Khutba Review

MTA Mediathek & Podcast


Ansprache Lesen

Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).

Für Kinder

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Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles

MTA Germany

Deutsche Übersetzung

Der unermüdliche Einsatz für die Jalsa Salana

In der Freitagsansprache vom 31. Juli 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:

Durch die Gnade Allahs fand die dreitägige Jalsa Salana der Ahmadiyya Jamaat in Großbritannien am vergangenen Sonntag ihren Abschluss und war dabei von zahllosen Segnungen Allahs geprägt. Die Vorbereitungen für die Jalsa nehmen Monate in Anspruch; sie beginnen gewissermaßen unmittelbar nach dem Abschluss der vorangegangenen Jalsa. Die Intensität dieser Arbeiten nimmt bereits einige Wochen zuvor spürbar zu, erreicht jedoch ein oder zwei Wochen vor der Jalsa ihren absoluten Höhepunkt.

An den Tagen der Jalsa selbst sind Tausende von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – Mädchen, Frauen, Kinder, Männer, Alte und Junge – rund um die Uhr im Einsatz. Sie bringen all ihre Fähigkeiten sowie tiefste Aufrichtigkeit ein. Dabei kümmern sie sich nicht nur um das Wohl der Ahmadi-Gäste, sondern sorgen auch für die Bedürfnisse der nicht der Jamaat angehörigen und nicht-muslimischen Gäste, die aus verschiedenen Ländern der Welt anreisen. Indem sie diesen Gästen ein authentisches Bild des Islam vermitteln, leisten sie gewissermaßen eine stille Form der Verkündigung.

Dank an die ehrenamtlichen Helfer und Medienabteilungen

In dieser Hinsicht verdienen alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in jedweder Abteilung der Jalsa tätig waren, tiefen Dank. Möge Allah ihnen für ihren Dienst den besten Lohn gewähren. Neben jenen Helfern, die unmittelbar vor Ort auf der Jalsa im Einsatz waren, gebührt auch den Mitarbeitern von MTA, unter denen sich viele Ehrenamtliche befinden, großer Dank. Sie haben mit enormem Einsatz und auf hervorragende Weise dafür gesorgt, dass die Programme der Jalsa in jeden Winkel der Erde übertragen wurden. Auch dies stellt ein bedeutendes Mittel der Verkündigung dar.

Ebenso hat die Presse- und Medienabteilung bei der Nachrichtenvermittlung ihre Rolle gespielt. Dies schließt sowohl die zentrale Presseabteilung als auch die Presseabteilung des Vereinigten Königreichs ein, wodurch die Botschaft Dutzende Millionen von Menschen erreichte. Daran waren sowohl Frauen als auch Männer beteiligt.

Um die hiesigen Helfer zu unterstützen, sind – wie jedes Jahr – auch diesmal zahlreiche Ehrenamtliche der Khuddam-ul-Ahmadiyya aus Kanada angereist. Sie übernehmen nach der Jalsa die Abbau- und Aufräumarbeiten. Inzwischen haben auch Helfer aus Australien begonnen anzureisen. Sie alle leisten hervorragende Arbeit und verdienen ebenfalls großen Dank. Möge Allah auch sie reichlich belohnen.

Demut und Dankbarkeit vor dem Schöpfer

Die Arbeit der Helfer hinterlässt zweifellos einen tiefen Eindruck bei Außenstehenden. Ihnen wird dadurch ein authentisches Bild der Jamaat und des Islam präsentiert, wovon sie zutiefst berührt sind. Sie verfassen unzählige schriftliche Eindrücke und drücken ihre Dankbarkeit aus. Einige dieser Rückmeldungen werde ich nun vorstellen. Zwar habe ich nur eine Auswahl getroffen, und selbst von dieser werde ich womöglich nicht alle vortragen können, doch zumindest einige werde ich mit Ihnen teilen.

An dieser Stelle möchte ich selbst ebenfalls allen Helferinnen und Helfern meinen Dank aussprechen; sie haben überaus selbstlose Dienste geleistet. Gleichzeitig sollten sie jedoch bedenken, dass auch sie Allah dankbar sein müssen, dass Er all diesen Helfern die Befähigung verliehen hat, den Gästen des Verheißenen MessiasAS zu dienen. Die Dankesbekundungen der Menschen sollten Sie in Wahrheit noch demütiger machen. Sie sollten sich noch tiefer vor Allah verneigen und Ihm Dank erweisen. Möge Allah Ihnen auch hierzu die Befähigung verleihen.

Berichte und Eindrücke internationaler Staatsvertreter

Wie ich bereits erwähnte, werde ich nun einige Eindrücke vorstellen. Die erste Rückmeldung, die mir hier vorliegt, stammt vom Minister für Kommunikation und digitale Wirtschaft aus Gambia, Herrn Lamin Jabbi. Er schreibt:

„Als ich die Jalsa Salana erlebte, war ich über eine tiefgründige Wahrheit zutiefst erstaunt. Dies ist eine gewaltige weltweite Zusammenkunft, die auf dem Fundament selbstlosen Dienstes und stiller, unerschütterlicher Opferbereitschaft ruht. Es berührt das Herz zutiefst, wenn man erfährt, dass diese in so gigantischem Ausmaß stattfindende Versammlung einst in Qadian mit lediglich 75 Personen begann und heute in administrativer Hinsicht zu einem wahren Meisterwerk herangewachsen ist. Das Ereignis wird via Satellit in zweihundert Länder der Welt übertragen. Was mich zudem verblüfft, ist die Tatsache, dass für die Organisation keinerlei Polizeipräsenz vonnöten ist. Es existiert keinerlei materielle Gier. Führungskräfte, Ärzte und Jugendliche legten ihre weltlichen Titel beiseite und reinigten ehrenamtlich den Boden, bereiteten das Essen über dem Feuer zu oder regelten den Verkehr. Und als der Gebetsruf erklang, verfiel diese begeisterte Menge, die sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammensetzte, augenblicklich in eine derart absolute Stille, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Dieser Anblick vermittelte mir ein derart lebendiges Gefühl von kollektiver Disziplin und spiritueller Verbundenheit, wie es in der heutigen materiellen Welt praktisch ausgestorben ist.“

Weiterhin schreibt er:

„Die Teilnahme am internationalen Bai’at, bei dem eine tränenreiche Menschenkette Tausende von Individuen mit ihrem Imam vereint, machte diese einzigartige Verbindung für mich zu einem schier unglaublichen Erlebnis. Mein nachhaltiger Eindruck ist, dass der große globale Einfluss der Jamaat nicht das Resultat von materiellem Reichtum oder politischen Ambitionen is, sondern die Frucht vollkommener Gottesfurcht und der tiefen Verbundenheit mit einer wahrhaftigen, praktischen Friedensbotschaft.“

Aus Nigeria berichtet ein König eines Bundesstaates – fast die Hälfte des Bundesstaates ist unter seiner Verwaltung; sein Name lautet Oba Kehinde Gbadewole:

„Als ich zur Teilnahme an der Jalsa Salana im Vereinigten Königreich aufbrach, ahnte ich in keiner Weise, dass ich Teil einer solch grandiosen, gut organisierten und spirituellen Zusammenkunft werden würde, die einen derart tiefgreifenden Einfluss auf mein Leben haben sollte. Nach meiner Ankunft erlebte ich nicht nur ein praktisches Vorbild von außergewöhnlicher Disziplin, Brüderlichkeit und dem Dienst an der Menschheit. Vielmehr fand ich Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Nationen der Welt vor, die durch das Band der Liebe, des Respekts und der Brüderlichkeit miteinander vereint waren. Uns wurde eine äußerst aufrichtige Gastfreundschaft zuteil, die für immer in unserer Erinnerung bleiben wird.“

Er fügt hinzu:

„Ich hatte die Gelegenheit, hier unheimlich viel zu lernen, doch der einprägsamste Moment war die Audienz beim Imam der Jamaat sowie seine Ansprachen. Durch das Zuhören habe ich sehr viele Lehren gezogen. Auch die Berichte über die weltweiten Fortschritte der Ahmadiyya Jamaat durfte ich vernehmen; diese waren ebenfalls sehr erstaunlich.“

Er schreibt weiter:

„Ihr Motto ‚Love for all, Hatred for none‘ ist nicht bloß ein Slogan, sondern die gelebte Identität der Ahmadiyya Jamaat. Würde sich die Welt diesen Geist der Liebe, der Toleranz und des Respekts für die Menschheit zu eigen machen, so könnte sie zweifellos zu einer wahren Wiege des Friedens werden. Die Live-Programme, die in verschiedenen Sprachen weltweit übertragen wurden, haben mich ebenfalls stark beeindruckt.“

Ebenso äußerte seine Frau, die Prinzessin, vergleichbare Gefühle. Sie schreibt:

„Am meisten und auf angenehmste Weise überraschten mich die vorbildlichen Vorkehrungen für die Frauen sowie die Würde, die Freiheit und das respektvolle Umfeld, das ich dort erlebte. Als ich sah, wie Tausende von Frauen auf äußerst geordnete Weise kamen und gingen und voller Würde an der Jalsa teilnahmen, veränderten sich viele meiner bisherigen Vorstellungen über den Islam. Ich spürte, dass die Ahmadiyya Jamaat den Respekt gegenüber Frauen und ihre Rechte im Einklang mit den islamischen Lehren in praktische Realität umgesetzt hat.“

Ein weiterer Gast aus dem Senegal war der ehemalige Gouverneur von Saint-Louis, Herr Alioune Badara Samb. Er berichtet:

„Was mich am meisten beeindruckte, war die hervorragende Organisation. Trotz der gewaltigen Anzahl der Teilnehmer war deutlich spürbar, dass die Ausrichtung der Jalsa mit äußerster Perfektion vorgenommen wurde. Das Verkehrssystem war ebenfalls exzellent; die ehrenamtlichen Helfer zeigten stets beste Umgangsformen und waren jederzeit ansprechbar.“

Weiterhin schreibt er:

„Ich habe mir sämtliche Ansprachen mit Aufmerksamkeit angehört.“

Nun sitzen auch Außenstehende nicht bloß bei den Reden, sondern betonen, dass sie auch zugehört haben.

