Ansprache Lesen
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Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).
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MTA GermanyDeutsche Übersetzung
In der Freitagsansprache vom 30. Januar 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:
Die grenzenlose Gottesliebe des Heiligen ProphetenSAW
Es gibt unzählige Begebenheiten über die Liebe des Heiligen Propheten MuhammadSAW zu Allah. In der Tat lässt jede seiner Handlungen und jedes Ereignis seines Lebens nur den einen Schluss zu: sein Herz glich zu jeder Zeit einem wogenden Ozean der Gottesliebe. Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis hierfür liefert uns die Schlacht von Uhud, in der sich seine leidenschaftliche Liebe zu Allah auf eine wundersame und einzigartige Weise offenbarte.
In einer Überlieferung berichtet Hadhrat Bara’RA, dass wir am Tag von Uhud den Götzendienern gegenüberstanden. Der Heilige ProphetSAW hatte eine Abteilung von Bogenschützen positioniert und Hadhrat AbdullahRA zu ihrem Befehlshaber ernannt. Er schärfte ihnen mit größtem Nachdruck ein: „Weicht nicht von eurem Platz! Selbst wenn ihr seht, dass wir siegen, rührt euch nicht von der Stelle. Und selbst wenn ihr seht, dass wir überwältigt werden, kommt uns nicht zu Hilfe.“ Dies bedeutete: Ob Sieg oder Niederlage, ihr dürft eure Position keinesfalls verlassen.
Prüfungen und Rückschläge in der Schlacht von Uhud
Der Höhepunkt des Geschehens offenbart, welch Eifer für Allahs Liebe den ProphetenSAW erfüllte. Der Überlieferer schildert, dass der Feind nach dem ersten Aufeinandertreffen die Flucht ergriff. Ich sah ihre Frauen in die Berge flüchten, die Götzendienerinnen; sie hatten ihre Gewänder gerafft, sodass ihre Fußkettchen sichtbar wurden. Da begannen die Muslime zu rufen: „Kriegsbeute! Kriegsbeute!“ Hadhrat AbdullahRA hielt sie, also seine Truppe, zurück und mahnte sie: „Der ProphetSAW hat mir doch streng befohlen, dass ihr nicht weichen sollt!“ Doch sie hörten nicht auf ihn. Als sie ihren Posten auf der Passhöhe verließen, um sich der Beute zuzuwenden, wandte sich auch Allah von diesen Muslimen ab. D. h., als die Leute den Pass verließen und herbeikamen, um die Kriegsbeute zu sammeln, wandte sich Allah von den Muslimen ab. Da wendete sich das Schlachtenglück, der Feind griff erneut an, und siebzig Muslime erlitten den Märtyrertod.
Es wird berichtet, dass der Heilige ProphetSAW in dieser kritischen Phase mit seinen Gefährten am Fuße des Berges Schutz gesucht hatte. Abu Sufyan stieg auf eine Anhöhe und rief hinab: „Ist Muhammad unter diesen Leuten?“ Der ProphetSAW wies seine Gefährten an: „Antwortet ihm nicht.“ Dann rief Abu Sufyan: „Ist Ibn Abi Qahafa unter diesen Leuten?“ Wieder befahl der ProphetSAW: „Antwortet nicht.“ Schließlich fragte er: „Ist Ibn-e Khattab Umar unter diesen Leuten?“ Als keine Antwort kam, rief Abu Sufyan triumphierend: „Sie sind alle tot! Wären sie noch am Leben, hätten sie sicher geantwortet.“ Da konnte Hadhrat UmarRA nicht länger an sich halten und rief laut: „Du hast gelogen, o Feind Allahs! Allah hat jenen am Leben erhalten, der dich noch demütigen wird.“
Die Verteidigung der Ehre Gottes gegen den Götzendienst
Daraufhin rief Abu Sufyan die Parole: „Möge Hubal hochleben!“ Als der Heilige ProphetSAW diesen Ruf hörte, ergriff ihn eine Unruhe und er befahl: „Antwortet ihm!“ Die Gefährten fragten: „Was sollen wir antworten?“ Er sprach: „Ruft: ‚Allah ist der Höchste und Erhabenste!‘“ Abu Sufyan rief zurück: „Wir haben Uzza und ihr habt kein Uzza!“ Der ProphetSAW wies an: „Antwortet darauf!“ Wieder fragten die Gefährten, was sie sagen sollten. Er antwortete: „Sagt: ‚Allah ist unser Helfer und ihr habt keinen Helfer!‘“
D. h. wo es um Allahs Ehre und die Liebe zu Ihm ging, kümmerte den ProphetenSAW seine eigene Sicherheit nicht mehr. Er befahl den Gefährten sofortige Erwiderung, obgleich er zuvor aus taktischer Weisheit das Schweigen angeordnet hatte.
Hadhrat Musleh Mau’udRA führt hierzu unter Berufung auf historische Quellen weiter aus, dass jene Sahaba, die den Heiligen ProphetenSAW umgaben und durch den Ansturm der Ungläubigen zurückgedrängt worden waren, sich sofort wieder um den Heiligen ProphetenSAW scharten, sobald der Druck des Feindes etwas nachließ. Die Gefährten suchten nach seinem gesegneten Körper. Sie hatten sich versammelt. Sie hoben ihn, seinen gesegneten Körper auf, da er bewusstlos zu Boden gestürzt war. Ein Gefährte, Ubaidah bin al-Jarrah, zog mit seinen Zähnen einen Nagel, der im Kopf des Propheten steckte, mit solcher Kraft heraus, dass er dabei zwei seiner eigenen Zähne verlor. Kurz darauf kam der Gesandte AllahsSAW wieder zu sich. Durch die Wunden war er bewusstlos geworden, wie ich sagte. Nachdem er wieder zu Bewusstsein kam, entsandten die Gefährten sogleich Boten über das gesamte Schlachtfeld, um zu verkünden: „Der Gesandte AllahsSAW lebt, kommt alle her!“ Der Feind hatte nämlich – Gott bewahre – das Gerücht verbreitet, er sei gefallen. So begann sich das versprengte Heer der Muslime wieder zu sammeln, und der Heilige ProphetSAW führte sie zum Fuße des Berges.
Strategische Zurückhaltung und flammender Eifer
Als die verbliebenen Truppen am Berghang standen, rief Abu Sufyan mit gewaltiger Stimme: „Wir haben MuhammadSAW getötet!“ Der Gesandte AllahsSAW antwortete nicht auf diese Provokation von Abu Sufyan, damit der Feind nicht die wahre Lage erkannte und zu einem erneuten Schlag ausholte. Damit der Feind nicht glaubt, die Muslime seien nicht tot, sondern lediglich verletzt. Und wenn die Muslime verwundet sind, werden sie einen erneuten Angriff von uns nicht aushalten können, und die verwundeten Muslime würden so erneut zum Ziel des feindlichen Angriffs werden. Als aus dem islamischen Lager keine Antwort kam, wähnte sich Abu Sufyan im Recht. Er rief noch lauter: „Wir haben auch Abu Bakr getötet!“ Der Gesandte AllahsSAW befahl Hadhrat Abu Bakr ebenfalls, zu schweigen. Dann rief Abu Sufyan: „Wir haben auch Umar getötet!“ Hadhrat Umar, bekannt für sein feuriges Temperament, wollte erwidern, dass sie durch Gottes Gnade am Leben und bereit zum Kampf seien, doch der Gesandte AllahsSAW hielt ihn zurück: „Bringt die Muslime nicht in Gefahr und bleibt still.“ Denn in diesem Zustand der Schwäche hätte jeder weitere Angriff schweren Schaden angerichtet.
