suchten oft seinen Rat, um verschiedene Angelegenheiten zu klären. Er nahm sich täglich Zeit, um den Heiligen Qur’an und die Bücher des Verheißenen MessiasAS zu lesen und zu studieren.
Ahmad Noor-ud-Din Isa, ebenfalls ein ehemaliger Muballigh, schreibt, dass der Verstorbene der Gründer der Gemeinde Burnai Mulya war. „Als ich in Burnai Mulya ankam, riefen er und seine Ehefrau ihre Verwandten zusammen, um den Lehren der Jamaat zuzuhören. Zu diesem Zeitpunkt fand unsere Tabligh-Sitzung statt, und diese Sitzung dauerte bis Mitternacht. Letztendlich nahmen zwanzig Personen aufgrund seiner Bemühungen die Ahmadiyya an. Er hatte bereits im Vorfeld einige Vorarbeit bei ihnen geleistet.“ Der Verstorbene hatte auch der Jamaat, wie ich zuvor erwähnte, ein Grundstück für die Moschee gestiftet. Später wurde auf diesem Grundstück eine zehn-mal-zehn Meter große Moschee errichtet.
Ein Dozent der Jamia Ahmadiyya Indonesien, Abdul Wahab, berichtet, dass der Verstorbene in der Gemeinde Burnai Mulya immens viel Arbeit bei der Organisation der Gemeinde geleistet habe. Eine weitere seiner herausragenden Eigenschaften war, dass er nicht nur die fünf täglichen Gebete verrichtete, sondern auch das Tahajjud-Gebet mit großer Regelmäßigkeit einhielt. Er leistete sein Chanda äußerst pünktlich, war immer bereit, seinen Nachbarn zu helfen, und engagierte sich stark im Dienst an der Menschheit.
Shamsul Bahreen, ein Mitarbeiter von MTA Indonesien, ist sein Sohn. Er sagt: „Der Verstorbene war sowohl in finanziellen Opfern als auch im persönlichen Einsatz ein außergewöhnliches Vorbild für Opferbereitschaft zugunsten der Jamaat. Er erzählte einmal, dass es, als er zum ersten Mal nach Sumatra ging, in dieser Region kein einziges anderes Mitglied der Jamaat gab. Die Verkehrs- und Kommunikationsmittel waren begrenzt. Aus diesem Grund legte er sein Chanda in einer speziellen Box zur Seite und zahlte es einmal im Jahr, wenn er zur Jalsa Salana in die Zentrale kam.“
Ebenso sagt Nasrun Ahmad, ein regionaler Muballigh: „In den letzten zwei Jahren seines Lebens, als er sehr krank und bettlägerig war, rief er mich oft zu sich, um sich über den Fortschritt und die Zustände der Jamaat zu erkundigen. Er behielt stets den Tod vor Augen und bat beständig um Gebete.“
Möge Allah ihm Vergebung und Barmherzigkeit erweisen.
Zusammenfassung der Freitagsansprache vom 02. Oktober 2026
Die Offenbarungen zum Ableben des Vaters und das Versprechen göttlicher Fürsorge
Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA schilderte zu Beginn das tiefe Gottvertrauen des Verheißenen MessiasAS und wie Allah ihm von früher Jugend an Seine Gunst erwies.
- Die Offenbarung über den Tod des Vaters: Vor etwa dreißig Jahren erkrankte der Vater des Verheißenen MessiasAS. Am Tag seines Todes empfing der Verheißene MessiasAS gegen Mittag die Offenbarung: „Beim Himmel und bei dem, der in der Nacht auftritt“ (وَالسَّمَاءِ وَالطَّارِقِ). Ihm wurde eingegeben, dass dies eine Beileidsbekundung Gottes sei und der Vater nach Sonnenuntergang sterben werde. Zu diesem Zeitpunkt war die Nierenkolik des Vaters bereits geheilt und er litt lediglich an leichter Ruhr. Dennoch trat genau bei Sonnenuntergang das Todesröcheln ein; der Vater sprach noch klar verständlich die Worte „Sieh, was das ist“ und verstarb. Dies stellte die erste Offenbarung und Prophezeiung dar, die der Verheißene MessiasAS empfing.