„Die Vorkehrungen für die verschiedenen Sprachen waren derart exzellent, dass wir alle Reden und Botschaften bestens verstehen konnten. Die Botschaft, die im Verlauf der gesamten Jalsa immer wieder hervortrat, war jene von Liebe, Frieden und Brüderlichkeit.“

Erfahrungen von Juristen, Akademikern und Konvertiten

Ebenso berichtet Herr Radu Duta. Er ist als Anwalt und Barrister in Luxemburg tätig und nahm gemeinsam mit seinem Sohn zum ersten Mal teil. Er schreibt:

„Die drei Tage der Jalsa sind zu den bedeutendsten Tagen meines ganzen Lebens geworden. Ich habe zum ersten Mal eine so große, wohlstrukturierte und würdevolle islamische Zusammenkunft erlebt. Trotz der immensen Anzahl wurde die gesamte Organisation durch ehrenamtliche Helfer auf überaus exzellente Weise abgewickelt. Es fühlte sich für mich an, als ob die aus aller Welt angereisten Menschen Mitglieder einer einzigen großen Familie wären. Jeder Helfer war mit einem Lächeln auf den Lippen in den Dienst der Gäste vertieft. Jeder im Einsatz befindliche Mitarbeiter behandelte jeden Gast mit einer derartigen Liebe, solchem Respekt und solcher Aufmerksamkeit, als sei dieser der wichtigste und ehrenwerteste von allen.“

Weiter schreibt er – und der Anblick des internationalen Bai’at hinterlässt stets einen großen Eindruck bei den Gästen –, er schreibt:

„Der seelenerhebende Anblick des internationalen Bai’at war für mich unvergesslich. Als ich sah, wie Tausende von Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt an der Hand ein und desselben Imams das Bai’at ablegten und sich in tiefster Demut im Gebet an Gott wandten, war dies eine derart glaubensstärkende und spirituelle Erfahrung, die einen tiefen Eindruck in meinem Herzen hinterlassen hat.“

Anschließend schreibt er:

„Ich hatte auch eine Audienz beim Imam der Jamaat. Zunächst verspürte ich Nervosität, doch als ich ihm begegnete, verflog diese Anspannung völlig. Die Gedanken und Gefühle, die ich in meinem Herzen trug und nach denen ich ihn fragen wollte, sprach er von sich aus an; er stellte mir diese Fragen und gab mir die Antworten, ohne dass ich überhaupt danach fragen musste.“

Ein neuer Konvertit, Herr Elijah Gabriel, schreibt:

„Vor meiner Konversion zum Islam gehörte ich dem Christentum an. Uns wurde stets gelehrt, dass der Glaube untrennbar mit Musik verbunden sei.“

Auch heutzutage ist es in der Welt zu einer weitverbreiteten Mode geworden, Musik als essenziell zu betrachten.

„Doch auf diese Weise konnte ich nie wahre spirituelle Ruhe und die Nähe Gottes empfinden. Selbst nachdem ich Muslim geworden war“, so schreibt er, „verrichtete ich zwar meine Gebete, fand jedoch nie die Befähigung zu tiefem Weinen und Flehen. Doch als ich die Gelegenheit erhielt, auf der Jalsa Salana am Bai’at teilzunehmen, überkam mich ein derartiger spiritueller Zustand, den ich mit Worten nicht zu beschreiben vermag. Ununterbrochen bereute ich meine Sünden und verrichtete Istighfar. Ich flehte fortwährend im Gebet, und Tränen flossen unaufhaltsam aus meinen Augen. Es knüpfte sich für mich eine spirituelle Verbindung zum Kalifat, eine spirituelle Verbindung zu Allah wurde hergestellt.“

Danach schreibt er:

„Im Anschluss fand das Gebet statt. Auch während des Gebets hielt dieser spirituelle Zustand bei mir an, und in eben dieser Verfassung verließ ich das Jalsa Gah, ohne auch nur wahrzunehmen, dass ich vergessen hatte, meine Schuhe anzuziehen. In diesem Zustand ging ich zu den Waschräumen. Ein dort stehender ehrenamtlicher Helfer sah meine nackten Füße, zog daraufhin seine eigenen Schuhe aus, reichte sie mir und sagte: ‚Bitte ziehen Sie diese an. Es wird unangenehm für Sie sein, barfuß hineinzugehen.‘“

Er berichtet weiter:

„Dieses kleine Ereignis hat meinen Glauben noch weiter gestärkt, dass es sich hierbei wahrhaftig um eine von Gott gegründete göttliche Jamaat handelt, in der jeder Einzelne jederzeit bereit ist, seinem Bruder zu helfen.“

Folglich festigen auch die Ahmadi-Helfer und Mitarbeiter, die sich in dieser Weise um die Gäste kümmern, durch ihr Verhalten den Glauben der Menschen.

Aus der Tschechischen Republik waren ein Professor namens Jaroslav Franek sowie ein weiterer Professor, Herr Marek Čejka, angereist. Sie schreiben:

„Die Jalsa Salana hat uns derart begeistert, dass wir unsere Gefühle gar nicht in Worte fassen können. Wenn wir in die Tschechische Republik zurückkehren, können wir unseren Studenten und Professoren nur eines raten: Ihr müsst persönlich hierherkommen, um diese grandiose Zusammenkunft selbst zu erleben – eine Versammlung, die von Spiritualität durchdrungen und durch Vorkehrungen auf allerhöchstem Niveau geprägt war. Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt waren hier im Geiste der Liebe, des Friedens und der Brüderlichkeit an einem Ort vereint. Die Erfahrung, im Anschluss an die Gottesdienste mit Menschen ins Gespräch zu kommen, war für mich äußerst erfreulich und inspirierend. Es war eine große Freude zu sehen, wie ein einziger Glaube Menschen aus aller Welt im Band der Liebe, des Friedens und der Einheit zusammenschweißt.“

Sie fügen hinzu:

„Nach der Ansprache des Kalifen der Zeit erlangten wir das wahre Verständnis von Islam und Gottesfurcht. Wir haben ein tiefes Verständnis und wertvolles Wissen über dieses Thema gewonnen. Auch die weltweite Übertragung durch MTA war erstaunlich.“

Aus Kasachstan nahm Frau Saule an der Jalsa teil. Sie schreibt:

„Es war eine derart seelenerhebende und unvergessliche Zusammenkunft, die in meinem Herzen überaus freudige und tiefe Spuren hinterlassen hat. In den Reden des Imams der Jamaat und der anderen Sprecher wurden entscheidende Themen wie Glaube, hohe Moral, Frieden, gegenseitige Harmonie, Familienwerte, die Erziehung der Jugend und der Dienst an der Gesellschaft beleuchtet.“

Weiter schreibt sie:

„Am meisten hat mich die Atmosphäre der Brüderlichkeit unter Menschen unterschiedlicher Nationen beeindruckt, sowie die Tatsache, dass sie unentwegt von Frieden und Sicherheit sprachen.“

Internationaler Dialog und globale Repräsentanz

Ferner war aus den USA Professor Dr. Brad Scharf, ein Professor für Rechtswissenschaften, angereist. Er schreibt:

„Ich hatte bereits das Privileg, weltweit an diversen internationalen Konferenzen und Konventionen teilzunehmen, doch die Erfahrung der Jalsa Salana im Vereinigten Königreich übertraf sie alle an Einzigartigkeit. Ich traf auf Menschen aus über hundert Ländern sowie auf Gäste unterschiedlicher Religionen, Nationalitäten und Gesellschaftsschichten. Sie alle teilten dieselbe Auffassung: Die Atmosphäre der Liebe, des Respekts, des Friedens und der gegenseitigen Brüderlichkeit, die hier herrscht, ist wahrhaft außergewöhnlich.“

Weiterhin schreibt er:

„Ebenso haben mich Humanity First sowie die vielfältigen wissenschaftlichen und historischen Ausstellungen zutiefst beeindruckt. Es war eine Freude zu sehen, wie die Jamaat mit ihren eigenen Mitteln weltweit den Bedürftigen dient, völlig ungeachtet ihrer Religions- oder Volkszugehörigkeit.“

Und er fügt hinzu:

„Es hat mich zutiefst bewegt, dass lauter gebildete Menschen – hochqualifizierte Ärzte, Ingenieure, Anwälte und andere Experten – in vollkommener Demut ehrenamtliche Dienste verrichteten.“

Aus Brasilien berichtet der Fernsehreporter Éric Portillo:

„Ich komme nicht umhin zu betonen, dass ich von der gigantischen Größenordnung und den Ausmaßen dieser Veranstaltung schier überwältigt bin. Insbesondere das Volumen des Langar Khana und all jene Bereiche, in denen die Speisen zubereitet werden, sind beeindruckend – modern, weitläufig, hervorragend strukturiert und extrem sauber. Den Fleiß, die Sorgfalt und die Hingabe eines jeden ehrenamtlichen Helfers zu beobachten, ist eine wunderbare Erfahrung, die mein Herz mit Frieden und Freude erfüllt.“

Aus den Philippinen war Professor Yusuf Morales gemeinsam mit seiner Frau, Professorin Sharifa Morales, die ebenfalls als Professorin tätig ist, angereist. Er berichtet, dass er vom Christentum zum Islam konvertierte und einst als Vorsitzender der National Commission on Muslim Filipinos tätig war. Er ist bisher jedoch kein Ahmadi. Er schreibt:

„Obwohl die offizielle Teilnehmerzahl mit etwa fünfzigtausend angegeben wurde, hatte ich angesichts der schieren Weite des Jalsa Gah und der Größenordnung der Vorkehrungen das Gefühl, dass diese Zusammenkunft noch weitaus gigantischer war. Besonders erstaunt war ich über den Einsatz der Tausenden von ehrenamtlichen Helfern. Sie opfern ihre Zeit und Arbeitskraft, um eine regelrechte provisorische Stadt zu errichten, in der Unterkünfte, Verpflegung, Transport, Hygiene und weitere Einrichtungen für Zehntausende von Menschen zur Verfügung stehen. Trotz finanzieller Unabhängigkeit verrichten die ehrenamtlichen Helfer diese Dienste – oft überaus schlichte und körperlich anstrengende Tätigkeiten – mit tiefster Demut. Und exakt dies sind die Eigenschaften, mit denen sich eine friedliche und harmonische Gesellschaft aufbauen lässt.“

Er berichtet weiter:

„Ich sah kleine Kinder, die Wasser ausschenkten. Ebenso fielen mir zwei vierzehn- oder fünfzehnjährige Jungen auf, die für die Essensausgabe eingeteilt waren. Mit solch einer enormen Verantwortung rannten sie hin und her und verköstigten dabei dreihundert Personen, was mich schlichtweg in Staunen versetzte. Hier vor Ort erfuhr ich auch, dass Sir Muhammad Zafrulla Khan ein Ahmadi war. Gleichermaßen lernte ich mehr über die beeindruckenden Errungenschaften von Dr. Abdus Salam. Überdies haben mich die Ansprachen des Imams der Jamaat zutiefst berührt. In kurzer Zeit deckte er eine Vielzahl von Themen ab und legte jedes einzelne auf detaillierte, jedoch schlichte und leicht verständliche Weise dar.“

Praktische Spiritualität im Eheleben, in Familien und im Dienst am Nächsten

Aus El Salvador war ein Gast namens Saúl Delgado, Abgeordneter für El Salvador im Zentralamerikanischen Parlament, ebenfalls zugegen. Er schreibt:

„Dies war meine erste Jalsa Salana im Vereinigten Königreich, auf der ich die Gelegenheit erhielt, die Ahmadiyya Muslim Jamaat aus nächster Nähe kennenzulernen. Die wichtigste Lektion, die ich hier lernte, handelte davon, wie wir unser tägliches Leben führen sollten. Die Kernaussage lautete: Genauso wie ein Zweig verdorrt, sobald er vom Baum getrennt wird – da es der Baum war, der ihm das Leben spendete –, so erleiden auch wir unseren spirituellen Tod, wenn wir uns von Gott entfernen. Die Aussage des Kalifen und Imams der Jamaat, dass wir Gott oft nur dann suchen, wenn wir uns in einer Notlage befinden, entspricht voll und ganz der Wahrheit. Wenn wir überdies die Ratschläge befolgen, die er hinsichtlich des Ehelebens gab, unsere Blicke senken, so können wir zahllosen Problemen im Eheleben aus dem Weg gehen.“

Wenn also schon Nicht-Ahmadis diese Botschaft verinnerlichen können, wie viel mehr sollten Ahmadis diese Botschaft tiefgreifend verstehen. Weiter schreibt er:

„Die außerordentlichen Vorkehrungen haben mich stark beeindruckt. Die Audienz beim Imam der Jamaat war zwar recht kurz – und ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit zu haben –, doch selbst in dieser kurzen Zeitspanne erfasste er alles präzise und sprach ausführlich mit mir. Nach dieser Audienz“, so fügt er hinzu, „habe ich die feste Überzeugung gewonnen, dass der Kalif der Zeit über enormes Wissen bezüglich seiner Jamaat verfügt. Er zeigte ein tiefgründiges Interesse daran, wo und an welchem Punkt die Jamaat weltweit steht.“

Eine Konvertitin aus Belize, Frau Mozi Coriano, schreibt:

„Wir stammen aus einem überaus kleinen Land. Die Einwohnerzahl unserer Stadt beläuft sich auf lediglich fündzigtausend Menschen. Wenn bei uns auch nur hundert Leute zusammenkommen, brechen bereits Streitigkeiten aus. Im Gegensatz dazu herrschte in der Organisation dieser Jalsa ein außergewöhnlicher Friede, und die Menschen begegneten einander auf äußerst wunderbare Weise.“

Sie schreibt:

„Es ist mir unmöglich, meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich empfinde nun tiefe Freude dabei, mich als Ahmadi-Muslima zu bezeichnen. Letztes Jahr hatte mein Ehemann die Gnade, an der Jalsa Salana teilzunehmen. Damals trug ihm der Kalif der Zeit auf, auch seiner Ehefrau die Botschaft der Ahmadiyyat zu überbringen. Und durch die Gnade Allahs kann ich heute mit vollster Überzeugung und großem Stolz verkünden, dass ich eine Ahmadi-Muslima bin.“

Aus Bulgarien berichtet Herr Sevdalin Penkov, Generalsekretär im Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik:

„Ich habe bereits mehrfach an den Jalsa Salanas in verschiedenen Städten Deutschlands teilgenommen, doch die Erfahrung auf der Jalsa Salana in Großbritannien war hinsichtlich ihrer Dimensionen, der Organisation und des herausragenden Niveaus schlichtweg einzigartig und beispiellos. Was mich am meisten faszinierte, war die gewaltige Ausdehnung des Jalsa Gah und die dort errichtete Zeltstadt. Sämtliche grundlegenden Einrichtungen waren auf hervorragende Weise bereitgestellt worden, und über fünfzigtausend Menschen hatten sich dort versammelt. Die während der Jalsa gehaltenen Ansprachen waren äußerst informativ, akademisch fundiert und von höchster Qualität. Die Redner legten sowohl religiöse als auch wissenschaftliche Themen derart exzellent dar, dass das Wissen und die Erkenntnis der Zuhörer bereichert wurden. Die vielfältigen Ausstellungen haben mich tief beeindruckt; sie waren den modernsten Ansprüchen entsprechend auf höchst professionelle Weise konzipiert. Zudem gab es dort Tarbiyyat-Programme und Ausstellungen speziell für Kinder. Dies sind exakt jene Elemente, die für die Tarbiyyat der kommenden Generationen von großem Nutzen sind.“

Der Islam des Dienens: Aufrichtigkeit und gesellschaftliche Integration

Aus dem Senegal stammt Herr Ahmadou Bamba, der der Tijaniyya-Strömung angehört und in seiner Region als religiöser Führer fungiert. Er berichtet über diese Jalsa:

„Die fabelhafte Organisation und Ausrichtung der Jalsa hat mich zutiefst beeindruckt. Die Art und Weise, wie diese Versammlung durchgeführt wurde, war bemerkenswert. Die herausragenden Sicherheitsvorkehrungen, die erhabene Moral der Anwesenden, ihre Weisheit und Höflichkeit – und ganz besonders der edle Charakter der Mitglieder der Ahmadiyya Jamaat – haben in meinem Herzen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zuvor“, so schreibt er, „hatte ich lediglich von der Ahmadiyya Jamaat gehört. Doch heute empfinde ich grenzenlose Freude, mit eigenen Augen eine Jamaat erlebt zu haben, die derart hervorragend organisiert ist, von vollkommener Aufrichtigkeit zeugt und die Anweisungen ihres Kalifen bedingungslos befolgt. Zwar wusste ich bereits zuvor, dass Sie im Dienst an der Menschheit Großes leisten – durch Spenden, den Bau von Brunnen, Moscheen, Krankenhäusern, durch Hilfsaktionen und andere wohltätige Projekte; doch heute bin ich, nachdem ich Ihre menschlichen Werte, Ihr Streben nach der Weiterentwicklung der Menschheit, Ihre Weisheit sowie die Förderung der Grundbildung und den Aufbau von Bildungseinrichtungen in den Ausstellungen mit eigenen Augen gesehen habe, noch weit mehr beeindruckt. Die Wahrheit ist, dass ich Ihnen aus tiefstem Herzen meinen höchsten Tribut zolle.“

Abschließend schreibt er:

„Ich hatte zudem eine Audienz beim Imam der Jamaat, wodurch ich ebenfalls eine wertvolle Gelegenheit erhielt, die Jamaat noch weitreichender zu verstehen.“

Ebenso war aus dem Senegal Herr Mourman Kaba Jakate, ein Parlamentsabgeordneter, anwesend. Er sagt:

„Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass der Dienst an den Menschen, Selbstachtung, Mut und Entschlossenheit Ihre herausragenden Eigenschaften sind. Über bloße Worte hinaus habe ich hier den Islam des Dienens erlebt. Ich habe Hände gesehen, die geben, Herzen, die vergeben, und Türen, die für andere stets offen stehen.“

Aus dem Kosovo stammt Prof. Dr. Khalil Ibrahimi – er ist ein herausragender Bildungsexperte, Forscher und Universitätsprofessor, der aufgrund seiner wissenschaftlichen Bemühungen und Forschungsaktivitäten im Kosovo höchstes Ansehen genießt. Er sagt:

„Das praktische Bild von Disziplin, Zusammenarbeit und Opferbereitschaft, das in jedem Bereich zu sehen war, war wahrlich beneidenswert. Darüber hinaus machten die Liebe, die Aufrichtigkeit, der Respekt und die großzügige Gastfreundschaft, die mir von jedem Einzelnen entgegengebracht wurden, diese Erfahrung für mich unvergesslich.“

Er berichtet weiter:

„Während dieser Tage hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Ansprachen und insbesondere die Ansprache des Imams der Jamaat zu hören. Ich hatte auch eine Audienz bei ihm. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die kontinuierliche und außergewöhnliche Betonung von Frieden, interreligiöser Harmonie, menschlicher Gleichheit, gegenseitigem Respekt und der Vorstellung, jedes Mitglied der Gesellschaft mitzunehmen. In der heutigen Zeit, in der in vielen Teilen der Welt religiöse Missverständnisse, Extremismus und Intoleranz zu einer ernsthaften Herausforderung geworden sind, erscheinen diese Botschaften äußerst zeitgemäß, hoffnungsvoll und als ein Wegweiser für die Menschheit.“