Nun waren die Ungläubigen überzeugt, sowohl den Begründer des Islam als auch seine beiden stärksten Stützen getötet zu haben. Voller Jubel riefen Abu Sufyan und seine Gefährten: „U’lu Hubal, U’lu Hubal! – Hoch lebe unser geehrter Götze Hubal, denn er hat heute den Islam vernichtet.“ Jener edle GesandteSAW, der eben noch bei der Verkündung seines eigenen Todes sowie des Todes von Abu Bakr und Umar zum Schweigen gemahnt hatte – aus Sorge, das Heer der Ungläubigen könnte sich noch einmal auf die verwundeten Muslime stürzen und die kleine Schar vernichten – als aber die Ehre des Einigen Gottes infrage gestellt wurde und der Triumphschrei des Götzentums über das Feld hallte, wurde seine Seele von Unruhe ergriffen.
Mit flammendem Eifer blickte er die Gefährten an und fragte: „Warum antwortet ihr nicht?“ Die Gefährten entgegneten: „O Gesandter Allahs, was sollen wir sagen?“ Er sprach: „Ruft:
اللہ اعلی واجل اللہ اعلی واجل
[Allah ist der Höchste und Erhabenste!] Ihr lügt, wenn ihr sagt, Hubal sei groß. Einzig Allah, der keinen Partner hat, ist geehrt, und Seine Stellung ist erhaben, nicht die Hubals.“ Auf diese Weise gab er dem Feind preis, dass er noch am Leben war. Doch diese kühne und tapfere Antwort hinterließ einen so tiefen Eindruck auf das Heer der Ungläubigen, dass ihre Hoffnungen jäh zunichtegemacht wurden. Obwohl vor ihnen nur eine Handvoll verwundeter Muslime stand, die sie nach allen militärischen und materiellen Maßstäben hätten vernichten können, wagten sie keinen erneuten Angriff. Sie begnügten sich mit dem Sieg, der ihnen zugefallen war, und zogen feiernd zurück nach Mekka.
Die strikte Ablehnung von Schirk (Götzendienst)
Der Heilige ProphetSAW ließ in seiner Liebe zu Gott auch nicht den geringsten Hauch von Schirk zu. In einer Überlieferung heißt es, dass Hadhrat Ibn AbbasRA berichtete, ein Mann habe zum ProphetenSAW gesagt: „Was Allah will und du willst.“ Daraufhin entgegnete der Heilige ProphetSAW: „Hast du mich etwa Allah gleichgestellt? Sag vielmehr: ‚Was Allah allein will.‘“ Nicht einmal der leiseste Aspekt von Schirk darf aufkommen. Manche Leute äußern unbedacht Dinge wie: „Wenn Allah will und du willst.“ Gewiss kann man sagen: „Was Allah will; und wenn Allahs Gnade waltet und auch sein Gebet – also das des Propheten – hinzukommt, dann wird Segen entstehen.“ Im Sinne des Gebets ist dies zulässig, aber die Formulierung „wenn du willst“ ist falsch, denn der Heilige ProphetSAW hat dies streng missbilligt.
Ferner war er stets in Sorge, nicht, dass die Menschen Gräber zu Stätten der Anbetung machen würden, doch unglücklicherweise wird heute genau gegenteilig gehandelt – ich habe dies bereits früher erwähnt. Muslime pilgern zu den Gräbern von sogenannten Pirs (spirituellen Führern) und Fakiren, beten sie an und werfen sich nieder, obwohl er verboten hat, Gräber zu Moscheen zu machen. Hadhrat AischaRA berichtete, dass der ProphetSAW während jener Krankheit, an der er starb – also in seiner letzten Zeit – sagte: „Allah verfluche die Juden und Christen; sie haben die Gräber ihrer Propheten zu Anbetungsstätten gemacht.“ Hadhrat Aischa fügte hinzu: „Hätte er dies nicht gesagt, so wäre sein Grab offen gelassen worden; doch ich fürchte, dass es zu einer Moschee gemacht wird, daher wurde es nicht an einem offenen Ort belassen, um zu verhindern, dass es zu einer Stätte der Anbetung wird.“ Heutzutage hat die dortige Regierung ordentliche Vorkehrungen getroffen – es gibt Gitter und Mauern –, damit keinerlei Schirk aufkommt. Dies ist zumindest eine gute Tat, die sie vollbracht haben, denn dieser Schirk war dem Propheten zutiefst verhasst.
Die Einheit Gottes (Tauhid) als Kern der Botschaft
Hinsichtlich der Einheit Gottes gibt es eine Überlieferung von Hadhrat Ubayy bin Ka'bRA, dass die Götzendiener zum Gesandten AllahsSAW sagten: „Nenne uns die Abstammung deines Herrn.“ Daraufhin offenbarte Allah: „Sprich: Er ist Allah, der Einzige; Allah, der Unabhängige und der von allen Angeflehte. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt.“ Denn es gibt nichts, das geboren wird, ohne dass es stirbt, und es gibt nichts, das stirbt, ohne dass es beerbt wird. Und Allah, der Mächtige und Erhabene, wird weder sterben noch wird Er einen Erben haben, und Er hat keinen Ebenbürtigen. Der Überlieferer fügt hinzu: Er hat kein Ebenbild, keinen Gleichen, und es gibt niemanden wie Ihn.
Der ProphetSAW ließ keine Gelegenheit aus, ohne die Einheit Gottes (Tauhid) zu erwähnen, und aus jedem seiner Worte tropfte die Liebe zu Allah. Bei jeder Gelegenheit, wann immer er sprach, wurde aus jedem Wort deutlich, dass sein Herz bis zum Rand mit der Liebe zu Allah gefüllt war; ja, sein Herz war voll von Liebe, und außer ihr war dort nichts anderes. Hadhrat Zaid bin Khalid Al-JuhaniRA berichtete, dass der Gesandte AllahsSAW in Hudaibiya nach einem nächtlichen Regen das Morgengebet mit uns verrichtete. Als er das Gebet beendet hatte, wandte sich den Leuten zu und sprach: „Wisst ihr, was euer Herr, der Mächtige und Erhabene, gesagt hat?“ Allah kennt den Zustand der Herzen; was die Leute beim Anblick des Regens dachten, war Allah bekannt, und Er teilte es dem Heiligen ProphetenSAW mit. Die Leute antworteten: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.“ Er sprach: „Allah sagt: Unter Meinen Dienern haben einige den Morgen als Gläubige an Mich und einige als Leugner begonnen.“ Das heißt, unter den Leuten gab es solche, die nach dem nächtlichen Regen den Morgen so begannen, dass einige von ihnen glaubten und andere leugneten. „Wer sagte: ‚Durch Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit hat es auf uns geregnet‘, der glaubt an Mich. Und wer sagte: ‚Es hat durch diesen oder jenen Stern geregnet‘, der glaubt nicht an Mich, sondern glaubt an die Sterne.“
In jener Zeit war auch die Sternanbetung verbreitet, und der Grad an religiöser Erziehung war noch teilweise gering. Viele Menschen waren als ehemalige Götzendiener zum Islam gekommen, und so sagten einige, dass es wegen jenem Stern heute geregnet habe. Wer also behauptete, heute habe es wegen der Sterne geregnet, der leugnet Mich und glaubt an den Stern. So vermittelte Allah ihm: O MuhammadSAW, so wie du die Einheit Gottes vollkommen begreifst, sage auch denen, die an dich glauben, mit welcher Feinheit man in jeder Angelegenheit die Einheit Gottes und die Liebe zu Ihm bekennen und aus tiefstem Herzen davon überzeugt sein muss.