- Die Verheißung göttlichen Beistands: Da die Einkünfte und der Lebensunterhalt der Familie (Rente und Ehrensold der britischen Regierung) an das Leben des Vaters gebunden waren, kamen im Verheißenen MessiasAS menschliche Sorgen über eine drohende Notlage auf. Augenblicklich empfing er daraufhin die zweite Offenbarung: „Genügt Gott nicht für Seinen Diener?“ (الیس اللہ بکاف عبدہ). Diese Offenbarung schenkte seinem Herzen sofortige Ruhe und Zuversicht.
- Der Siegelring als Zeugnis: Um diese Verheißung zu dokumentieren, ließ er die Offenbarung durch einen Khatri-Hindu namens Malawamal und die Vermittlung von Hakim Maulawi Muhammad Sharif für fünf Rupien in Amritsar auf einen Siegelring eingravieren. Dies diente dazu, Zeugen für das Eintreffen der Prophezeiung zu haben.
- Die Erfüllung: Obwohl der Verheißene MessiasAS damals zurückgezogen im abgelegenen Dorf Qadian lebte, wandte sich ihm in der Folge die Welt zu. Bis zu jener Zeit gingen über 300.000 Rupien an Spenden ein, während allein die monatlichen Ausgaben der Langar Khana (öffentliche Küche) bei rund 1.500 Rupien lagen, ergänzt durch Ausgaben für Schulen und den Druck von Büchern.
Standhaftigkeit auf dem Pfad der Wahrheit im Mordprozess
Das unerschütterliche Vertrauen des Verheißenen MessiasAS auf Allah wurde auch von Außenstehenden anerkannt:
- Der Nicht-Ahmadi-Anwalt Maulawi Fazal Din Sahib verteidigte den Verheißenen MessiasAS im Verfahren wegen versuchten Mordes (Fall Martin Clarke). Der Anwalt riet ihm, in einer schriftlichen Erklärung eine juristische Unwahrheit zu verwenden, da die Aussage des Angeklagten nicht unter Eid stehe.
- Der Verheißene MessiasAS lehnte dies entschieden ab und betonte, dass Gott das Lügen niemals erlaubt habe. Er zog es vor, eine Strafe zu erleiden, anstatt Allahs Missfallen auf sich zu ziehen, um einen weltlichen Vorteil zu erlangen.
- Er stellte klar, dass seine anwaltliche Vertretung lediglich ein weltliches Mittel sei, sein Vertrauen jedoch allein auf Gott ruhe. Aufgrund seiner eigenen wahrhaftigen Aussage wurde er schließlich freigesprochen, was den Anwalt von seiner moralischen Größe und Wahrhaftigkeit tief überzeugte.
Das Wesen des wahren Gottvertrauens (Tawakkul)
Hadhrat Mufti Muhammad Sadiq Sahib überlieferte die Erklärungen des Verheißenen MessiasAS über das richtige Verhältnis zwischen Glauben und weltlichen Mitteln:
- Abgrenzung von weltlicher Mentalität: Die Menschen betrachten es oft als Kultiviertheit, sich völlig in weltliche Mittel zu verstricken und Gott zu vergessen. Wahre Kultiviertheit in den Augen Allahs besteht jedoch darin, ein vollkommenes Gottvertrauen zu erlangen und das Herz zu reinigen.
- Mahnung beim Bai’at: Wer dem Verheißenen MessiasAS das Bai’at leistete, wurde dazu aufgerufen, eine innere Wandlung zu vollziehen und den Geboten Gottes praktischen Gehorsam zu erweisen. Es gilt das Prinzip: „Die Hand am Werk, das Herz beim Geliebten“ – die Hände nutzen die Mittel, doch das Herz bleibt bei Allah.
- Gottvertrauen und Schirk: Es ist nicht verboten, weltliche Mittel, Heilmethoden und Bemühungen zu nutzen. Verboten und gleichbedeutend mit Schirk ist es jedoch, sein ganzes Vertrauen ausschließlich auf diese Mittel zu setzen.
- Heilung durch Gebete: Gott hat dem Gebet heilende Kräfte verliehen. Wo menschliche Ärzte und Mediziner an ihre Grenzen stoßen und Patienten aufgeben, fängt die Gotteserkenntnis an; durch inständige Gebete vermag Gott dennoch Heilung zu schenken.