Aus Spanien äußert sich Juan Antonio Reges, der Bürgermeister von Pedro Abad. Er sagt:

„Die Jalsa Salana hat uns die Möglichkeit geboten zu sehen, dass diese Versammlung nicht bloß eine Feier des Glaubens ist, sondern eine außergewöhnliche Demonstration der friedlichen Koexistenz zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Realitäten, die durch die gemeinsamen Werte von Frieden, Respekt und Brüderlichkeit vereint sind.“

Er sagt zudem:

„Durch verschiedene Ausstellungen und Informationsprogramme habe ich auch von den Diensten erfahren, die die Ahmadiyya Muslim Jamaat in verschiedenen Bereichen leistet.“

Frieden, Menschenrechte und die Abwesenheit von Vorurteilen

Aus Österreich nahmen zwei Anwältinnen, Frau Caroline und Frau Hannah, teil. Sie sagen:

„Wir betrachten die Teilnahme an der Jalsa Salana als unser großes Glück. Wir waren erstaunt, als wir die Organisation sahen. Überall herrschte eine Atmosphäre des Friedens.“

Eine von ihnen berichtet:

„Ich habe mich sowohl im Jalsa Gah als auch draußen überall umgesehen. Es gab weder Streit noch Lärm. Es gibt nirgendwo auf der Welt so ruhige und friedliche Menschen. Jeder war bereit, dem anderen zu helfen. Es war eine Freude, Kinder Wasser ausschenken zu sehen, und ich nahm an der Sitzung für Menschenrechte teil. Der Gedanke der Gemeinde, weltweit Frieden zu verbreiten, Rechte zu wahren und nicht nur für Ahmadis, sondern für jeden Unterdrückten die Stimme zu erheben, ist etwas Großartiges, das mich zutiefst beeindruckt hat.“

Sie waren so sehr beeindruckt, dass sie ihrem Muballigh das Versprechen abnahmen, sie nächstes Jahr wieder hierher zu bringen.

Der Journalist Guider Gen aus Bolivien nahm an der Jalsa teil und sagt:

„Die Teilnahme an der Jalsa Salana der Ahmadiyya Muslim Jamaat war für mich eine großartige Erfahrung. Ebenso war ich von den Ansprachen tief beeindruckt, insbesondere von der Ansprache des Imams der Jamaat.“

Weiterhin sagt er:

„Es war eine solche Jalsa, die sich für immer in unser Leben einprägen und uns den Weg zeigen wird, unserem Herrn näher zu kommen und Seine Barmherzigkeit zu erlangen.“

Möge Allah es fügen, dass sie auch die Botschaft des Islam annehmen. Er sagt:

„Ich hatte persönlich die Gelegenheit zu sehen, dass die über Jahre hinweg fälschlicherweise verbreitete Propaganda, die muslimische Frau sei unterdrückt und stehe unter Zwang, eine absolute Lüge ist. Im Gegenteil, die Würde, der Schutz und die Bedeutung, die der Frau im Islam beigemessen werden, haben mich sehr beeindruckt.“

Praktisches Erleben der Lehren und Widerlegung von Stereotypen

Herr Avni Jashari, Kabinettschef der Gemeinde Lipjan aus dem Kosovo, sagt:

„Ich hatte die Gelegenheit, die Ansprache des Imam der Jamaat zu hören. Vor Beginn der Jalsa hatte er die ehrenamtlichen Helfer ermahnt, den Dienst an den Gästen als eine große Verantwortung zu betrachten und ihn mit Liebe, Demut, Aufrichtigkeit und bester Moral auszuführen. Das war am Donnerstagabend.“

Er berichtet:

„Damals fand ich diesen Ratschlag gut, aber ich ahnte nicht, dass ich bereits am nächsten Tag ein praktisches Beispiel dafür mit eigenen Augen sehen würde. Mir wurde plötzlich schlecht. Mir wurde schwindelig, ich fühlte mich unwohl und musste mich übergeben. Sofort kümmerten sich die Ersthelfer um mich, und sechs Ärzte versammelten sich um mich. Ich fühlte mich, als wäre ich in meinem eigenen Zuhause. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass die Anweisungen des Khalifatul Masih nicht nur bloße Worte waren, sondern ein Teil des praktischen Lebens eines jeden ehrenamtlichen Helfers sind.“

Herr Hiroyukia Iwamoto aus Japan sagt:

„Es war für uns eine ganz besondere und unvergessliche Reise. Wir empfanden die Atmosphäre der Jalsa als voller Liebe und Spiritualität. Die Hingabe der dienenden ehrenamtlichen Helfer, die Art und Weise, wie die Kinder beim Wasserausschenken dienten, die tiefe Verbundenheit der Jamaat mit dem Khilafat und die Sehnsucht, Sie zu sehen – all das war eine außergewöhnliche Erfahrung.“

Ein weiterer Freund stammt aus dem Libanon und lebt in Belgien. Er sagt:

„Da ich im diplomatischen Dienst arbeite, reise ich an verschiedene Orte weltweit, an denen große Konferenzen stattfinden, sei es in Katar, Brüssel oder an anderen bedeutenden Orten. Doch nirgendwo habe ich ein derart herausragendes und gut organisiertes Programm wie bei dieser Jalsa gesehen. Über fünfzigtausend Menschen sind anwesend, und niemand stößt den anderen, niemand äußert Beleidigungen. Jeder begegnet dem anderen mit Ehre, Respekt und Liebe, und ich habe die islamische Lehre der Brüderlichkeit hier in der Praxis erlebt. Ebenso ist mir die Lehre des Qur'an – لَا إِكْرَاهَ فِي الدِّينِ –, dass es keinen Zwang im Glauben gibt, hier auf der Jalsa praktisch vor Augen geführt worden, da auch Menschen anderer Religionen hierherkommen, sich hier aufhalten, mit Respekt und Würde behandelt werden und sich glücklich und frei bewegen.“

Aus Argentinien nahm auch Sergio Rubin teil. Er ist Chefredakteur für religiöse Angelegenheiten bei ‚Clarín‘, der wichtigsten nationalen Zeitung des Landes. Er sagt:

„Vor meiner Anreise informierte ich meine Zeitung über die Teilnahme an dieser Jalsa. Viele meiner Kollegen rieten mir aufgrund der allgemeinen Vorurteile gegenüber dem Islam, meine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Als ich jedoch die Atmosphäre der Jalsa hautnah miterlebte, erkannte ich, dass Ihre Jamaat selbst und die friedliche Atmosphäre Ihrer Jalsa der beste Beweis dafür sind, dass der Islam eine friedfertige Religion ist. Trotz dieser enormen Menschenmenge herrschte überall eine Atmosphäre von Frieden und Sicherheit.“

Er berichtet, dass er am letzten Tag der Jalsa auf dem Fernsehsender TN Live-Übertragungen ausstrahlen ließ, um den Zuschauern dieses Umfeld zu zeigen, und dabei betonte, dass der Islam eine Religion des Friedens und der Sicherheit sei, wofür er die Jamaat als Beweis anführte. Er ist selbst Katholik und sagt:

„Die Eröffnungsansprache des Kalifen auf der Jalsa hat mir sehr gefallen, in der er über Rechtschaffenheit sprach, was den Kern jeder Religion bildet. Als Christ hatte ich die Gelegenheit, durch diesen Aspekt mein Wissen und meine Erkenntnisse erheblich zu erweitern.“

Svetlana Markeviciene aus Litauen sagt:

„Anlässlich der Jalsa Salana had ich die Gelegenheit, unter Muslimen zu weilen und ihre Verhaltensweisen aus der Nähe zu beobachten, wobei ich viel Neues gelernt habe. Nachdem ich die Ansprache des Imam der Jamaat an die Frauen gehört hatte, wurden viele meiner Missverständnisse über den Status der Frau im Islam beseitigt. Es war eine Freude zu erfahren, dass der Islam der Frau Ehre und Schutz gewährt und ihre Grundrechte lehrt. Die Ansprache war äußerst ausgewogen, schlüssig und berührend, was mir die Möglichkeit gab, noch positiver über den Islam zu denken.“

Julia Pertezzi, eine Menschenrechtsberaterin der Vereinten Nationen aus der Schweiz, sagt:

„Es war ein einzigartiges Erlebnis für mich, und durch die Teilnahme an dieser Versammlung hatte ich die Möglichkeit, eine religiöse Gemeinschaft aus der Nähe zu betrachten und zu verstehen, über die meine Kenntnisse zuvor begrenzt waren. Die Gastfreundschaft, die Liebenswürdigkeit und die Hilfsbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer und Teilnehmer haben mich tief beeindruckt. Jeder begegnete mir mit großer Freundlichkeit. Sie beantworteten meine Fragen und waren stets bereit, Auskunft zu geben, wodurch ich die Geschichte, Traditionen und Grundwerte der Ahmadiyya Muslim Jamaat besser verstehen konnte.“

Sie lobte auch die verschiedenen Ausstellungen und merkte an, dass diese sehr interessant gewesen seien, da darin die Geschichte, die Projekte zum Dienst an der Menschheit und die Dienste in jedem Bereich wirkungsvoll präsentiert wurden. Die Ausstellung über die Rolle der Frau erwies sich für sie als besonders aufschlussreich, da sie die Gelegenheit bot, dieses Thema aus der eigenen Perspektive der Jamaat zu verstehen.

Eine globale Familie über geografische Grenzen hinweg

Prof. Federica Sona aus Turin, Italien, sagt, dass sie auf der Jalsa Salana eine wunderschöne Verschmelzung von Weitblick und Spiritualität beobachtet habe.