Der Weg zum Paradies und die Gefahr des Mikro-Schirks
Hadhrat JabirRA berichtet, dass ein Mann zum ProphetenSAW kam und fragte: „O Gesandter Allahs, welches sind die zwei Dinge, die das Paradies und die Hölle zur Pflicht machen?“ Er antwortete: „Wer in dem Zustand stirbt, dass er Allah nichts zur Seite stellt, wird ins Paradies eintreten; und wer in dem Zustand stirbt, dass er Allah Partner zur Seite stellte, wird ins Feuer eintreten.“ Auch heute ist diese Antwort für jeden Fragenden ausreichend, um zu verstehen, was Schirk ist. Wie auch der Verheißene MessiasAS gesagt hat: Das Vertrauen auf Mittel, das Vertrauen auf das eigene Ich, das Vertrauen auf die eigene Fähigkeit, das Vertrauen auf den eigenen Reichtum, das Vertrauen auf die eigene Familie und den Stamm, das Vertrauen auf die eigenen Kinder – kurzum, alles, worauf der Mensch vertraut, ohne Allah voranzustellen, und worauf er baut, ohne Allahs Namen zu nennen, macht ihn des Schirks schuldig.“
Wir müssen uns also mit dieser Feinheit ständig selbst prüfen, damit wir vor Schirk bewahrt bleiben, danach handeln und die Liebe zu Allah im Herzen immer weiter entfalten. Noch detaillierter hat er dies an einer anderen Stelle erläutert. Mahmud bin Labid berichtet, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: „Das, was ich für euch am meisten fürchte, ist der Mikro-Schirk (Schirk-e-Asghar).“ Die Gefährten fragten: „O Gesandter Allahs, was ist der Mikro-Schirk?“ ErSAW antwortete: „Riya (Augendienerei). Am Tag der Auferstehung wird Allah sagen: Geht zu denen, für die ihr in der Welt Augendienerei betrieben habt, denen ihr etwas zur Schau gestellt habt, und seht, ob ihr bei ihnen irgendeinen Lohn findet.“ Ihr habt doch manche Taten verrichtet, um es ihnen zu zeigen, also holt euch den Lohn auch von ihnen. Somit sind Augendienerei und das Zurschaustellen – das heißt künstliches Verhalten und Verstellung im Zuge der eigenen Taten, um den Leuten zu gefallen – Dinge, die Allah zutiefst missfallen, denn ihr verrichtet diese Taten nicht, um Allah zu erfreuen, sondern um jene Menschen zufriedenzustellen. Mit dieser Tiefe müssen auch wir prüfen, wie unsere Taten beschaffen sind, denn im Jenseits wird kein Mittel auf diese Weise nützen. Es ist einzig Allahs Gnade, die von Nutzen sein wird, und das Handeln nach der Praxis des Heiligen ProphetenSAW sowie Gehorsam und Folgsamkeit ihm gegenüber ist das Eigentliche, was zählt und was Allah gefallen hat. Denn Allah hat selbst gesagt:
فَاتَّبِعُوۡنِیۡ یُحۡبِبۡکُمُ اللّٰہُ
das heißt, Er ließ den Propheten verkünden: Sag zu den Menschen, folgt mir, dann wird Allah euch lieben.
Opferbereitschaft und der Wunsch nach dem Martyrium
In einem Hadith berichtet Hadhrat Abu HurairahRA, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: „Allah, der Mächtige und Erhabene, hat für denjenigen, der auf Seinem Weg auszieht, auf Sich genommen, dass Er ihn entweder mit dem Lohn oder der Kriegsbeute, die er erlangt hat, zurückbringen werde oder ihn ins Paradies eintreten lasse.“ Das heißt, entweder gibt es einen Sieg, oder, falls es das Martyrium ist, wird er ins Paradies eintreten – unter der Voraussetzung, dass nur der Glaube an Gott und die Bezeugung der Wahrhaftigkeit Seiner Gesandten ihn zum Dschihad hinausgeführt haben. Das ist die Bedingung: dass der Glaube stark ist und man unter Erfüllung des Rechts der Folgsamkeit und des Bai’at (Treuegelübdes) gegenüber dem Gesandten Allahs zum Dschihad auszieht. Und weiter sprach er: „Wenn ich nicht die Sorge hätte, meiner Umma (Gemeinschaft) Mühsal aufzubürden, würde ich mit jeder Truppenabteilung ausziehen. Mein Wunsch ist es wahrlich, auf dem Weg Allahs getötet zu werden, dann wieder zum Leben erweckt werden, dann getötet zu werden, dann wieder zum Leben erweckt zu werden und dann wieder getötet zu werden.“
So hat der Heilige ProphetSAW seinen innigen Wunsch geäußert. In der Erläuterung dieses Hadith schreibt Hadhrat Syed Waliullah Shah Sahib, dass es sich um eine Überlieferung von Bukhari handelt, in der der Heilige ProphetSAW sagte:
لولا ان اشق علی امتی
„Lau la an aschuqqa 'ala ummati“ – das heißt: Wäre nicht der Gedanke, dass meine Umma in Mühsal gerät, würde ich jedes Mal ausziehen. Damit ist gemeint, dass der Heilige ProphetSAW sehr wohl wusste, dass die Gefährten einen vollkommenen Eifer in der Folgsamkeit gegenüber dem ProphetenSAW besaßen. Es gab eine Mehrheit, die von diesem Eifer erfüllt war; sie wollten ihm folgen und taten es auch. In seinem vollkommenen Vorbild lag eine solche Anziehungskraft und Wirkung, dass der Heilige ProphetSAW selbst bei der Ausführung von Taten Rückschritt auf seine Umma nahm, damit seine Handlungsweise für sie nicht eine Form annimmt, die sie in zu große Herausforderungen geraten lässt. Wenn er alles zur Pflicht gemacht hätte, wäre die Umma in Bedrängnis geraten, deshalb sagte er: Ich ziehe manchmal deswegen nicht aus, damit ihr nicht in Mühsal geratet.