- Beispiel von Hadhrat Maulawi Abdul Karim Sahib Sialkoti: Sheikh Yaqub Ali Sahib Irfani berichtete, wie der Verheißene MessiasAS während der schweren Krankheit von Maulawi Abdul Karim Sahib vollkommene Liebe, Gebetseifer und Gottvertrauen bewies. Er betete bis zum letzten Augenblick und fügte sich nach dessen Ableben vollkommen dem Willen Allahs.
Das Verhalten der Propheten und der Umgang mit Vorsichtsmaßnahmen bei Seuchen
- Haltung während der Pest: Als die Pest ausbrach, ordnete der Verheißene MessiasAS die gründliche Reinigung seines Hauses und des Internats an. Er wies die Gemeindemitglieder an, desinfizierende und keimtötende Mittel wie Schwefel, Ak-Pflanzen, Phenyl und Gugal (Baumharz zur Räucherung) einzusetzen.
- Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib und Dr. Mir Muhammad Ismail Sahib berichteten, dass der Verheißene MessiasAS persönlich Phenyl anrührte und in Abflüsse goss sowie spezielle Öfen mit Schwefel und Kohle in den Zimmern anheizen ließ, um Keime durch Hitze abzutöten.
- Die Weisheit der Propheten: Propheten nutzen geschaffene Mittel in höchstem Maße, da dies der Scharia und dem Dank gegenüber Allah entspricht. Gleichzeitig betrachten sie diese Mittel aus sich heraus als völlig kraftlos (wie ein „totes Insekt“), da alle Wirkung allein von Allah verliehen wird.
- Fehlerhaft handeln sowohl jene, die Mittel ganz unterlassen und sich auf Vorherbestimmung berufen, als auch jene, die den Mitteln göttliche Macht zuschreiben. Der rechte Weg liegt in der vollständigen Ausschöpfung der Mittel bei gleichzeitigem, lebendigem Vertrauen auf Allahs Führung.
Heilung von starkem Husten durch göttliches Eingreifen
Hadhrat Musleh Mau'udRA berichtete von einer Begebenheit aus dem Jahr 1907, etwa zwei bis drei Jahre vor dem Ableben des Verheißenen MessiasAS:
- Der Verheißene MessiasAS litt unter extrem starken Hustenanfällen. Der Abtrünnige Abdul Hakim prophezeite damals boshaft, Mirza Sahib werde – Gott bewahre – an Tuberkulose sterben.
- Trotz diverser Behandlungen von Hadhrat Khalifatul Masih I. und englischer Medizin sowie strikter Vorsichtsmaßnahmen besserte sich der Husten über einen Monat lang nicht.
- Als ein Gast Bananen als Geschenk brachte und Hadhrat Musleh Mau'udRA dem Verheißenen MessiasAS aus medizinischer Sicht davon abriet, aß dieser die Frucht dennoch lächelnd und teilte mit, Gott habe ihm soeben offenbart, dass der Husten verschwunden sei. Von diesem Moment an war er vollständig geheilt.
Nachrufe und Totengebete
Im Anschluss kündigte Seine Heiligkeit die Totengebete für drei verstorbene Mitglieder an:
Muhammad Ataur Rahman Sahib (Indien)
- Verstarb im Alter von 76 Jahren; er war Musi.
- Hinterließ seine Ehefrau, eine Tochter und drei Söhne, darunter Mufeez-ur-Rahman (Murabbi in Bosnien), Shah Noor Rahman (Muallim in Indien) und einen Schwiegersohn (Sabir Ali, Murabbi).
- Sein Großvater Mu'awiz Qasid trat zur Zeit von Hadhrat Khalifatul Masih I. der Ahmadiyya bei und errichtete nach Verlassen der Zentralmoschee die erste Ahmadiyya-Moschee Westbengalens (Bait-ul-Awal).
- Wegen eines harten Boykotts musste die Familie einst 40 bis 50 Kilometer mit dem Boot fahren, um Grundgüter zu beschaffen.