„Aus einer rationalen Perspektive betrachtet, war es erstaunlich, wie reibungslos die gesamte Organisation ablief. Es wirkte, als würde der Wind alles von selbst tragen. Vom jüngsten Helfer, der beim Wasserausschenken eingeteilt war, bis hin zu den älteren ehrenamtlichen Mitarbeitern hatten alle gute Absichten, Gastfreundschaft, Liebenswürdigkeit und ein Lächeln gemeinsam. Auf emotionaler Ebene fühlte es sich an, als würde man in einer großen internationalen Familie willkommen geheißen. Der Gast wird freudig aufgenommen und mit Aufmerksamkeit und Liebe behandelt.“

Sie berichtet, dass sie vielen Männern, Frauen und Kindern begegnete, die ein Lächeln mit ihr teilten, ihr halfen, den Weg zu finden, oder ihr von ihren Lebenserfahrungen erzählten – die mal schmerzhaft, mal erfreulich und mal erhellend waren. Unter besonderer Erwähnung der spirituellen und tiefgründigen Aspekte sagt sie, dass sie zutiefst beeindruckt gewesen sei von Erlebnissen wie Vorankündigungen in klaren Träumen, die einige Mitglieder mit ihr geteilt hätten. Sie sagt:

„Diese Jamaat ist eine so große und vereinte Familie, die geografische Grenzen überschreitet.“

Herr Aydin, ein Wissenschaftler für Religionssoziologie in Rom, sagt:

„Das Erste, was auffällt, ist die Tatsache, dass so viele Nationalitäten, Sprachen und Kulturen an einem Ort versammelt sind. Die Zeremonie, bei der die Flaggen verschiedener Länder zusammen mit der Flagge der Jamaat gehisst werden, unterstreicht diese internationale Solidarität – das heißt, eine kleine Welt, in der verschiedene Nationen zusammenleben, ohne ihre Einzigartigkeit zu verlieren. Als Student der Religionssoziologie hatte ich die Gelegenheit zu sehen, wie eine Religionsgemeinschaft lokale Identität und globale Solidarität miteinander in Einklang bringen kann.“

Ebenso lobte er die Gastfreundschaft und würdigte die ehrenamtlichen Helfer in hohen Tönen.

Von der Stoney Nakoda First Nation in Kanada kommt Herr Raventonian Sanow. Er sagt:

„Es war für mich äußerst faszinierend, eine derart große und weitreichende Versammlung zu sehen. Hier wurden hervorragende Vorkehrungen getroffen, und jede Person bemühte sich nach besten Kräften, den reibungslosen Ablauf der Aufgaben zu gewährleisten. Diese Arbeit ist nicht einfach, aber der Geist, mit dem sie ausgeführt wurde, hat mich sehr beeindruckt.“

Theologische und akademische Betrachtungen des Islam

Aus der Türkei nahm Prof. Metin Bozan als Nicht-Ahmadi-Gast teil. Er ist Professor an der Dicle-Universität und Leiter der Fakultät für die Geschichte der islamischen Religionen; unter seiner Aufsicht haben Studenten bereits Abschlussarbeiten über die Jamaat verfasst.

Er sagt, dass in jeder Organisation und in jeder Tätigkeit der Jalsa vollkommene Disziplin zu erkennen gewesen sei. Weiter sagt er:

„Unser prinzipieller Standpunkt ist, dass wir jeden, der an Allah, den Gesandten Allahs und das Leben nach dem Tod als Bedingungen des Glaubens und des Islam glaubt, als Muslim betrachten und es nicht für zulässig halten, ihn zum Ungläubigen zu erklären. Folglich sind Ahmadis in unseren Augen ebenfalls Muslime.“

Wenn nur die pakistanischen Gelehrten dies verstehen würden. Dann fügte er hinzu, dass er die Bemühungen der Jamaat für den internationalen Frieden und die Sicherheit sehr schätze. Ebenso bemerkte er bei jeder Gelegenheit die getrennten Vorkehrungen für Männer und Frauen und kam zu dem Schluss, dass in der Jamaat besonderer Wert auf die islamische Lehre des Parda gelegt wird.

Aus Frankreich äußert sich Herr Thierry Valle, der Präsident der Kooperationsvereinigung ‚Freedom of Conscience‘. Er sagt:

„Die Organisation war makellos, die Atmosphäre friedlich und es herrschte große Ruhe. Die Abschlussansprache des Imam der Jamaat war wahrlich ein großartiger Wegweiser und zutiefst bewegend. Sie rief uns die hohen Maßstäbe in Erinnerung, die wir uns selbst setzen sollten, und vermittelte uns ein Gefühl für die friedliche Welt, für deren Aufbau wir alle unermüdlich arbeiten müssen.“

Weiter sagt er:

„Ich drücke meinen tiefsten Dank aus. Als ich hierherkam, wurde mir bewusst, dass der praktische Beweis für die Botschaft von Frieden, Liebe und Brüderlichkeit, welche die Ahmadiyya Jamaat in der Welt verbreitet, darin zu sehen war, dass Menschen aus über einhundert Ländern wie in einem Blumenstrauß versammelt waren, und diesen Duft habe ich selbst gespürt.“

Ein Journalist aus Belgien berichtet:

„Ich habe bereits in der Vergangenheit teilgenommen, aber dieses Jahr war ich besonders von der Ansprache des Imam der Jamaat an die Frauen beeindruckt, in der er die Frauen dazu ermutigte, nicht nur religiöses, sondern auch weltliches Wissen zu erwerben und in jedem Bereich der Welt voranzuschreiten.“

Ebenso gibt es Frau Prof. Minezaki Hiroko aus Japan. Sie hat auch ein Forschungsbuch über die Ahmadiyya Jamaat verfasst, wofür sie nach Rabwah, Qadian und an verschiedene andere Orte gereist ist. Sie verfügt über ein sehr fundiertes Wissen. Sie erzählt:

„Auf der Jalsa traf ich einen jungen Deutschen. Er hatte am selben Tag das Bai’at abgelegt. Ich fragte ihn, was ihn dazu bewogen habe, das Bai’at abzulegen. Er antwortete, dass die Atmosphäre der Jalsa, die Brüderlichkeit und die gegenseitige Liebe der Ahmadis ihn dazu veranlasst hätten.“

Ebenso sprach sie den ehrenamtlichen Helfern großes Lob aus.

Aufrichtige Kritik und die Notwendigkeit der ständigen Selbstreform

Ähnlich äußert sich Herr Archie, ein Indonesier, der mit seiner griechischen Ehefrau – einer neu konvertierten Nicht-Ahmadi-Muslimin – in Griechenland lebt. Er sagt:

„Als ich die Einladung erhielt, dachte ich mir, dass dies eine spirituelle Reise ist. Sie wird mich Allah näherbringen, weshalb ich Griechenland verließ und hierherkam. Die Ansprachen des Kalifen der Zeit hinterließen bei mir einen tiefen Eindruck. Der Dienst der Menschen – der Dienst, den die Helfer leisteten – hat mich zutiefst beeindruckt.“

Ein Gast aus Lettland ist Normunds, der einen Master in Politikwissenschaft hat. Seine Abschlussarbeit befasste sich mit der Unterdrückung und den Ungerechtigkeiten gegenüber Ahmadis in Pakistan. Er nahm teil und sagt:

„Alle meine Fragen, die ich über den Islam und Ahmadiyya hatte, wurden mir während der Jalsa beantwortet.“

In der griechischen Delegation befand sich auch eine Besucherin, die sagt:

„Es war eine wunderschöne Erfahrung. Jeder einzelne ehrenamtliche Helfer war sehr freundlich und hilfsbereit zu den Gästen. Die Ausstellungen waren hervorragend, insbesondere die Ausstellung von ‚The Review of Religions‘ über die Geschichte des Islam. Ich hätte dort gerne mehrere Stunden verbracht.“

Bezüglich dessen, was ihr über Archäologie erzählt wurde, und nachdem sie all dieses Lob geäußert hat, fügt sie hinzu:

„Es gibt eine Sache, die mir missfallen hat, und zwar, dass einige Frauen den islamischen Verhaltenskodex der Kleidung, sprich das Parda, nicht richtig einhielten und auch einige Männer Schwächen beim Senken der Blicke zeigten.“

Obwohl ich diesbezüglich ausdrücklich ermahnt hatte. Wir sollten uns auch kritische Anmerkungen anhören und darüber nachdenken, um uns selbst zu reformieren. Daher sollten diejenigen, die nachlässig waren, stets daran denken, dass Außenstehende uns sehr genau beobachten, und wir dürfen ihnen keine Gelegenheit geben, die das wahre Bild des Islam beflecken könnte. Vielmehr hatte ich auch während der Ansprachen auf der Jalsa dieses Zitat des Verheißenen MessiasAS vorgelesen, dass wir anderen keinen Anlass geben sollen, mit dem Finger auf uns zu zeigen.

Aus Polen kommt Woyzeck Laventovic – solche Namen sind oft etwas schwierig auszusprechen –, jedenfalls ist er Professor für Menschenrechte und war auch Kanzler einer Universität. Er lehrt Rechtswissenschaft. Er sagt:

„Ich war von der Organisation tief beeindruckt, und um meine Eindrücke und Gefühle bezüglich meiner Audienz beim Imam der Jamaat zu beschreiben, fehlen mir die Worte.“

Er meint, als er persönlich mit mir sprach, sei er sehr berührt gewesen. Er sagt:

„Was ich hier gelernt habe, werde ich nun an meine Studenten weitergeben, damit sie die wahre Bedeutung der islamischen Lehren erfahren.“

Dies waren einige der Berichte, die ich ausgewählt hatte, und selbst davon habe ich nur einige wenige dargelegt.