Syed Waliullah Shah Sahib schreibt weiter: „Er liebte Allah inniglich, so wie auch die Gegner diese Liebe mit den Worten „'Ashiqa Muhammadun Rabbahu“ (Muhammad hat sich in seinen Herrn verliebt) bezeugten. Doch neben dieser Liebe herrschte auch Disziplin über das eigene Ich, und der Verstand verließ ihn keinen Augenblick. Für jene, die in ihren Handlungen zu Übertreibungen neigen, liegt hierin eine Lehre. Blindlings den eigenen Emotionen zu folgen, ist weder ein Zeichen vollkommenen Glaubens noch eine hohe Tugend.“ Manche Leute sagen: Wir haben Ghairat (Ehrgefühl und Eifersucht), wir müssen dies tun, wir müssen jenes tun. Allah aber liebt die Mäßigung. „Auf dem mittleren Weg zu bleiben, ist die Vollkommenheit der Tugend, denn dabei muss man den Dschihad gegen das eigene Ich führen. Hier vereinen sich also der Kampf gegen das eigene Ich und die Liebe zu Allah. Man muss handeln, indem man beides vor Augen hat.“ Und nicht einfach blindlings draufloslaufen. „Der Heilige ProphetSAW hat durch sein eigenes Beispiel einen Weg gezeigt, der beweist, dass in ihm sowohl eine extreme Gottesliebe als auch ein extremer Ausdruck der Wünsche und der Opferbereitschaft in Bezug auf diese Liebe herrscht, aber gleichzeitig ist auch der Verstand und der ausgeglichene, mittlere Weg gewährleistet. Und auch das nur, weil es Allahs Befehl ist, diesen Weg zu wählen.“
Vorsicht im Dienst für den Glauben
In einer Überlieferung heißt es, dass er es streng missbilligte, Hilfe von Götzendienern anzunehmen. Seine ehrbare Gattin Hadhrat AischaRA berichtet, dass der Gesandte AllahsSAW in Richtung Badr aufbrach. Als er Harrat al-Wabrah erreichte, was drei Meilen westlich von Medina liegt, traf er einen Mann, dessen Mut und Tapferkeit bekannt waren; er galt als sehr tapferer Mensch. Als die Gefährten des Gesandten AllahsSAW ihn sahen, freuten sie sich sehr, dass er gekommen war und an unserer Seite am Krieg teilnehmen würde. Als er den ProphetenSAW traf, sagte er zu ihm: „Ich bin gekommen, um mit Ihnen zu ziehen, an Ihrer Seite teilzunehmen und Ihnen zu helfen.“ Der Gesandte AllahsSAW fragte ihn: „Glaubst du an Allah und Seinen Gesandten?“ Er sagte: „Nein.“ Der ProphetSAW sprach: „Dann geh zurück, denn ich werde niemals die Hilfe eines Muschrik (Götzendieners) in Anspruch nehmen.“
Hadhrat Aischa berichtet weiter: Er ging weg, bis wir in Schajarah ankamen – einem Baum in Dhul-Hulaifa, sieben Meilen von Medina entfernt, von wo aus der Gesandte AllahsSAW den Ihram anzulegen pflegte. Dort kam dieser Mann wieder zu ihm, traf ihn und sagte dasselbe wie beim ersten Mal. Der ProphetSAW antwortete ihm genauso wie zuvor und sprach: „Kehr um, ich werde die Hilfe eines Götzendieners nicht in Anspruch nehmen.“ Er kehrte um und traf ihn dann in Baida, was zwischen Mekka und Medina hinter Dhul-Hulaifa liegt. Jedenfalls fragte ihn der ProphetSAW dort erneut wie zuvor: „Glaubst du an Allah und Seinen Gesandten?“ Nun sagte er: „Ja.“ Da sagte der Gesandte AllahsSAW zu ihm: „Dann brich auf, nun kannst du mit uns ziehen.“ Also, wie auch immer die Umstände sein mögen: Die Liebe zu Allah und seine Eifersucht für Ihn können es nicht ertragen, Hilfe von einem Götzendiener anzunehmen, insbesondere für eine Aufgabe, die rein um Gottes Wohlgefallen und des Glaubens willen unternommen wird.
Hadhrat Musleh Mau’udRA führt dazu aus: Schaut auf den Heiligen ProphetenSAW, welch eine Gotteserkenntnis er besaß, welche Vorsicht, wie sehr er stets Allah fürchtete. Obwohl er vollkommener war als alle Menschen und rein von jeder Art von Sünde, und obwohl Allah sein Beschützer und Behüter war, so war sein Zustand trotz dieser Heiligkeit und Reinheit doch so, dass er jederzeit Allah fürchtete, eine gute Tat nach der anderen vollbrachte, die allerhöchsten Werke verrichtete und ständig von einer Tugend zur nächsten schritt; die Frage nach etwas Schlechtem stellte sich erst gar nicht, nicht einmal ein Hauch davon war vorhanden. Er verrichtete die höchsten Taten, war ständig mit der Anbetung Gottes beschäftigt und fürchtete sich dennoch sehr. Trotz alledem übte er seinerseits größtmögliche Vorsicht, doch wenn er auf die Unabhängigkeit Gottes blickte und Seine Erhabenheit sah, so trat er vor der Schwelle des Unabhängigen von all seinen Taten zurück, bat um Vergebung und Verhüllung seiner Schwächen und übte Reue, wann immer es möglich war. Hadhrat Abu HurairahRA berichtet:
سمعت النبی صلی اللہ علیہ وسلم یقول واللہ انی لااستغفر اللہ واتوب الیه فی الیوم اکثر من سبعین مرة۔
„Sami'tun-NabiyyaSAW yaqulu wallahi inni la-astaghfirullaha wa atubu ilaihi fil-yaumi akthara min sab'ina marrah.“ Dies ist ein Hadith von Bukhari: „Ich habe den ProphetenSAW sagen hören: Bei Allah, ich bitte Allah am Tag mehr als siebzig Mal um Vergebung für meine Schwächen und wende mich Ihm zu.“ Die Zahl siebzig wird im Arabischen auch im Sinne von „unendlich oft“ verwendet; das heißt: Ich tue dies unzählige Male.
Das beständige Gedenken Allahs (Dhikr)
So war seine Liebe zu Allah beschaffen, dass bei jeder Gelegenheit seine gesegnete Zunge vom Gedenken Allahs (Dhikr) benetzt war. Hadhrat AischaRA berichtet, dass der Gesandte AllahsSAW in jedem Zustand Allahs gedachte, wie es auch Hadhrat Musleh Mau’udRA dargelegt hat und wie es auch durch Ahadith belegt ist. Hadhrat Samura bin Jundub berichtet, dass der ProphetSAW sagte: Vier Worte sind vorzüglicher als alle anderen Reden; mit welchem davon du auch beginnst, es schadet dir nicht – es ist gleich gut. Wenn man damit beginnt, ist es am vorzüglichsten; es sind Worte voller Segen. Diese sind: Erstens
سبحان اللہ
„SubhanAllah“ (Heilig ist Allah),
zweitens
الحمد للہ
„Alhamdulillah“ (Alles Lob gebührt Allah),
drittens
لا الہ الا اللہ
„La ilaha illallah“ (niemand ist anbetungswürdig außer Allah),
viertens
اللہ اکبر
„Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte). Dies sind Worte – wenn sie dem Menschen immer im Sinn bleiben und er ständig an sie denkt, wenn er sie beim Sprechen oder Arbeiten vor Augen hat, dann liegt darin lauter Segen.
Ebenso berichtet Hadhrat Abdullah bin BusrRA, dass ein Beduine zum Gesandten AllahsSAW sagte: „Die Vorschriften und Taten des Islam sind für mich sehr zahlreich geworden. Es gibt so viele Gesetze, Regeln, Gebote und tugendhafte Dinge, dass es für einen Mann wie mich zu viel geworden ist.“ Es waren Beduinen, sie pflegten solche Fragen zu stellen. Er bat: „Nenne mir doch eine Sache davon, an die ich mich fest und beständig halten kann und die ich hauptsächlich tun soll.“ Der ProphetSAW sprach: „Deine Zunge soll ununterbrochen vom Gedenken Allahs besprüht sein.“ Er sagte:
لا یزال لسانک رطب من ذکر اللہ عزوجل۔
„La yazalu lisanuka ratban min dhikrillahi 'azzawajal.“ Deine Zunge soll stets besprüht sein vom Gedenken Allahs, den Mächtigen und Erhabenen. In einer weiteren Überlieferung von Hadhrat JabirRA heißt es, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: „Der vorzüglichste Dhikr ist
لا الہ الا اللہ
„La ilaha illallah“ und das vorzüglichste Gebet ist
الحمد للہ
„Alhamdulillah“.