- Muhammad Ataur Rahman Sahib gab politische Aktivitäten auf, wurde in Qadian ausgebildet und diente dort in der Masjid Mubarak und im Dar-ul-Masih. Er zeichnete sich durch Tahajjud-Gebete, Liebe zum Qur’an und unermüdlichen Tabligh-Einsatz aus. Er sparte persönliche Reisekosten ein, indem er auf Bänken übernachtete, um Bedürftige und Neubekehrte finanziell zu unterstützen.
- Hadhrat Khalifatul Masih IV.RH würdigte seine Tabligh-Dienste schriftlich in hohen Tönen. 1991 stellte er der Jamaat Grundstücke zur Verfügung, auf denen heute das Murabbi-Haus steht.
Khadija Siddiqa Ponto Sahiba (Indonesien)
- Verstarb im Alter von 81 Jahren; sie war Musia und hinterließ fünf Kinder.
- Sie diente dreimal als nationale Sadr Lajna Imaillah Indonesiens.
- Tochter des indonesischen Diplomaten Sadr-ud-Din Yahya Ponto; sie wuchs in einer dem Glauben und der Jamaat dienenden Familie auf.
- Beim Besuch von Hadhrat Khalifatul Masih IV.RH diente sie der Reisegruppe.
- Sie zeichnete sich durch große Demut, Liebe zum Khilafat und Disziplin aus. Wenn Lajna-Mitglieder auf Versammlungen plauderten, ermahnte sie diese liebevoll zur Rezitation von Istighfar. Bei Problemen riet sie stets dazu, Gebetsbriefe an den Khalifatul Masih zu senden.
- Gegenüber Murabbis legte sie großen Wert auf Respekt vor dem Nizam der Jamaat und sprach selbst verwandte Murabbis mit „Maulana“ an, um deren religiöse Verantwortung zu würdigen.
Abdul Jalil Sahib (Indonesien)
- Verstarb im Alter von 76 Jahren; er war Musi und hinterließ zwei Söhne und zwei Töchter (darunter Danang Andiyana, regionaler Amir von West-Java, und Shamsul Bahreen bei MTA Indonesien).
- Er war der Pionier und Gründer der Jamaat Burnai Mulya in Süd-Sumatra, wo er anfangs fünfzehn Jahre lang das Freitagsgebet nur mit seiner Frau und seinem Kind verrichtete.
- Aufgrund einer Anzeige eines christlichen Schulleiters und eines Pfarrers nach einer religiösen Debatte über das Ableben von Hadhrat IsaAS wurde er inhaftiert; dennoch betete er in der Zelle auf heimlich überlassenen Zeitungen weiter.
- Durch seine Tabligh-Aktivitäten traten zwanzig Personen der Jamaat bei. Er stiftete Land für eine Moschee, pflegte das regelmäßige Tahajjud-Gebet, zahlte pünktlich sein Chanda (das er anfangs jährlich gesammelt zur Jalsa Salana brachte) und widmete sich dem Studium des Heiligen Qur’an sowie der Bücher des Verheißenen MessiasAS.
Tatplan der Woche
Checkliste für den Alltag
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✓Verinnerliche im Alltag die Maxime 'Die Hand am Werk, das Herz beim Geliebten': Setze deine weltlichen Mittel und Pflichten gewissenhaft ein, aber verlasse dich im Herzen allein auf Allah.
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✓Halte auch unter schwierigen Umständen kompromisslos an der Wahrheit fest und lehne jede Notlüge ab, im festen Glauben an den Beistand Allahs.
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✓Ergänze jeden Arztbesuch und jede medizinische Behandlung konsequent durch inniges Gebet, da die eigentliche Heilkraft allein von Allah verliehen wird.
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✓Gewöhne dir an, bei unnützen oder weltlichen Gesprächen innezuhalten und stattdessen vermehrt Istighfar im Stillen zu rezitieren.
As-salāmu ʿalaikum wa-raḥmatullāh, wir haben die Freitagsansprache für dich so aufbereitet, dass du sie leicht verstehen kannst.
🌟 Was bedeutet wahres Vertrauen auf Allah?
In dieser Freitagsansprache erzählte unser geliebter Imam, Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, wunderbare Geschichten über den Verheißenen MessiasAS. Es ging um ein ganz wichtiges Thema: Gottvertrauen (sich ganz fest auf Allah zu verlassen).