Globale Medienberichterstattung und Jalsa-Übertrgung auf MTA

Was Presse und Medien während dieser Tage betrifft, so gab es, wie ich bereits erwähnte, sowohl vonseiten der Presseabteilung als auch von der UK-Presse eine umfangreiche Berichterstattung. Die renommierte britische Zeitung „The Times“ veröffentlichte die Nachricht auf ihrer Titelseite. Auch von anderer Presse gab es Berichte.

Die Medienberichterstattung umfasst sechzehn Printartikel mit einer Leserschaft von zehn Millionen. Es gab fünfunddreißig Radioprogramme, was einem Zuwachs von zehn Sendungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Es gab sechs Fernsehsendungen, deren Zuschauerzahl auf 7,2 Millionen geschätzt wird. In den sozialen Medien gab es 530.000 Aufrufe, und es gibt auch einen Bericht der UK-Abteilung, in dem die Zahlen in die Millionen gehen. Die Gesamtreichweite belief sich durch Presse und Medien auf 52,8 Millionen Menschen. Etwa zwölf verschiedene Zeitungen und Fernsehsender berichteten, darunter bekannte nationale Sender und Zeitungen.

Zu den Eindrücken der Journalisten: Eine Journalistin sagt, nachdem sie das Bai’at am letzten Tag gesehen hatte:

„Ich bin zutiefst beeindruckt. Meine Augen füllten sich vor Rührung mit Tränen. Dies war ein Anblick, den ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen habe, und ich glaube nicht, dass sonst jemand auf der Welt eine solche Erfahrung vermitteln oder eine derartige Veranstaltung ausrichten könnte. Dieser Anblick war atemberaubend, und ich bin völlig in seinem Bann.“

Ebenso liegen Eindrücke weiterer Personen vor. Auch seitens MTA Africa wird hervorragende Arbeit geleistet. Zwanzig Journalisten nahmen hier teil und reichten 157 Berichte ein. Ihre Nachrichten über die Jalsa erreichten über 63 Millionen Haushalte. In Afrika wurde über die Jalsa Salana auf mehr als achtzehn afrikanischen Sendern live berichtet. Die Ansprachen wurden gesendet, und die Reichweite der Übertragungen wird auf über 35 Millionen Menschen geschätzt.

Rückmeldungen aus Afrika

Die Eindrücke der Nicht-Ahmadi-Zuschauer in Afrika waren wie folgt. Pastor George aus dem Dorf Tenta For in Sierra Leone sagt:

„Von Beruf bin ich Lehrer und lebe im Dorf Tenta For in Sierra Leone. Ich bin kein Ahmadi-Muslim. Was mich an den drei Tagen der Jalsa Salana UK am meisten beeindruckte, war die tiefe Liebe der Ahmadi-Muslime zum Khilafat sowie ihr Ausdruck von Frieden, Liebe, Loyalität und Respekt gegenüber der gesamten Menschheit, unabhängig davon, aus welchem Land sie stammten.“

Er sagt:

„Eigentlich wollte ich am Sonntag in die Kirche gehen, entschied mich jedoch stattdessen, in die Moschee zu gehen, um das internationale Bai’at zu sehen. Was ich dort sah, unterschied sich völlig von dem, was ich mir vorgestellt hatte. Nun verstehe ich, warum sich die Ahmadiyya Muslim Jamaat weltweit so rasant ausbreitet.“

Ebenso haben viele weitere Pastoren und gebildete Menschen ihre Eindrücke eingeschickt.

Möge Allah die segensreichen Auswirkungen dieser Jalsa nicht nur bei allen Mitgliedern der Jamaat festigen, sondern auch andere Menschen rechtleiten und sie zum wahren Islam und zur Ahmadiyya hinführen.

Zusammenfassung der Freitagsansprache vom 31. Juli 2026

Dank an die ehrenamtlichen Helfer und MTA

Die dreitägige Jalsa Salana der Ahmadiyya Jamaat in Großbritannien ging am vergangenen Sonntag mit zahllosen Segnungen Allahs zu Ende. Die Vorbereitungen für diese gigantische Zusammenkunft nehmen Monate in Anspruch und erreichen in den letzten Wochen vor der Jalsa ihren absoluten Höhepunkt. Tausende von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aller Altersgruppen arbeiten während der Jalsa rund um die Uhr mit tiefer Aufrichtigkeit und Hingabe. Sie sorgen nicht nur für das Wohl der Ahmadi-Gäste, sondern vermitteln auch nicht-muslimischen und nicht der Jamaat angehörenden Gästen aus aller Welt ein authentisches Bild des Islam, was einer stillen Form der Verkündigung entspricht.

Besonderer Dank gebührt auch den Mitarbeitern von MTA, die größtenteils ehrenamtlich arbeiten und die Programme weltweit in jeden Winkel der Erde übertragen haben, sowie den Presseabteilungen (zentrale Presse und UK-Presse), die durch ihre Berichterstattung Millionen von Menschen erreichten. Zudem unterstützten zahlreiche ehrenamtliche Helfer der Khuddam-ul-Ahmadiyya aus Kanada und Helfer aus Australien die Abbau- und Aufräumarbeiten nach der Jalsa.

Demut und Dankbarkeit gegenüber Allah

Der selbstlose Dienst der Helfer hinterlässt bei Außenstehenden einen tiefen Eindruck und berührt sie zutiefst. Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre selbstlosen Dienste. Gleichzeitig betonte er, dass die Helfer Allah dankbar sein müssen, der ihnen die Befähigung geschenkt hat, den Gästen des Verheißenen MessiasAS zu dienen. Das Lob und die Dankesbekundungen der Menschen sollten die Helfer in Wahrheit noch demütiger machen und dazu bewegen, sich noch tiefer dankend vor Allah zu verneigen.

Eindrücke von Staatsvertretern und Würdenträgern

Mehrere hochrangige ausländische Gäste äußerten sich zutiefst beeindruckt über ihre Erlebnisse:

  • Lamin Jabbi (Minister für Kommunikation und digitale Wirtschaft aus Gambia) zeigte sich überwältigt davon, dass eine weltweite Zusammenkunft dieses Ausmaßes völlig ohne materielle Gier und ohne Polizeipräsenz reibungslos organisiert wird. Er beobachtete erstaunt, wie hochqualifizierte Führungskräfte und Ärzte ehrenamtlich Böden reinigten, kochten oder den Verkehr regelten. Beim Gebetsruf herrschte augenblicklich absolute Stille. Das internationale Bai’at und die tiefe spirituelle Verbindung mit dem Imam beschrieb er als ein unglaubliches Erlebnis.
  • Oba Kehinde Gbadewole (König eines Bundesstaates in Nigeria) erlebte ein praktisches Vorbild an außergewöhnlicher Disziplin, Brüderlichkeit und Gastfreundschaft. Er betonte, dass das Motto „Love for all, Hatred for none“ die gelebte Identität der Ahmadiyya Jamaat sei. Seine Frau, die Prinzessin, lobte die hervorragenden Vorkehrungen, die Würde, Freiheit und das respektvolle Umfeld für Frauen, was ihre bisherigen Vorstellungen über den Islam positiv veränderte.
  • Alioune Badara Samb (ehemaliger Gouverneur von Saint-Louis, Senegal) lobte die perfekte Organisation, die exzellenten Umgangsformen der jederzeit ansprechbaren Helfer und das hervorragende Verkehrssystem. Die exzellente Übersetzung der Ansprachen machte die Botschaft von Liebe, Frieden und Brüderlichkeit für alle verständlich.

Erfahrungen von Professoren und Akademikern

Akademiker aus verschiedenen Ländern teilten ihre wissenschaftlichen und persönlichen Eindrücke:

  • Die Professoren Jaroslav Franek und Marek Čejka (Tschechische Republik) wollen ihren Studenten und Kollegen dringend empfehlen, diese spirituelle und hervorragend organisierte Zusammenkunft persönlich zu erleben. Sie gewannen durch die Ansprachen des Kalifen der Zeit ein tiefes Verständnis von Islam und Gottesfurcht.
  • Prof. Dr. Brad Scharf (Rechtswissenschaften, USA) betonte, dass die Jalsa alle weltweiten Konferenzen an Einzigartigkeit übertreffe. Ihn beeindruckten die Hilfsorganisation Humanity First, die wissenschaftlichen und historischen Ausstellungen sowie die vollkommene Demut der hochgebildeten ehrenamtlichen Helfer.
  • Prof. Yusuf Morales und Prof. Sharifa Morales (Philippinen), ehemalige Christen, bewunderten die logistische Leistung, in kurzer Zeit eine regelrechte provisorische Stadt für Zehntausende aufzubauen. Er staunte über den Eifer sehr junger Helfer und lobte die verständlichen, detaillierten Ansprachen des Imams der Jamaat. Zudem lernte er vor Ort viel über die Errungenschaften von Sir Muhammad Zafrulla Khan und Dr. Abdus Salam.
  • Prof. Dr. Khalil Ibrahimi (Kosovo) hob die kontinuierliche Betonung von Frieden, interreligiöser Harmonie, Gleichheit und Respekt in den Ansprachen des Imams hervor, was in Zeiten von Extremismus ein zeitgemäßer Wegweiser für die Menschheit sei.
  • Prof. Metin Bozan (Türkei) lobte die perfekte Disziplin und merkte an, dass aus seiner Sicht jeder, der an Allah, Seinen Gesandten und das Jenseits glaubt, als Muslim anzusehen sei, weshalb auch Ahmadis Muslime sind (was er sich auch für pakistanische Gelehrte wünschen würde). Zudem schätzte er die strikte Einhaltung des Parda.
  • Prof. Minezaki Hiroko (Japan), die bereits ein Forschungsbuch über die Jamaat verfasst hat, traf einen jungen Deutschen, der am selben Tag das Bai’at abgelegt hatte, weil ihn die Brüderlichkeit und gegenseitige Liebe der Ahmadis so sehr angezogen hatte.