Hadhrat Abu UmamaRA berichtet, dass der Heilige ProphetSAW sagte: „Mir wurde von Allah das Angebot gemacht, das Tal von Bat'ha – also Mekka – für mich in Gold zu verwandeln. Ich sagte: O mein Herr, vielmehr möge es so sein, dass ich einen Tag satt esse und einen Tag hungere. Wenn ich hungere, werde ich Dich anflehen und mich an Dich erinnern, und wenn ich satt bin, werde ich Dich preisen und Dir danken. Ich brauche das Gold nicht. Ich brauche das, wobei Du mir immer in Erinnerung bleibst.“ Wenn Gold und Reichtum zu viel werden, könnte Dein Gedenken verschwinden. Der Verheißene MessiasAS hat gesagt, dass der Heilige ProphetSAW diese Enge oder Mühsal auf sich nahm; oder wenn seine finanziellen Verhältnisse bescheiden waren, so lag das nicht daran, dass Allah ihm nichts gegeben hatte. Allah hatte ihm unermesslich viel gegeben, aber aus Liebe zu Allah und in Seinem Gedenken wählte er es, ein Leben der Armut zu führen. Doch das bedeutet nicht, dass er die Gaben Gottes zurückwies. Er aß auch gute, gekochte Speisen und genoss Gaben, und er dankte Allah dafür. Ebenso wird in einer Überlieferung von Hadhrat Abu BakraRA berichtet: Wenn dem Gesandten AllahsSAW etwas Erfreuliches widerfuhr oder ihm eine frohe Botschaft überbracht wurde, warf er sich sofort in Dankbarkeit vor Allah nieder. Das ist die höchste Form der Dankbarkeit vor Allah, und Seine Liebe sowie Sein Lobpreis verlangen – ebenso wie Seine Dienerschaft es verlangt –, dass man sich sofort vor Ihm niederwirft und Ihm dankt.
Die Vorbereitung auf die Begegnung mit Allah
Hadhrat Bara' bin AzibRA berichtet, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: Wenn du zu deinem Bett gehst, vollziehe die Waschung (Wudu) wie zum Gebet – also vor dem Schlafen Wudu zu machen, ist eine verdienstvolle Handlung. Dann lege dich auf deine rechte Seite und sprich Gebete. Ich lese die Übersetzung dieser Gebete vor: „O Allah, ich habe mich Dir überlassen, meine Angelegenheiten Dir anvertraut und Dich zu meinem Halt gemacht, aus Furcht vor Dir und aus Liebe zu Dir. Es gibt keine Zuflucht und keinen Rettungsort außer bei Dir. Die Rettung ist nur bei Dir. Ich glaube an Dein Buch, das Du herabgesandt hast, und an Deinen Propheten, den Du gesandt hast.“
Der ProphetSAW fügte hinzu: Sprich dieses Gebet; wenn du in dieser Nacht stirbst, stirbst du auf der Fitra (der natürlichen menschlichen Veranlagung im Einklang mit dem Glauben). Macht diese Worte zu euren letzten Worten. Der Überlieferer sagt: Ich entgegnete, ich werde diese Worte auswendig lernen, und beim Wiederholen sagte ich:
وبرسولک الذی ارسلت
(Und an Deinen Gesandten, den Du gesandt hast) – ich wollte diese Worte einfügen. Daraufhin korrigierte der ProphetSAW: „Nein, sag:
وبنبیک الذی ارسلت
(Und an Deinen Propheten, den Du gesandt hast).“
Hadhrat Musleh Mau’udRA sagt hierzu: Der Heilige ProphetSAW war keinen Augenblick unachtsam gegenüber dem Tod, und die Furcht Gottes war so sehr über ihn vorherrschend, dass er jeden Tag in der Gewissheit einschlief, vielleicht heute den Tod zu finden und heute vor Allah treten zu müssen. Deshalb lebte er wie ein Reisender, der denkt, der Zug fahre jetzt oder gleich ab. Er verstrickt sich nie in eine Tätigkeit, die schwer zu verlassen ist. Wenn man in den Zug steigen muss, darf man sich nicht verspäten oder ihn verpassen, deshalb wartet er auf den Zug. So war auch er jederzeit bereit, zu seinem Geliebten zu gehen, und jeden Atemzug, der verging, betrachtete er als Ergebnis Seiner Gnade und dachte an den Tod.
Hadhrat HudhaifaRA berichtet, dass es die Gewohnheit des Heiligen ProphetenSAW war, wenn er sich ins Bett legte, seine Hand unter seine Wange zu legen und zu sagen: „O mein Herr, mein Sterben und mein Leben seien in Deinem Namen.“ Und wenn er vom Schlaf erwachte, sagte er: „Dank sei meinem Herrn, der uns lebendig machte, nachdem Er uns sterben ließ, und zu Ihm ist die Rückkehr.“ Aus diesem Vorfall geht hervor, dass er jede Nacht, wenn er zu Bett ging, seine Rechnung von seiner Seite aus abschloss und zu Allah betete: Wenn ich sterbe, so möge mein Leben in Deinem Namen gewesen sein. Und wenn er aufstand, pries er Allahs Gabe: Ich hatte mich von meiner Seite aus schon von der Welt getrennt, aber durch Deine Gabe hast Du mich wieder belebt und meine Lebenszeit gesegnet.
Wie aus dem ersten Gebet hervorgeht, dass der Gesandte AllahsSAW jederzeit des Todes gedachte, so ist auch dieses Gebet ein Zeuge dafür. Es gibt noch ein weiteres Gebet. Er betrachtete jeden Augenblick seines Lebens als den letzten, und wenn er sich schlafen legte, entschied er seine Angelegenheit mit seinem Herrn; er machte sich sozusagen für jede Veränderung bereit. So berichtet Hadhrat Bara' bin AzibRA: Wenn der Heilige ProphetSAW zu Bett ging, legte er sich auf die rechte Seite und sprach: „O mein Herr, ich überlasse mein Leben Dir. Ich wende mein ganzes Augenmerk Dir zu, ich lege meine Angelegenheit in Deine Hände und begebe mich in Deinen Schutz. Ich hoffe auf Nutzen von Dir und fürchte Deine Größe und Unabhängigkeit. Um Deinem Zorn zu entgehen, gibt es keinen Zufluchtsort und keinen Ort der Rettung, außer dass man bei Dir Rettung und Zuflucht sucht. Ich glaube an das Buch, das Du herabgesandt hast, und an den Gesandten, den Du geschickt hast.“ Dieses Gebet lehrte er uns, und er hielt es auch selbst streng ein.
Hadhrat Musleh Mau’ud schreibt dazu: Die Menschen machen Kassensturz, wenn sie ihren Laden schließen, aber die Geschäftsleute schließen ihre Rechnung mit Gott nicht ab, bevor sie schlafen. Die Menschen kümmern sich nicht darum. Doch welch ein auserlesener Mensch war jener, der von morgens bis abends damit beschäftigt war, die Pflichten Gottes zu erfüllen! Und nicht nur selbst erfüllte er sie, sondern er beaufsichtigte auch Tausende, ob auch sie ihre Pflichten erfüllen; dennoch stand er nachts vor dem Schlafen, die Augen vor all seinen Anstrengungen und Gottesdiensten verschließend, so demütig vor seinem Herrn, um die Rechnung zu begleichen, als hätte er gar keinen Dienst geleistet. Und er schlief nicht eher, bis er seine Seele gänzlich Gott übergeben, sich von der Welt und allem, was darin ist, losgesagt und seine Hand in Gottes Hand gelegt hatte.