Viele Menschen denken heute, man müsse sich nur auf Geld, Ärzte oder weltliche Hilfsmittel stützen. Doch der Verheißene MessiasAS hat uns gezeigt: Wahre Reinheit des Herzens bedeutet, fest an Allah zu glauben und Ihm vollkommen zu vertrauen!
💍 Ein ganz besonderer Ring: „Genügt Gott nicht für Seinen Diener?“
Als der Vater des Verheißenen MessiasAS schwer krank war, erhielt der Verheißene MessiasAS mittags eine Offenbarung von Allah:
- 📜 Die Vorhersage: Allah deutete an, dass sein Vater nach Sonnenuntergang sterben würde. Und genau so geschah es auch in aller Ruhe.
- 💭 Die menschliche Sorge: Da das Familieneinkommen an der Rente des Vaters hing, fragte sich der Verheißene MessiasAS kurz: „Was wird nun aus uns werden?“
- ✨ Allahs tröstende Antwort: Sofort schenkte Allah ihm eine zweite Offenbarung: „Genügt Gott nicht für Seinen Diener?“ (Arabisch: Alaisallāhu bi-kāfin ʿabdahū). Diese Worte heilten seinen Kummer sofort, wie eine heilsame Salbe auf einer Wunde!
- 🔍 Ein ewiges Zeugnis: Um diese Botschaft für immer festzuhalten, ließ er diese Worte in Amritsar auf einen Siegelring eingravieren. Als Zeugen nahm er einen Hindu namens Malawamal und einen Maulawi mit.
- 🌍 Das große Wunder: Damals kannte kaum jemand den Verheißenen MessiasAS im kleinen, abgelegenen Dorf Qadian. Doch Allah versprach, für ihn zu sorgen – und so geschah es! Später kamen Hunderttausende Rupien an Spenden zusammen, um Gäste in der Gemeinschaftsküche (Langar Khana) zu verköstigen, Schulen zu bauen und Bücher über den Islam zu drucken.
⚖️ Mut vor Gericht: Niemals lügen!
Einmal wurde der Verheißene MessiasAS zu Unrecht vor Gericht beschuldigt. Sein Anwalt (der kein Ahmadi war) sagte ihm:
- ⚠️ „Mirza Sahib, Sie müssen vor Gericht eine kleine Unwahrheit sagen, sonst stürzen Sie sich in eine Misere!“
- 🛑 Die mutige Antwort: Der Verheißene MessiasAS lehnte dies entschieden ab. Er sagte, dass eine Lüge niemals von Allah erlaubt sei. Wahre Misere bedeute vielmehr, Allah unzufrieden zu machen, nur um einen Vorteil zu bekommen!
- 🏆 Der Ausgang: Der Verheißene MessiasAS sprach vor Gericht die reine Wahrheit und vertraute allein auf Allah. Und was geschah? Durch Allahs Macht wurde er vollständig freigesprochen! Sogar der Anwalt war tief beeindruckt von so viel Ehrlichkeit und Glauben.
🧼 Hand am Werk, Herz bei Allah!
Bedeutet Gottvertrauen, dass wir einfach nichts tun und nur beten? Nein, überhaupt nicht! Der Verheißene MessiasAS lehrte:
- 🤲 „Die Hand am Werk, das Herz beim Geliebten“: Das bedeutet, dass wir fleißig unsere Hände nutzen und lernen, arbeiten oder zum Arzt gehen – aber unser Herz vertraut dabei ganz allein auf Allah.
- 🌿 Vorsicht bei Krankheiten: Als damals die schwere Pest-Krankheit herrschte, verließ sich der Verheißene MessiasAS nicht einfach nur auf Gebete. Er reinigte persönlich die Toiletten und Abflüsse mit Phenyl, ließ Zimmer mit Hitze und Kräutern ausräuchern und sorgte für allergrößte Sauberkeit. Die Mittel zu nutzen ist ein Gebot von Allah – doch die Heilung schenkt Er!
- 🍌 Das Bananen-Wunder: Als der Verheißene MessiasAS einmal an sehr starkem Husten litt, passte der damals 17-jährige Hadhrat Musleh Mau’ud auf ihn auf. Als ein Gast Bananen brachte und der Verheißene MessiasAS eine essen wollte, sagte der Junge: „Das ist bei Husten nicht gut!“ Der Verheißene MessiasAS lächelte, aß sie trotzdem und sagte: „Mir wurde gerade offenbart, dass der Husten verschwunden ist.“ Und tatsächlich: Der Husten war augenblicklich weg!