Berichte von Vertretern aus Politik, Justiz und Gesellschaft

  • Radu Duta (Anwalt und Barrister, Luxemburg) bezeichnete die Jalsa als die bedeutendsten Tage seines Lebens. Er beschrieb das internationale Bai’at als eine zutiefst spirituelle Erfahrung und berichtete von einer Audienz beim Imam der Jamaat, bei der all seine Fragen beantwortet wurden, noch bevor er sie überhaupt stellen konnte.
  • Saúl Delgado (Abgeordneter aus El Salvador im Zentralamerikanischen Parlament) lernte wichtige spirituelle und praktische Lektionen, insbesondere über das Eheleben und dass man sich nicht von Gott entfernen darf. In seiner Audienz zeigte sich der Imam bestens informiert über die weltweite Lage der Jamaat.
  • Sevdalin Penkov (Generalsekretär im Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik, Bulgarien) lobte das herausragende akademische Niveau der Ansprachen sowie die professionellen Tarbiyyat-Programme und Ausstellungen für Kinder.
  • Ahmadou Bamba (Tijaniyya-Führer, Senegal) drückte höchste Wertschätzung für den Dienst an der Menschheit aus und bewunderte die bedingungslose Befolgung der Anweisungen des Kalifen.
  • Mourman Kaba Jakate (Parlamentsabgeordneter, Senegal) erlebte bei der Jalsa einen "Islam des Dienens" mit offenen Türen und vergebenden Herzen.
  • Juan Antonio Reges (Bürgermeister von Pedro Abad, Spanien) lobte die Jalsa als Demonstration friedlicher Koexistenz und gegenseitigen Respekts.
  • Caroline und Hannah (Anwältinnen, Österreich) waren fasziniert davon, dass es bei über 50.000 Menschen weder Streit noch Lärm gab. Sie lobten den Einsatz für die Menschenrechte und baten ihren Muballigh, sie nächstes Jahr wieder mitzunehmen.
  • Avni Jashari (Kosovo) erlebte die Umsetzung der Worte des Kalifen am eigenen Leib: Als ihm plötzlich schlecht und schwindelig wurde, kümmerten sich Ersthelfer und sechs Ärzte sofort und liebevoll um ihn.
  • Thierry Valle (Präsident von 'Freedom of Conscience', Frankreich) nannte die Abschlussansprache des Imams einen großartigen Wegweiser für eine friedliche Welt.
  • Normunds (Lettland), der eine Masterarbeit über die Unterdrückung von Ahmadis in Pakistan schrieb, fand während der Jalsa Antworten auf alle seine Fragen zum Islam.
  • Woyzeck Laventovic (Professor für Menschenrechte und ehemaliger Universitätskanzler, Polen) war nach seiner Audienz beim Imam tief berührt und möchte das Gelernte an seine Studenten weitergeben.

Spirituelle Erlebnisse und Berichte neuer Konvertiten

  • Elijah Gabriel (neuer Konvertit, ehemals Christ) fand beim internationalen Bai’at eine tiefe spirituelle Verbindung und Nähe zu Allah und dem Kalifat, die er im Christentum trotz Musik nie spüren konnte. Er verrichtete unter Tränen Istighfar. Er verließ das Jalsa Gah in so tiefer Trance, dass er vergaß, seine Schuhe anzuziehen. Ein Helfer bot ihm daraufhin spontan seine eigenen Schuhe an, was seinen Glauben an die göttliche Gemeinde festigte.
  • Mozi Coriano (neue Konvertitin, Belize) berichtete voller Stolz über ihren Glaubenswechsel. Sie war zutiefst beeindruckt vom außergewöhnlichen Frieden auf der Jalsa, da in ihrer Heimatstadt mit 50.000 Einwohnern schon bei kleinsten Versammlungen Streit ausbricht.

Eindrücke von Journalisten und Medienvertretern

  • Éric Portillo (Fernsehreporter, Brasilien) war überwältigt von der Sauberkeit und der modernen Struktur des Langar Khana sowie von der Hingabe der Helfer.
  • Guider Gen (Journalist, Bolivien) betonte, dass die Jalsa ihm den Weg gewiesen habe, Gott näherzukommen. Zudem erkannte er, dass die Propaganda über die Unterdrückung der Frau im Islam eine Lüge ist, da die Würde der Frau auf der Jalsa offensichtlich war.
  • Hiroyukia Iwamoto (Japan) erlebte die Jalsa als einen Ort voller Liebe, Spiritualität und einer tiefen Sehnsucht nach dem Khilafat.
  • Ein Diplomat aus dem Libanon (wohnhaft in Belgien) betonte, dass er weltweit Konferenzen besuche, aber noch nie eine so friedliche und respektvolle Organisation gesehen habe. Der qur'anische Grundsatz, dass es keinen Zwang im Glauben gibt, werde hier praktisch gelebt, da sich auch Andersgläubige frei und respektiert bewegen.
  • Sergio Rubin (Chefredakteur bei 'Clarín', Argentinien), ein Katholik, berichtete live im Fernsehen über die friedliche Atmosphäre der Jalsa, um Vorurteile seiner Kollegen abzubauen. Er lobte die Eröffnungsansprache des Kalifen über Rechtschaffenheit als Kern jeder Religion.
  • Svetlana Markeviciene (Litauen) erklärte, dass die Ansprache des Imams an die Frauen all ihre Missverständnisse beseitigt und ihr ein positives Bild vom Islam vermittelt habe.
  • Julia Pertezzi (Menschenrechtsberaterin der UNO, Schweiz) lobte die Ausstellungen, insbesondere jene über die Rolle der Frau, die ihr halfen, die Geschichte und Werte der Ahmadiyya Muslim Jamaat besser zu verstehen.
  • Prof. Federica Sona (Italien) beschrieb die Organisation als so reibungslos, "als würde der Wind alles von selbst tragen". Sie war tief berührt von Berichten über spirituelle Träume und Vorankündigungen, die Mitglieder mit ihr teilten.
  • Aydin (Religionssoziologe, Italien) beobachtete eine gelungene Verbindung von lokaler Identität und globale Solidarität, symbolisiert durch das Hissen der Nationalflaggen neben der Flagge der Jamaat.
  • Raventonian Sanow (Kanada, Stoney Nakoda First Nation) zeigte sich fasziniert von dem unermüdlichen Arbeitsgeist der Helfer.
  • Eine namentlich nicht genannte Journalistin weinte vor Rührung beim Anblick des Bai’at und nannte die Erfahrung atemberaubend und einzigartig.

Eine notwendige Ermahnung zur Einhaltung des Parda

Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA wies auch auf kritische Rückmeldungen hin, die man sich anhören müsse, um sich selbst zu reformieren. So merkte eine griechische Besucherin an, dass einige Frauen den islamischen Verhaltenskodex bezüglich der Kleidung, das Parda, nicht richtig einhielten und auch manche Männer Schwächen beim Senken der Blicke zeigten.

Seine Heiligkeit ermahnte die Gemeinde nachdrücklich, sich stets bewusst zu sein, dass Außenstehende sie sehr genau beobachten. Den Mitgliedern darf kein Anlass gegeben werden, mit dem Finger auf sie zu zeigen oder das wahre Bild des Islam zu beflecken, wie es auch der Verheißene MessiasAS lehrte.

Die enorme Reichweite über Presse, Medien und MTA Africa

Die Medienarbeit während der Jalsa erzielte beachtliche Erfolge:

  • Die renommierte britische Zeitung „The Times“ berichtete auf der Titelseite.
  • Insgesamt gab es 16 Printartikel (Reichweite von zehn Millionen Lesern), 35 Radioprogramme und sechs Fernsehsendungen (7,2 Millionen Zuschauer). In den sozialen Medien wurden 530.000 Aufrufe registriert.
  • Die Gesamtreichweite der Presse- und Medienberichterstattung lag bei 52,8 Millionen Menschen.
  • MTA Africa leistete herausragende Arbeit: 20 anwesende Journalisten reichten 157 Berichte ein. Über 18 afrikanische Sender berichteten live und erreichten über 63 Millionen Haushalte, wobei die Zuschauerzahl der Live-Übertragungen auf über 35 Millionen geschätzt wird.
  • Pastor George (Tenta For, Sierra Leone), ein christlicher Lehrer, entschied sich am Sonntag gegen die Kirche und für den Besuch der Moschee, um das internationale Bai’at live via MTA zu verfolgen. Er war tief bewegt von der Liebe der Muslime zum Khilafat und versteht nun den rasanten weltweiten Erfolg der Ahmadiyya Muslim Jamaat.

Seine Heiligkeit schloss die Ansprache mit dem Gebet, dass Allah die segensreichen Auswirkungen der Jalsa in den Herzen der Mitglieder festigen und andere Menschen zum wahren Islam und zur Ahmadiyya rechtleiten möge.

Jalsa SalanaDie dreitägige jährliche Versammlung der Ahmadiyya Muslim Jamaat zur spirituellen und moralischen Weiterbildung.
Bai’atDas spirituelle Treuegelübde, das an der Hand des Kalif / Khalifa abgelegt wird.
KhilafatDie spirituelle Nachfolge des Prophetentums (Kalifat / Khilafat) zur Führung der Gläubigen.
PardaDie qur'anischen Vorschriften zur Bekleidung und zum moralischen Verhalten von Frauen und Männern zur Wahrung der Würde.
IstighfarDas fortwährende Flehen um Vergebung bei Allah.
TarbiyyatDie spirituelle, charakterliche und moralische Erziehung der Gemeindemitglieder.
Khalifatul MasihDer Titel des weltweiten spirituellen Oberhaupts der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Nachfolger des Verheißenen MessiasAS.
Themen:
Erfolg und Segnungen der Jalsa SalanaSelbstloser Dienst der ehrenamtlichen HelferEindrücke internationaler und nicht-muslimischer GästeEinfluss des Khilafat und des internationalen Bai’atBedeutung des Parda und der moralischen ReformMedienreichweite und Tabligh-Effekte

Tatplan der Woche

Checkliste für den Alltag

As-salāmu ʿalaikum wa-raḥmatullāh, wir haben die Freitagsansprache für dich so aufbereitet, dass du sie leicht verstehen kannst.