Die Vorzüglichkeit des Gedenkens Allahs gegenüber weltlichen Taten
In einer Überlieferung berichtet Hadhrat Anas bin MalikRA, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: „Das Sitzen mit jenen, die Allahs gedenken, von der Zeit des Morgengebets bis zum Sonnenaufgang, ist mir lieber, als vier Sklaven aus den Nachkommen Hadhrat Ismaels zu befreien. Und dass ich vom Asr-Gebet bis zum Sonnenuntergang mit denen sitze, die Allahs gedenken, ist mir lieber, als vier Sklaven zu befreien.“ Aus Liebe zu Allah gab er denen, die Allah lieben und Seiner gedenken, den Vorzug vor den Nachkommen Ismaels, also seinen eigenen Verwandten und Nächsten. Die Versklavung all dieser mag erträglich sein, aber diese Trennung [vom Gedenken Allahs] ist nicht zu ertragen. Wie ist es möglich, dass irgendwo Allahs gedacht wird, von der Liebe zu Allah gesprochen wird, und ich mich von dieser Versammlung fernhalte? Allah, Allah! Welch eine Herrlichkeit der Gottesliebe! Er erzeugt sie in den Menschen, und in ihm selbst hat diese Erhabenheit ihre höchsten Ränge erreicht.
Dann ermahnte er seine Anhänger, dass sie jederzeit in der Liebe zu Allah und in Seiner Andacht versunken sein sollten, und sagte: „Die bei Allah beliebteste Tat ist, dass dein Tod in einem Zustand kommt, in dem deine Zunge von Seinem Gedenken benetzt ist.“ In einer Überlieferung berichtet Hadhrat Abu DardaRA, dass der Heilige ProphetSAW sagte: „Soll ich euch nicht eine Tat nennen, die die beste ist, die bei eurem Herrn die reinste ist, die eure Ränge am meisten erhöht und die für euch besser ist, als Gold und Silber zu spenden, und sogar besser, als dass ihr dem Feind gegenübersteht und ihr auf ihre Nacken schlagt und sie eure Nacken treffen?“ – Sprich, dass man mit dem Feind kämpft, ihm gegenübersteht, es zu Totschlag und Krieg kommt, wozu ihr in anderen Worten auch Jihad sagen könnt. Besser als dies ist eine Sache, die ich euch nenne. Die GefährtenRA antworteten: „Sicherlich!“
Heutzutage sagen viele Muslime ja, der Dschihad sei das Höchste und dass man die Feinde töten möge. Aber sie schlagen nicht die Hälse der Feinde, sondern die ihrer eigenen Leute, was die größte Sünde ist. Wie dem auch sei, hier sagt der ProphetSAW, dass jene Sache, die er mitteilt, besser ist (als Dschihad). ErSAW sprach: „Das ist das Gedenken Allahs.“ Gedenkt Allahs, das ist ein Dschihad, der größer ist als alle anderen. Den Muslimen wird oft vorgeworfen … dabei ist dies die eigentliche Lehre. Hadhrat Muadh bin JabalRA berichtet, dass der Heilige ProphetSAW sagte: „Es gibt nichts, das mehr vor der Strafe Allahs rettet, als das Gedenken Allahs.“ Wenn das Gedenken Allahs da ist, wird Allah euch dadurch vor vielen Dingen und Strafen bewahren. Aufgrund der Liebe zu Allah war dem ProphetenSAW das ständige Gedenken Allahs das allerliebste. So berichtet Hadhrat Abu HurairahRA, dass der Gesandte AllahsSAW sagte: „Wenn ich sage ‚SubhanAllah‘ (heilig ist Allah), ‚Alhamdulillah‘ (alles Lob gebührt Allah), ‚La ilaha illallah‘ (niemand ist anbetungswürdig außer Allah) und ‚Allahu Akbar‘ (Allah ist der Größte), so ist mir dies lieber als alles, worüber die Sonne aufgeht.“
Die letzte Wahl: „O Allah, zum Höchsten Gefährten“
Dies war die Leidenschaft der Gottesliebe, dass selbst im letzten Moment des Lebens der Name dieses wahren Geliebten auf seiner gesegneten Zunge lag. Deshalb berichtet Hadhrat AischaRA, dass der Heilige ProphetSAW zu sagen pflegte – und das war, als er noch gesund war: „Kein Prophet stirbt, ehe er nicht seinen Platz im Paradies sieht; dann wird ihm die Wahl gelassen.“ Als dann die Zeit des Ablebens des Heiligen ProphetenSAW nahte – Hadhrat Aischa sagt: Das hatte er gesagt, als er gesund war, dass ihm das Paradies gezeigt wird. Als dann die Zeit des Ablebens des Heiligen ProphetenSAW nahte und als sein gesegneter Kopf auf meinem Oberschenkel ruhte, fiel eine Ohnmacht über ihn. Dann kam er wieder zu sich, richtete seinen Blick zur Decke des Hauses und sprach:
اللھم الرفیق الاعلیٰ۔
„O Allah, zum Höchsten Gefährten.“ Ich sagte: Nun wird er uns nicht mehr wählen. Jetzt geht er zu Allah, so scheint es nach diesem Wort. Ich verstand, dass dies dasselbe war, was er uns in gesunden Tagen erzählt hatte: dass mir die Wahl gegeben wird; und nun gehe ich zu Allah. Hadhrat AischaRA berichtete: Das letzte Wort, das erSAW sprach, war:
اللھم الرفیق الاعلیٰ۔
„O Allah, zum Höchsten Gefährten.“
Hadhrat AischaRA berichtet an einer anderen Stelle: „Zu den Gnaden Allahs mir gegenüber gehört, dass der Gesandte AllahsSAW in meinem Haus starb, an dem Tag, an dem ich an der Reihe war, zwischen meiner Brust und meinem Schlüsselbein; und dass Allah im Moment seines Todes meinen Speichel und seinen Speichel vereinte.“ Das mit der Vereinigung des Speichels erklärt sie so: Abdul Rahman kam zu mir, er hatte ein Miswak (Zahnhölzchen zum Zähneputzen) in der Hand, und ich stützte den Gesandten AllahsSAW. Ich sah, dass er darauf blickte, und ich wusste, dass er das Miswak mochte. Ich fragte: „Soll ich es für Sie nehmen?“ Er nickte mit dem Kopf. Ich gab es ihm, aber es war zu hart für ihn. Ich fragte: „Soll ich es für Sie weich machen?“ Er nickte mit dem Kopf. Ich machte es weich – sie steckte es in den Mund und machte es geschmeidig. Vor ihm stand ein kleines Gefäß – oder ein großes, der Überlieferer ist sich unsicher –, jedenfalls war ein Gefäß mit Wasser vor ihm.
Er tauchte seine Hände ins Wasser, strich sie über sein gesegnetes Gesicht und sprach:
لا الہ الا اللہ ان للموت سکرات۔
Niemand ist anbetungswürdig außer Allah, wahrlich, der Tod hat Härten. Dann hob er seine Hand und begann zu sagen:
فی الرفیق الاعلیٰ
„Zum Höchsten Gefährten.“ Bis er verschied und seine Hand herabsank.