🤍 Drei leuchtende Vorbilder der Jamaat
Am Ende der Ansprache erinnerte Hudhur-e AnwarABA an drei vorbildliche Ahmadis, die kürzlich verstorben sind:
👳♂️ Muhammad Ataur Rahman Sahib (Indien):
- 🌊 Seine Familie wurde wegen ihres Glaubens von den Dorfbewohnern boykottiert. Sie mussten mit dem Boot 40 bis 50 Kilometer weit fahren, nur um Essen einzukaufen! Dennoch blieb er felsenfest im Glauben.
- 🚆 Auf Reisen für die Jamaat schlief er oft auf Bänken am Bahnhof, um das Reisegeld zu sparen und es armen Menschen zu schenken.
- 📖 Er liebte das Gebet, das Tahajjud und den Heiligen Qur’an von ganzem Herzen.
🧕 Khadija Siddiqa Ponto Sahiba (Indonesien):
- 👑 Sie diente dreimal als nationale Leiterin der Frauenorganisation (Sadr Lajna).
- 📿 Wenn Frauen bei Versammlungen plauderten, erinnerte sie sie liebevoll daran, lieber Istighfar zu rezitieren und an Allah zu denken.
- 🤝 Sie brachte Murabbis riesigen Respekt entgegen und liebte das Khilafat über alles.
🕌 Abdul Jalil Sahib (Indonesien):
- 🏡 Fünfzehn Jahre lang betete er das Freitagsgebet nur mit seiner Frau und seinem Kind zu Hause, weil es dort sonst keine Ahmadis gab!
- ⛓️ Er wurde wegen seines Glaubens sogar einmal ins Gefängnis gesperrt. Ein freundlicher Offizier gab ihm heimlich Zeitungen, damit er darauf in der Zelle seine Gebete verrichten konnte.
- 📦 Er sammelte sein Chanda das ganze Jahr über in einer speziellen Box und spendete später ein Grundstück für die erste Moschee im Ort.
🎯 3 interaktive Aktivitäten für dich!
Hier sind drei spannende Aufgaben, mit denen du das Gelernte direkt ausprobieren kannst:
🎨 1. Bastle deinen eigenen Vertrauens-Ring (oder ein Lesezeichen):
- So geht's: Schneide aus Pappe einen Siegelring oder ein Lesezeichen für deinen Qur’an aus.
- Aufgabe: Schreibe die wunderbare Botschaft darauf: „Genügt Gott nicht für Seinen Diener?“ Verziere den Rand mit schönen Farben. Immer wenn du vor einer schweren Prüfung oder Aufgabe stehst, schaue darauf und erinnere dich daran, dass Allah dir beisteht!
🎭 2. Das Detektiv-Rollenspiel: „Die Wahrheit siegt!“
- So geht's: Spiele mit deinen Geschwistern oder Freunden eine kleine Gerichtsszene nach (wie beim Verheißenen MessiasAS und seinem Anwalt).
- Aufgabe: Einer spielt die Person, die rät: „Sag lieber eine Notlüge, sonst gibt es Ärger!“ Die andere Person antwortet standhaft: „Nein, ich sage die Wahrheit und vertraue auf Allah!“ Sprecht danach darüber, wie viel Mut dazu gehört und warum Allah die Ehrlichen liebt.
📝 3. Die „Hand am Werk, Herz bei Allah“-Wochenaufgabe:
- So geht's: Nimm dir diese Woche eine schwierige Aufgabe vor (z. B. für eine Klassenarbeit lernen, dein Zimmer super gründlich aufräumen oder die Vokabeln üben).
- Aufgabe: Nutze deine Hände und deinen Verstand voll aus (gib dein Bestes!). Aber bevor du anfängst, sprich ein kurzes Gebet und bitte Allah um Erfolg. Beobachte, wie viel ruhiger und stärker du dich fühlst, wenn du dich ganz auf Ihn verlässt!
Khutba für Kinder
MTA Germany