🌟 Ein riesiges Fest des Glaubens: Die Jalsa Salana UK!

Am vergangenen Sonntag ging in Großbritannien ein ganz besonderes, dreitägiges Treffen zu Ende: die Jalsa Salana der Ahmadiyya Jamaat! Es war eine wunderschöne Zeit, die von unzähligen Segnungen Allahs geprägt war.

Weißt du eigentlich, wie viel Arbeit in so einem riesigen Event steckt? Die Vorbereitungen beginnen schon Monate vorher – eigentlich direkt nach dem Ende der letzten Jalsa Salana! Und ein bis zwei Wochen vor dem Start wird es auf dem Jalsa-Gelände so richtig wuselig und aufregend.

🤝 Tausende fleißige Helfer – Groß und Klein!

An den Jalsa-Tagen selbst sind Tausende von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Tag und Nacht im Einsatz. Das Tolle ist: Alle machen mit! Mädchen, Frauen, Kinder, Männer, Ältere und Jugendliche arbeiten Hand in Hand. Sie geben ihr Bestes, um sich liebevoll um alle Gäste zu kümmern – sowohl um die Ahmadi-Mitglieder als auch um Gäste, die keine Ahmadis oder keine Muslime sind und aus der ganzen Welt anreisen.

Hier sind ein paar Beispiele von den fantastischen Helfern:

  • 💧 Die kleinen Wasser-Helfer: Selbst ganz junge Kinder waren fleißig dabei und haben den Gästen frisches Wasser ausgeschenkt!
  • 🧑‍🍳 Riesige Verantwortung: Zwei Jungen im Alter von 14 oder 15 Jahren hatten die Aufgabe, Essen an die Gäste zu verteilen. Sie liefen flink hin und her und haben ganz alleine 300 Personen verköstigt!
  • 🇨🇦 Hilfe über Kontinente hinweg: Viele junge Männer der Khuddam-ul-Ahmadiyya sind extra aus Kanada und sogar aus Australien angereist, um beim Auf- und Abbau der Zeltstadt kräftig mitanzupacken.
  • 📺 MTA und Medien: Viele ehrenamtliche Mitarbeiter bei MTA haben dafür gesorgt, dass die Jalsa Salana im Fernsehen auf der ganzen Welt ausgestrahlt wurde. Auch die Presseteams haben dafür gesorgt, dass Millionen von Menschen über die Medien von der Jalsa erfahren haben.

Unser geliebter Imam, Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, dankt all diesen wundervollen Helferinnen und Helfern von ganzem Herzen! Er erinnert uns aber auch an etwas Wichtiges: All das Lob der Gäste sollte uns nicht stolz, sondern noch demütiger machen. Wir sollten uns dankbar vor Allah verneigen, weil Er uns die Kraft gegeben hat, den Gästen des Verheißenen MessiasAS zu dienen.

🌍 Was die Gäste aus aller Welt berichten

Viele Gäste, die keine Ahmadis sind, waren völlig überwältigt von der friedlichen Atmosphäre. Hier sind einige ihrer Berichte:

  • 🇬🇲 Der Minister aus Gambia (Lamin Jabbi): Er staunte darüber, dass eine so gigantische Versammlung ohne jede Polizeipräsenz funktionierte! Ihn berührte, wie hochgebildete Ärzte und Chefs ohne Stolz den Boden reinigten, Essen kochten oder den Verkehr regelten. Als das Gebet begann, wurde es plötzlich so leise, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
  • 🇳🇬 Ein König aus Nigeria (Oba Kehinde Gbadewole): Er erlebte pure Liebe und Brüderlichkeit. Er sagte, das Motto „Love for all, Hatred for none“ ist kein bloßer Slogan, sondern die echte Identität der Jamaat! Seine Frau, die Prinzessin, war begeistert, wie respektvoll, frei und würdevoll Frauen auf der Jalsa behandelt wurden.
  • 🇱🇺 Ein Anwalt aus Luxemburg (Radu Duta): Er nannte die Jalsa Salana die bedeutendsten Tage seines Lebens. Bei seiner persönlichen Audienz beim Imam der Jamaat war er vorher sehr nervös. Doch der Kalif / Khalifa sprach sofort die Fragen an, die der Anwalt im Herzen trug, und beantwortete sie alle, ohne dass der Gast überhaupt fragen musste!
  • 👟 Das rührende Schuh-Wunder: Elijah Gabriel, ein neuer Konvertit, erlebte beim internationalen Treuegelöbnis (Bai’at) so starke Gefühle, dass er ununterbrochen weinte und Istighfar (Gebete um Vergebung) sprach. Er war so tief im Gebet versunken, dass er völlig vergaß, seine Schuhe anzuziehen, als er zu den Waschräumen ging. Ein ehrenamtlicher Helfer sah seine nackten Füße auf dem kalten Boden, zog sofort seine eigenen Schuhe aus, reichte sie ihm und sagte: „Bitte ziehen Sie diese an!“ Das zeigte Elijah, wie viel Liebe in dieser von Gott gegründeten Jamaat steckt.
  • 🇵🇭 Professoren aus den Philippinen: Yusuf Morales und seine Frau Sharifa waren begeistert, wie die Helfer in kürzester Zeit eine ganze funktionierende Stadt aus Zelten aufbauten.
  • 🇸🇻 Ein Abgeordneter aus El Salvador (Saúl Delgado): Er lernte eine wichtige Lektion: So wie ein Ast vertrocknet, wenn er vom Baum getrennt wird, so sterben auch wir spirituell, wenn wir uns von Allah entfernen. Er fand auch die Ratschläge des Kalif / Khalifa für ein glückliches Familienleben und das Senken der Blicke super.
  • 🇦🇹 Besucherinnen aus Österreich: Zwei Anwältinnen namens Caroline und Hannah fanden es toll, dass überall tiefer Frieden herrschte – kein Streit, kein Lärm! Sie waren so begeistert von den Kindern, die Wasser ausschenkten, dass sie nächstes Jahr unbedingt wiederkommen wollen.

⚠️ Eine wichtige Erinnerung: Sei ein Vorbild!

Eine Besucherin aus Griechenland fand die Jalsa Salana wunderschön, bemerkte aber auch etwas Kritisches: Einige Frauen hielten sich nicht richtig an die islamischen Kleidungsvorschriften (das Parda) und manche Männer vergaßen, ihre Blicke zu senken, obwohl der Imam der Jamaat zuvor ausdrücklich dazu ermahnt hatte.

Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA erinnert uns deshalb daran: Außenstehende Menschen beobachten uns sehr genau! Wir dürfen niemals zulassen, dass jemand wegen unseres nachlässigen Verhaltens schlecht über den Islam denkt. Wir müssen immer ein gutes Vorbild sein, damit niemand mit dem Finger auf uns zeigen kann.

📺 Jalsa auf der ganzen Welt!

Die Botschaft der Jalsa Salana hat Millionen Menschen erreicht:

  • 📰 Große Zeitungen wie „The Times“ berichteten auf ihrer Titelseite darüber. Insgesamt haben die Berichte rund 52,8 Millionen Menschen erreicht!
  • 🌍 In Afrika hat MTA Africa hervorragende Arbeit geleistet. Über 18 afrikanische Fernsehsender zeigten die Jalsa live in über 35 Millionen Haushalten!
  • ⛪ Ein Pastor aus Sierra Leone (George) war von der Liebe der Ahmadis zum Kalifat / Khilafat so fasziniert, dass er am Sonntag nicht in die Kirche, sondern in die Moschee ging, um das internationale Bai’at im Fernsehen anzuschauen. Er sagte: „Jetzt verstehe ich, warum sich die Ahmadiyya Muslim Jamaat weltweit so rasant ausbreitet.“

Möge Allah die segensreichen Auswirkungen dieser Jalsa Salana in unseren Herzen festigen und noch viele Menschen zum wahren Islam hinführen. Amin!

🎮 3 spannende Mitmach-Aktivitäten für dich!

Hier sind drei tolle Aktivitäten, die du alleine oder zusammen mit deinen Geschwistern und Freunden ausprobieren kannst:

  1. 🎨 Das "Baum-und-Ast"-Kunstwerk: Zeichne einen großen, starken Baum mit vielen Blättern. Schreibe auf den Stamm das Wort "Allah" und auf die Äste gute Taten wie "Gebet", "Liebe", "Helfen" oder "Parda". Dieses Bild erinnert dich daran, dass wir – genau wie die Äste am Baum – immer mit Allah verbunden bleiben müssen, um stark zu sein!
  2. 👣 Die "Schuh-Helden"-Herausforderung: Erinnerst du dich an den Helfer, der dem barfüßigen Gast seine eigenen Schuhe geschenkt hat? Versuche heute, eine "geheime" gute Tat für jemanden in deiner Familie zu tun. Bringe zum Beispiel deinen Eltern unaufgefordert ein Glas Wasser oder hilf deinen Geschwistern beim Aufräumen, ohne dass es jemand merkt!
  3. 🎤 Das Jalsa-Reporter-Spiel: Spielt zu zweit: Einer von euch ist ein neugieriger Fernsehreporter, der andere ein Gast, der gerade von der Jalsa Salana zurückkommt. Stellt euch gegenseitig Fragen: „Was hast du dort erlebt?“, „Haben dir die Ausstellungen gefallen?“ und „Wie haben die Kinder geholfen?“. So lernt ihr spielerisch, anderen von unserer Jamaat zu erzählen!

Khutba für Kinder

MTA Germany