Der Verheißene MessiasAS sagt: Dem Heiligen ProphetenSAW wurde von Gott im letzten Moment die Wahl gegeben; das heißt, er wurde vor die Entscheidung gestellt: Wenn du willst, bleibe in der Welt, und wenn du willst, komm zu Mir. Er sprach: O mein Herr, jetzt will ich nur dies: dass ich zu Dir komme. Und das letzte Wort, mit dem seine reine Seele Abschied nahm, war eben dieses: „Bir-Rafiqil-A'la“ (Mit dem Höchsten Gefährten). Das bedeutet: Nun möchte ich nicht mehr an diesem Ort bleiben, ich möchte zu meinem Gott gehen. Allah hatte ihm die Wahl gelassen; wenn der Wunsch nach Leben bestanden hätte, wäre es so geschehen, doch er sagte: Nun möchte ich nicht mehr in dieser Welt bleiben. Und so trat er vor Allah.
اللہم صل علی محمد وعلی آل محمد وبارک وسلم انک حمید مجید۔
O Allah, schütte Deine Gnade aus über Muhammad und den Anhängern Muhammads, und sende deinen Segen und Frieden; wahrlich, Du bist preiswürdig, erhaben.
Zusammenfassung der Freitagsansprache vom 30. Januar 2026
Die vollkommene Liebe des Heiligen ProphetenSAW zu Allah
Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA legte dar, dass das gesamte Leben des Heiligen Propheten MuhammadSAW ein Zeugnis seiner grenzenlosen Liebe zu Gott war. Sein Herz glich einem „wogenden Ozean der Gottesliebe“. Besonders deutlich wurde dies in den Prüfungen der Schlacht von Uhud, in der seine Hingabe zu Allah über jeder taktischen Überlegung und persönlichen Sicherheit stand.
Die Schlacht von Uhud: Gehorsam und die Folgen der Unachtsamkeit
In der Schlacht von Uhud positionierte der ProphetSAW eine Abteilung Bogenschützen unter Hadhrat AbdullahRA an einem strategischen Pass.
- Der Befehl: Sie sollten ihre Position unter keinen Umständen verlassen, egal ob die Muslime siegreich wären oder überwältigt würden.
- Der Wendepunkt: Als der Feind zunächst floh, verließen viele Bogenschützen ihren Posten, um Kriegsbeute zu sammeln, trotz der Mahnungen ihres Befehlshabers.
- Die Konsequenz: Durch diesen Ungehorsam wendete sich das Schlachtenglück. Der Feind griff erneut an, und siebzig Muslime erlitten den Märtyrertod. In dieser Phase verbreitete der Feind zudem das Gerücht, der ProphetSAW sei gefallen.
Allahs Ehre über der eigenen Sicherheit
Während der kritischen Phase der Schlacht suchte der verwundete ProphetSAW mit Gefährten Schutz am Berge.
- Taktisches Schweigen: Als Abu Sufyan nach dem ProphetenSAW, Abu BakrRA und UmarRA rief, befahl der ProphetSAW zu schweigen, um die verbliebene kleine Schar nicht zu gefährden.
- Die Grenze der Geduld: Erst als Abu Sufyan den Götzen Hubal pries („Möge Hubal hochleben!“), konnte der ProphetSAW aus Liebe zu Allah nicht länger schweigen. Er befahl seinen Gefährten, sofort zu antworten: „Allah ist der Höchste und Erhabenste!“
- Priorität des Tauhid (Einheit Gottes): Obwohl die Preisgabe seiner Anwesenheit eine militärische Gefahr darstellte, war dem ProphetenSAW die Ehre Gottes wichtiger als sein Leben. Diese kühne Antwort beeindruckte den Feind so sehr, dass dieser von einem weiteren Angriff absah.
Die strikte Ablehnung von Schirk (Beigesellung)
Der Heilige ProphetSAW duldete nicht den geringsten Hauch von Schirk (Götzendienst oder das Gleichstellen anderer mit Gott).
- Sprachliche Genauigkeit: Als ein Mann sagte: „Was Allah will und du willst“, korrigierte ihn der ProphetSAW sofort: „Sag vielmehr: Was Allah allein will.“
- Verehrung von Gräbern: Er warnte davor, Gräber zu Anbetungsstätten zu machen, und verurteilte die Praktiken früherer Völker, die dies taten. Er sorge sich stets um die Reinheit des Tauhid.
- Abstammung Gottes: Er betonte die Sura al-Ikhlas, wonach Allah der Einzige ist, der weder gezeugt wurde noch zeugt und keinen Ebenbürtigen hat.
Die Gefahren des „Mikro-Schirks“ und der Augendienerei
Ein zentraler Punkt der Ansprache war die Warnung vor dem „Schirk-e-Asghar“ (kleiner Schirk).
- Riya (Augendienerei): Der ProphetSAW bezeichnete das Verrichten von Taten zur Zurschaustellung vor anderen Menschen als eine der größten Gefahren. Wer Taten vollbringt, um Menschen zu gefallen, wird am Tag der Auferstehung keinen Lohn bei Allah finden.
- Weltliches Vertrauen: Auch das übermäßige Vertrauen auf eigene Fähigkeiten, Reichtum, Familie oder Mittel, ohne Allah voranzustellen, wurde als eine Form von Schirk definiert.
Der Weg der Mäßigung und der innere Dschihad
Seine Heiligkeit erläuterte, dass wahre Gottesliebe nicht in blindem Emotionalismus besteht, sondern in Mäßigung und Disziplin.
- Disziplin des Ichs: Der ProphetSAW besaß zwar einen extremen Wunsch nach Opferbereitschaft und das Verlangen, immer wieder für Allah zu sterben und wiederbelebt zu werden, bewahrte aber stets die Vernuft und die Rücksichtnahme auf seine Gemeinschaft (Umma).
- Ablehnung fremder Hilfe: Er verweigerte bei Badr die militärische Hilfe eines tapferen Götzendienern mit den Worten: „Ich werde niemals die Hilfe eines Muschrik in Anspruch nehmen“, bis dieser zum Islam konvertierte.
Das ständige Gedenken Gottes (Dhikr)
Das Leben des ProphetenSAW war von ständigem Dhikr geprägt.
- Tägliche Reue: Er bat Allah mehr als siebzig Mal am Tag um Vergebung (Istighfar).
- Vier gesegnete Worte: Er empfahl die Worte „SubhanAllah“, „Alhamdulillah“, „La ilaha illallah“ und „Allahu Akbar“ als die vorzüglichsten Reden.
- Dhikr als höchster Dschihad: Er lehrte, dass das Gedenken Gottes wertvoller sei als das Spenden von Gold oder der Kampf gegen den Feind.
Bescheidenheit und Dankbarkeit
Obwohl Allah dem ProphetenSAW alles hätte geben können, wählte er ein Leben der Einfachheit.
- Wahl der Armut: Er lehnte das Angebot ab, die Täler Mekkas in Gold zu verwandeln, und bevorzugte es, einen Tag zu essen (um zu danken) und einen Tag zu hungern (um anzuflehen).
- Dankbarkeit: Bei jeder freudigen Nachricht warf er sich sofort in Dankbarkeit vor Allah nieder.
Die Vorbereitung auf den Tod und das letzte Gebet
Der ProphetSAW lebte wie ein Reisender, der jederzeit bereit ist, zu seinem Schöpfer zurückzukehren.
- Abendliches Gebet: Er lehrte, vor dem Schlafen die Waschung zu vollziehen und Gebete zu sprechen, die das Leben und Sterben gänzlich in Allahs Hände legen. Er schloss jeden Abend seine „Rechnung“ mit Gott ab.
- Die letzte Wahl: In seinen letzten Momenten wurde ihm die Wahl gelassen, in der Welt zu bleiben oder zu Allah zu gehen. Seine letzten Worte waren: „O Allah, zum Höchsten Gefährten“ (Ar-Rafiq al-A'la). Selbst unter den Härten des Todes blieb sein Fokus allein auf der Einheit Gottes.
Tatplan der Woche
Checkliste für den Alltag
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✓Führe diese Woche vor jedem Schlafengehen die Waschung (Wudu) durch und rezitiere das im Text erwähnte Gebet der Selbsthingabe an Allah.
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✓Achte im Alltag darauf, deine Zunge ständig mit dem Gedenken Allahs (Dhikr) 'feucht zu halten', indem du Ausdrücke wie SubhanAllah oder Alhamdulillah wiederholst.
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✓Prüfe deine Absichten bei guten Taten kritisch auf 'Riya' (Augendienerei), um sicherzustellen, dass du nur für Allahs Wohlgefallen handelst.
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✓Vermeide unbedachte Formulierungen, die menschliches Wollen mit Gottes Willen gleichsetzen, und nutze stattdessen klare Bekenntnisse zur Einheit Gottes.
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✓Nimm dir jeden Tag kurz Zeit für 'Istighfar' (Um Vergebung bitten), so wie es das Vorbild des Heiligen ProphetenSAW zeigt.
As-salāmu ʿalaikum wa-raḥmatullāh, wir haben die Freitagsansprache für dich so aufbereitet, dass du die spannenden Geschichten und wichtigen Lehren von HuzurABA ganz einfach verstehen kannst. Heute geht es um die riesige Liebe, die der Heilige Prophet MuhammadSAW zu Allah hatte.
🌊 Ein Herz wie ein wogender Ozean
Stell dir vor, dein Herz ist so voller Liebe zu Allah, dass es wie ein riesiger Ozean ist. Genauso war es beim Heiligen ProphetenSAW. Alles, was er tat, zeigte: Er liebte Allah mehr als alles andere auf der Welt.
🏹 Die spannende Prüfung bei der Schlacht von Uhud
In einer berühmten Schlacht, der Schlacht von Uhud, gab es einen sehr wichtigen Moment:
- 🏹 Der Befehl: Der ProphetSAW stellte Bogenschützen auf einen Berg und sagte: „Bleibt dort, egal was passiert! Ob wir gewinnen oder verlieren – bewegt euch nicht von der Stelle.“
- 💰 Die Versuchung: Als es so aussah, als hätten die Muslime gewonnen, verließen viele Bogenschützen ihren Platz, um Beute zu sammeln. Sie vergaßen den Befehl.
- 📉 Die Wendung: Weil sie ihren Posten verließen, wendete sich das Blatt. Der Feind griff erneut an und viele Muslime wurden verletzt. Sogar der ProphetSAW wurde verletzt und wurde für kurze Zeit bewusstlos.
🗣️ Wenn es um Allah geht, gibt es kein Schweigen
Als der Anführer der Feinde, Abu Sufyan, rief: „Ist Muhammad noch am Leben?“, befahl der ProphetSAW seinen Gefährten, still zu sein. Er wollte sie schützen, damit die Feinde nicht noch einmal angriffen. Doch dann passierte etwas:
- 🗿 Der Stolz der Götzen: Abu Sufyan rief: „Hoch lebe Hubal!“ (Hubal war ein Götze).
- 🔥 Die Flamme der Liebe: In diesem Moment konnte der ProphetSAW nicht mehr schweigen. Seine eigene Sicherheit war ihm egal, aber die Ehre Allahs durfte nicht beleidigt werden!
- 📢 Die Antwort: Er rief seinen Gefährten zu: „Antwortet ihm!“ Sie fragten: „Was sollen wir sagen?“ Er sagte: „Allah ist der Höchste und Erhabenste!“
🚫 Nur Allah allein – Kein Platz für „Schirk“
Der ProphetSAW wollte niemals, dass jemand ihn so wichtig wie Allah macht.
- ☝️ Nur Allahs Wille: Einmal sagte jemand: „Was Allah will und du willst.“ Der ProphetSAW korrigierte ihn sofort: „Sag nur: Was Allah allein will.“
- 📉 Der „Mikro-Schirk“: Er warnte uns vor „Riya“. Das bedeutet, gute Dinge nur zu tun, damit andere uns bewundern (Augendienerei). Wenn wir beten oder spenden, sollten wir das nur für Allah tun, nicht für die Show.
✨ Das Geheimnis der „besprühten Zunge“
Wie kann man Allah immer nahe sein? Der ProphetSAW gab uns tolle Tipps für den Alltag:
- 👅 Immer in Übung: Er sagte, unsere Zunge solle immer vom Gedenken an Allah „besprüht“ (feucht) sein.
- 💎 Vier wertvolle Worte: Diese Worte sind besser als alles andere:
- SubhanAllah (Heilig ist Allah)
- Alhamdulillah (Alles Lob gebührt Allah)
- La ilaha illallah (Niemand ist anbetungswürdig außer Allah)
- Allahu Akbar (Allah ist der Größte)
🛌 Wie ein Reisender schlafen gehen
Der ProphetSAW lebte wie ein Reisender, der jederzeit bereit ist, zu Allah zurückzukehren.
- 🧼 Vorbereitung: Vor dem Schlafen machte er Wudu (Waschung).
- 🌙 Das Gebet: Er legte sich auf die rechte Seite und sagte: „O Allah, ich habe mich Dir überlassen... ich glaube an Dein Buch und Deinen Propheten.“
- 🌅 Das Erwachen: Wenn er aufstand, dankte er Allah sofort, dass Er ihm einen neuen Tag geschenkt hat.
🤍 Die letzte Wahl: Der höchste Gefährte
Am Ende seines Lebens wurde der ProphetSAW von Allah gefragt: „Möchtest du weiter auf der Welt leben oder zu Mir kommen?“ Obwohl er seine Familie und seine Freunde liebte, war seine Liebe zu Allah am stärksten. Seine letzten Worte waren: „O Allah, zum Höchsten Gefährten.“ Er wählte Allah.
🛠️ Deine Mitmach-Ecke: 3 Aktivitäten für dich!
Die Zikr-Challenge: Versuche heute, bei einer ganz normalen Tätigkeit (beim Aufräumen, auf dem Schulweg oder beim Malen) die 4 wertvollen Worte (SubhanAllah, Alhamdulillah, La ilaha illallah, Allahu Akbar) leise vor dich her zu sagen. Merkst du, wie dein Herz ruhiger wird?
Die „Nur-für-Allah“-Minute: Überlege dir eine gute Tat, die du heute machst, von der NIEMAND erfährt – kein Freund, keine Eltern, kein Lehrer. Nur du und Allah wissen davon. Das hilft dir gegen den „Mikro-Schirk“ (Augendienerei).
Die Prophet-Schlafroutine: Probiere heute Abend aus, wie der ProphetSAW schlafen zu gehen: Mach Wudu, leg dich auf deine rechte Seite und sag Allah danke für den Tag. Sag dir selbst: „Ich bin bereit für alles, was Allah für mich geplant hat.“
Khutba für Kinder
MTA Germany